Dr. phil. Dominik Zink

Kontakt:

A 415

Herr Zink ist im Sommersemester 2020 in Elternzeit.

Er ist per Mail erreichbar.

 

Universität Trier

FB II Germanistik

Neuere deutsche Literaturwissenschaft

 

D-54286 TRIER

 

Tel.: +49-651-201-2316

Fax: +49-651-201-3909

 E-mail: zinkdouni-trierde

   

Forschungsschwerpunkte

  • Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Europa 
  • Interkulturelle Literaturwissenschaft 
  • Frühromantik und Frühidealismus 
  • Theorie des kollektiven Gedächtnisses
  • Literatur um 2000

Vita

seit September 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der neueren deutschen Literaturwissenschaft (am FBII) an der Universität Trier

Mai 2017: Forschungsaufenthalt am DFG-Graduiertenkolleg „Modell Romantik“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Juli 2016: Dr. phil. an der Europauniversität Flensburg. (summa cum laude) Thema der Dissertation: Ost-westliche Transfers in der interkulturellen Literatur des 21. Jahrhunderts – Marginalisierte Erinnerungen (Gutachter: Iulia-Karin Patrut, Herbert Uerlings)

April 2014: M.A. in Germanistik und Philosophie (mit Auszeichnung)

SoS 2010–WS 2013/14: Studium der Fächer Germanistik und Philosophie an der Universität Trier

WS 2006/07–WS 2009/10: Studium der Fächer Amerikanistik, Germanistik und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

 

Publikationen

Monographie:   

Interkulturelles Gedächtnis. Ost-westliche Transfers bei Saša Stanišić, Nino Haratischwili, Julya Rabinowich, Richard Wagner, Aglaja Veteranyi und Herta Müller. Würzburg 2017.

Rez. v. Andrea Kreuter:

https://literaturkritik.de/zink-interkulturelles-gedaechtnis-gedaechtnis-neu-gedacht,24757.html

 

Herausgeberschaften:

Ähnlichkeit um 2000. Interkulturelle Prozesse – Transmediale Strukturen (= Ähnlichkeiten: Literatur – Kultur – Wissenschaft, Bd. 3), hg. v. Iulia-Karin Patrut/ Matthias Bauer/ Dominik Zink, Bielefeld 2021.
 
Schopenhauer im 19. Jahrhundert. hg. v. Michael Steinmetz/ Dominik Zink, Regensburg (erscheint 2020).
 
Inklusion/Exklusion und Kultur. Theoretische Perspektiven und Fallstudien von der Antike bis zur Gegenwart, hg. v. Iulia-Karin Patrut/ Herbert Uerlings unter Mitarbeit von Dominik Zink, Köln 2013.

 

Aufsätze:

Die reine Wahrheit? Wahrheit und Wirklichkeit als intertextuelle und interkulturelle Konstruktion in Ludwig Tiecks Reisegedichte eines Kranken und Rückkehr eines Genesenden. In: Ambulante Poesie. Formationen deutschsprachiger Reiselyrik seit dem 18. Jahrhundert, hg. v. Johannes Görber/ Nikolas Immer (erscheint 2020).
 
Der eine melkt den Bock, der andre hält ein Sieb darunter. Aufklärung, Romantik und die Funktion der Einbildungskraft in E.T.A. Hoffmanns Klein Zaches genannt Zinnober. In: Einbildungskraft um 1800. Interdisziplinäre Perspektiven, hg. v. Marc Emmerich/ Hendrick Heimböckel/ Mirjam Sauer (erscheint 2020).  
 
(mit Michael Steinmetz:) Identität und Differenz in Goethes Faust I. Die Rolle der limitativen Dialektik Johann Gottlieb Fichtes für die Endlichkeitserzählung in Goethes Faust I. In: Identitätskonzepte in der Literatur, hg. v. Hermann Gätje/ Sikander Singh (erscheint 2020).

„wir feiern den Sabbath der Zuchthausarbeit des Wollens“. Ist Schopenhauers Ästhetik romantisch? In: Schopenhauer im 19. Jahrhundert, hg. v. Michael Steinmetz/ Dominik Zink (erscheint 2020).
 
(mit Michael Steinmetz:) Schopenhauer im 19. Jahrhundert – Solitär, Impulsgeber oder Versammler des zeitgenössischen Wissens? Eine Einleitung. In: Schopenhauer im 19. Jahrhundert, hg. v. Michael Steinmetz/ Dominik Zink (erscheint 2020).  
 
Eine Sprache aus Fleisch und Brot, um zu erzählen, dass man nicht sprechen kann – Aglaja Veteranyis Warum das Kind in der Polenta kocht. In: Unverfügbares Verinnerlichen. Figuren der Einverleibung zwischen Eucharistie und Anthropophagie (= Amsterdamer Beiträgen zur neueren Germanistik), hg. v. Yvonne Al-Taie/ Marta Famula, (peer-review-Verfahren abgeschlossen, erscheint 2020).
 
Was hat die Interkulturelle Germanistik der Gedächtnistheorie zu sagen? Über das Konzept eines interkulturellen Gedächtnisses. In: Transformationen Europas im 20. und 21. Jahrhundert. Zur Ästhetik und Wissensgeschichte der interkulturellen Moderne (= Interkulturalität. Studien zu Sprache, Literatur und Gesellschaft), hg. v. Wolfgang Johann/ Iulia-Karin Patrut/  Reto Rössler, Bielefeld 2019, S. 43-66.
 
Identität, Differenz und Ähnlichkeit bei Novalis. In: Ähnlichkeit um 1800. Konturen eines literatur- und kulturtheoretischen Paradigmas am Beginn der Moderne (= Ähnlichkeiten: Literatur – Kultur – Wissenschaft, Bd. 1), hg. v. Iulia-Karin Patrut/ Reto Rössler, Bielefeld 2019, S. 93-128.

Wozu Erinnern? Die Frage nach dem Zweck von Erinnerung in Richard Wagners Habseligkeiten und Herta Müllers Atemschaukel. In: Wendemanöver. Beiträge zum Werk Richard Wagners, hg. v. Enikő Dácz/ Christina Rossi, Regensburg 2018, S. 69-95.
 
Oskar Panizzas Der operierte Jud‘ als Schiboleth des Deutschen. In: Der neue Weltengarten. Jahrbuch für Interkulturelle Literatur 1 (2016), S. 163-178.
 
(mit Iulia-Karin Patrut:) Kafka beobachtet Buber. Beim Bau der chinesischen Mauer und die Paradoxien religiöser Selbstbeschreibung. In: Inklusion/Exklusion und Kultur. Theoretische Perspektiven und Fallstudien von der Antike bis zur Gegenwart, hg. v. Iulia-Karin Patrut/ Herbert Uerlings unter Mitarbeit von Dominik Zink, Köln 2013, S. 437-457.
 
Iulia-Karin Patrut und Herbert Uerlings unter Mitarbeit von Dominik Zink: Inklusion/Exklusion und die Analyse der Kultur. In: Inklusion/Exklusion und Kultur. Theoretische Perspektiven und Fallstudien von der Antike bis zur Gegenwart, hg. v. dens., Köln 2013, S. 9-47.

 

Handbuchartikel:

Nino Haratischwili. Das achte Leben (für Brilka). In: Handbuch Familienroman. Der Generationenroman in der Moderne, hg. v. Helmut Grugger/ Johann Holzner (erscheint 2021).
 
(mit Dominic Harion, Sarah F. Löw, Sascha Settegast): Love in exile and other extraordinary circumstances. Love at the Psychiatric Ward. In: Handbook of Love in Cultural and Transcultural Contexts, hg. v. Claude-Hélène Mayer/ Elisabeth Vanderheiden (erscheint 2020).

 

Kleinere Veröffentlichungen:

Rez.: Saša Stanišić: Herkunft. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas. (erscheint 2020)
 
Die verlorene Welt. Rezension zu Kosmos und Subjektivität in der Frühromantik von Philipp Weber. In: Hegel-Studien (erscheint 2020).

German Studies: The Romantic Era. In: The Year‘s Work in Modern Language Studies 79 (2019), S. 555-564.
 
Rez.: Reto Rössler. Vom Versuch.Bauteile zur Zirkulationsgeschichte einer impliziten Gattung der Aufklärung. In: Zeitschrift für Germanistik NF XXIX (2019), H. 1, S. 169-171.
 
„...was wohl wäre, wenn das kollektive Gedächtnis der Welt andere Dinge erhalten und wiederum andere verloren hätte.“ Ein Essay zu Nino Haratischwilis „Das achte Leben (für Brilka)“ In: literaturkritik.de, 2018.
 
„Identität – das Wort kann ich immer noch nicht aussprechen.“ Bericht zur Tagung Europa im Übergang der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG) vom 9. bis 15. September 2017 an der Europa-Universität Flensburg. In: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 9 (2018), S. 183-193.
 
German Studies: The Romantic Era. In: The Year‘s Work in Modern Language Studies 78 (2018), S. 388-398.
 
German Studies: The Romantic Era. In: The Year‘s Work in Modern Language Studies 77 (2017), S. 279-288.

 

Vorträge:

voraus. 05 / 2021  „Literary History in an Intercultural World. What Could a History of Culture(s) and Literature(s) Look Like in the Age of Global Migration?”  Im Rahmen der Trier-Winnipeg Partnerschafts-Tagung „Migration” an der Universität Trier (angenommen / verschoben auf 2021 wegen Corona Pandemie).
 
voraus. 07 / 2021  „Kein Ort des Sprechens. Die Poetizität einer negativen Utopie in Julya Rabinowichs Die Erdfresserin" auf dem XIV. Kongress der IVG, Palermo, im Panel „Neue Formen des Utopischen in der Literatur seit 1945/1950“ (angenommen / verschoben auf 2021 wegen Corona Pandemie).  
 
 11 / 2019  (mit Michael Steinmetz): „Von Fichte zu Faust. Identität und Differenz im Faust I“ Im Rahmen der Tagung „Identitätskonzepte in der Literatur“ des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes

06 / 2019  „Intercultural Memory” Im Rahmen der „3rd Annual Memory Studies Association (MSA) Conference” an der Universidad Complutense Madrid.
 
05 / 2019  „‚wir feiern den Sabbath der Zuchthausarbeit des Wollens‘. Ist Schopenhauers Ästhetik romantisch?“ Im Rahmen der Vortragsreihe „200 Jahre ‚Die Welt als Wille und Vorstellung‘“ an der Universität Trier (Auf Einladung).
 
09 / 2018  „Intercultural Memory“ Im Rahmen der Trier-Winnipeg Partnerschafts-Tagung „Treasury, Guardian, Cognitive Process: Memory Studies in Canada and Germany“ an der University of Manitoba in Winnipeg.
 
03 / 2018  „Die Einbildungskraft ist nicht das Andere der Vernunft. Das Bleiben in der selbstverschuldeten Unmündigkeit in E.T.A. Hoffmanns Klein Zaches genannt Zinnober“ Im Rahmen der Tagung „Funktionen der Einbildungskraft um 1800“ am DFG-Graduiertenkolleg „Modell Romantik“ an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
 
10 / 2017  „Wie erzählt man vom Leid, nicht sprechen zu können? Essen als proto-begriffliche Metapher in Aglaja Veteranyis Warum das Kind in der Polenta kocht“ Im Rahmen der „41th Annual Conference of the GSA. Panel“: „Einverleibungen. Symboliken des Essens zwischen Eucharistie und Anthropophagie“ in Atlanta, USA.
 
09 / 2017  „Interkulturelles Gedächtnis. Das Sagbare und das Unsagbare in Herta Müllers Atemschaukel“ Im Rahmen der 21. Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik „Europa im Übergang“ an der Europauniversität Flensburg.
 
03 / 2017  „Ähnlichkeit bei Novalis“ Im Rahmen der Tagung „Lektüren der Ähnlichkeit um 1800“ an der Europauniversität Flensburg (Auf Einladung).
 
11 / 2014  „Übersetzung marginalisierter Erfahrung: Die Collagen Herta Müllers“ Im Rahmen des Workshops „Ähnlichkeit und Innovation. Transformationsprozesse und Resilienz von Literatur“ der SFB-Initiative 1157 an der Universität Trier.
 
09 / 2014  „Herta Müllers Blick auf Europa und seine Umbrüche in den Collagen: Resilienz – Latenz – Übersetzung“ Im Rahmen der „38th Annual Conference of the GSA“. Panel: „1989–2014: Postsocialist Reflections, Revelations, and Relics“, Kansas City, USA.
 
06 / 2012  (mit Iulia-Karin Patrut): „‚Zigeuner‘ – ‚Deutsche‘ – ‚Juden‘: Selbstbeschreibung als Inklusions-/Exklusionsregime.“ Im Rahmen des literaturwissenschaftlichen Kolloquiums „Texte. Zeichen. Medien“ an der Universität Erfurt.

 

Gehaltene Lehrveranstaltungen:

  • Literarische Gattungen / Literaturtheorien und Methoden (Bachelor, durchgängig WS 2016/17 – SoSe 2019)
  • Novalis (Master, SoSe 2019)
  • E.T.A. Hoffmann (Master, WS 2018/19)
  • Einführung in die Jenaer Romantik (3. Jahr, Intensivworkshop i R. einer Erasmusdozentur an der Universität Kragujevac, Serbien, SoSe 2018)
  • Mit Benedikt Strobel: Platon und die Romantik (Master, Fächer: Germanisitk/Philosophie, SoSe 2018)
  • Gastsitzung zu Foucaults Der Wille zum Wissen im Seminar „Einführung in die Philosophie der Sexualität“ (Bachelor, Dozent: Sascha Settegast, Fach: Philosophie, SoSe 2018)
  • Romantik (Master, WS 2017/18)
  • Ironie. Uneigentliches Sprechen als Erkenntnismöglichkeit (Bachelor, SoSe 2017)
  • Mit Iulia-Karin Patrut: Literatur nach 1989 (Master, SoSe 2015)
  • Einführung in die philosophische Ästhetik (Bachelor, Fach: Philosophie, WS 2014/15)

 

Mitgliedschaften

  • Memory Studies Association (MSA)
  • German Studies Association (GSA)
  • Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik (GiG)
  • Gesellschaft für Antiziganismusforschung
  • Forschungszentrum Europa (FZE) an der Universität Trier