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Raum A 426

 

Universität Trier
FB II Germanistik
Neuere deutsche Literaturwissenschaft
D-54286 Trier

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Fax: +49 651 201 3909

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Sprechstunde

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Vita

2005-2011
Studium der Germanistik, Publizistik und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes)

09/2008-03/2009
Auslandstudium an der Faculdade de Letras der Universidade de Lisboa, Lissabon/Portugal

11/2009-01/2010
Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Institut New York, New York / USA

05/2011-10/2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

02/2017
Promotion mit der Studie „Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“

Seit 04/2020
Mitglied der Jungen Akademie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Seit 10/2021
Juniorprofessorin für Geschlechterforschung im Fach Germanistik/Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier

Gastdozenturen
Gastdozenturen an der Uniwersytet Kazimierza Wielkiego Bydgoszcz/Polen (10/2013); der Università degli Studi di Sassari/Italien (07/2015); der Università degli Studi di Milano/Italien (10/2018)

 

Publikationen

Monographien

  • Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Würzburg: Königshausen und Neumann 2017.

(Rezensionen: Paul Michael Lützeler in Monatshefte 110 (2018), H. 4; Inga Probst in Convivium. Germanistisches Jahrbuch Polen (2017), S. 175-179.)

  • Poetologie der Erinnerung. „Lisbon Story“ von Wim Wenders. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2014.

Herausgeberin

  • Special Issue des Journal of Literary Theory zum Thema „Memory and Literature“. Gastherausgeberinnen Urania Milevski / Lena Wetenkamp [in Vorbereitung für 2022].
  • Literatur und Erinnerung – Transphilologische Analysen / Literature and Memory – Transphilological Readings. Beiheft von PhiN. Philologie im Netz. Gastherausgeber:innen Urania Milevski / Tom Vanassche / Lena Wetenkamp [in Vorbereitung für 2022].
  • Literarisierungen von Gewalt. Beiträge zur deutschsprachigen Literatur. Hg. von Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018.
  • Visualisierungen von Gewalt. Beiträge zu Film, Theater und Literatur. Hg. von Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018.
  • Poetiken des Auf- und Umbruchs. Hg. von Dagmar von Hoff / Monika Szczepaniak / Lena Wetenkamp. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2013.

Aufsätze

  • Sprachen, Erzählen, Identitäten – Saša Stanišićs Herkunft im Unterricht. In: Der Deutschunterricht 2 (2021), S. 24-33.
  • Von Aussichten zu Einsichten. Zur Interdependenz von äußerer und innerer Wahrnehmung in Wilhelm Raabes Eisenbahnszenen. In:Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 61 (2020), S. 167-185.
  • Europa als Liste. Enumerative Verfahren bei Enzensberger, Gauß und Rakusa. In: 'Europe' in Contemporary German Literature. Sonderheft von Colloquia Germanica. 51 (2020), H. 3-4, Hg. von Anke Biendarra / Friederike Eigler, S. 235-255.
  • Trauma im Text. Zur Methodologie von Narratologie und Memory Studies in Nino Haratischwilis „Das achte Leben. Für Brilka“ [gemeinsam mit Urania Milevski]. In: Daniela Henke / Tom Vanassche (Hg.): Ko-Erinnerung. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoah-Gedenkens. Berlin: De Gruyter 2020, S. 135-153.
  • „Politik in Texten meint vor allem Wahrnehmen statt Meinen.“ Postmemory und Engagement in Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt. In: Gudrun Heidemann / Joanna Jablkowska / Elzbieta Kapral (Hg.): Engagement. Literarische Potentiale nach den Wenden. Band 2. Berlin: Peter Lang 2020, S. 67-88.
  • Kakanien und Habsburg als Zukunftsmodell Europas? Zur Aktualisierung und Funktionalisierung eines Mythos bei Ilma Rakusa und Robert Menasse. In: Wolfgang Johann / Iulia-Karin Patrut / Reto Rössler (Hg.): Transformationen Europas im 20. und 21. Jahrhundert. Zur Ästhetik und Wissensgeschichte der interkulturellen Moderne. Bielefeld: transcript 2019, S. 203-221.
  • „Gefühlsalphabete“: Das Ausbuchstabieren sprachlicher Affekträume bei Ilma Rakusa. In: Marion Acker / Anne Fleig / Matthias Lüthjohann (Hg.): Affektivität und Mehrsprachigkeit. Dynamiken der deutschsprachigen (Gegenwarts-)Literatur. Tübingen: Narr Francke Attempto 2019, S. 241-260.
  • Kinder als Kriegsberichterstatter: Kriegserleben bei Saša Stanišić. In: Dagmar von Hoff / Brigitte Jirku / Lena Wetenkamp (Hg.): Literarisierungen von Gewalt. Beiträge zur deutschsprachigen Literatur. Berlin: Peter Lang 2018, S. 249-266.
  • „Wer darstellt, übt aus.“ Gewalt in Terézia Moras Erzählungen. In: Dagmar von Hoff / Brigitte Jirku / Simonetta Sanna / António Sousa Ribeiro (Hg.): Einschnitte – Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien. Würzburg: Könighausen und Neumann 2016, S. 93-112.
  • Das Radiomädchen – Immaterialität und Materialität der Medien in Juli Zehs Adler und Engel. In: Dagmar von Hoff (Hg.): Mediale Ambivalenzen /Ambivalente Medien. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2016, S. 101-116.
  • „Am Ende gab es nur noch Bilder“ – Blindheit und Bilderflut in Wim Wenders’ Bis ans Ende der Welt (1991). In: Alexandra Tacke (Hg.): Blind Spots. Eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart. Bielefeld: transcript Verlag 2016, S. 163-179.
  • Europa als Palimpsest, Netz, Inventar: Ilma Rakusas Erzählverfahren in Mehr Meer. In: Tomislav Zelić / Zaneta Sambunjak / Anita Pavić Pintarić (Hg.): Europa? Zur Kulturgeschichte einer Idee. Würzburg: Könighausen und Neumann 2015, S. 249-261.
  • Zitate als Gedächtnisraum – Wim Wenders’ Film Lisbon Story als selbstreflexive Geschichte des Kinos. In: Dagmar von Hoff / Teresa Seruya (Hg.): Zwischen Medien / Zwischen Kulturen. Poetiken des Übergangs in philologischer, filmischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive. München: Martin Meidenbauer 2011, S. 159-170.

Rezensionen

  • Alles fließt. Erika Hammers Studie erkennt das zeitdiagnostische Potenzial von Terézia Moras Texten. Rezension zu: Erika Hammer: Monströse Ordnungen und die Poetik der Liminalität. In: Literaturkritik 10/2020. Hier online verfügbar.
  • Rezension zu: Inge Stephan: Eisige Helden. Kälte, Emotionen und Geschlecht in Literatur und Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Bielefeld: transcript, 2019. In: Wirkendes Wort 69 (2019), H. 3, S. 471-473.
  • Rezension zu: Monika Wolting: Der neue Kriegsroman. Repräsentationen des Afghanistanskriegs in der deutschen Gegenwartsliteratur. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2019. In: Wirkendes Wort 69 (2019), H. 2, S. 321-324.
  • Rezension zu: Roman Dubasevych: Zwischen kulturellem Gedächtnis, Nostalgie und Mythos. Die Erinnerung an die Habsburgermonarchie in der Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2017. In: Wirkendes Wort 68 (2018), H. 2, S. 324-327.