Abgeordnete Lehrkraft
Jürgen Kopp

Raum F 143
Tel.: +49 651 201-3798
E-Mail: koppjuni-trierde
Sprechstunde: bitte vereinbaren Sie einen Termin
Lebenslauf
| seit 2023 | Universität Trier, Biologie und ihre Didaktik Abgeordnete Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) |
| seit 2022/ 2020/ 2017 | Ministerium für Bildung, Mainz - Mitglied der “Abituraufgabenentwicklungskommission für Chemie” - Mitglied der “Fachdidaktischen Kommission für Chemie (Sek. II)” - Mitglied der "Abiturauswahlkommission für Chemie" |
| seit 2020 | Rotary Club Saarburg Koordinator und Juror beim MINT-Facharbeitenwettbewerb |
| 2019 | Ernennung zum Studiendirektor (StD) |
| seit 2018 | BASF, Ludwigshafen Juror beim "Jugend forscht"-Landeswettbewerb |
| seit 2016 | Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Trier - Fachleiter für Chemie (Biologie) - Mitorganisator von Exkursionen (BNE, Limnologie, Pedologie) - Mitglied der BNE-Steuergruppe (Studienseminarentwicklung) |
| seit 2013 | Gymnasium Konz - Lehrkraft für Biologie, Chemie und Naturwissenschaften - Leitung des Hightech-Umweltanalytiklabors - Koordination der Bachpatenschaft ("Konzer Bach") |
| 2012 | Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Kaiserslautern Zweites Staatsexamen, Biologie und Chemie (LAG) 2. Staatsexamensarbeit: "Umweltanalytik in der Kläranlage - Eine Unterrichtsreihe unter Einbezug von Schülerübungen in einem Leistungskurs Chemie der 12. Jahrgangsstufe eines Gymnasiums" |
| 2010 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz Erstes Staatsexamen, Biologie und Chemie (LAG) 1. Staatsexamensarbeit: "Exemplarische Entwicklung und Erprobung wissenschaftlicher Methoden zur bodenanalytischen projektorientierten Arbeit in der gymnasialen Oberstufe - Ein bodenanalytischer Zugang zur fachübergreifenden Umwelterziehung anhand von Bodenproben aus dem Landkreis Trier-Saarburg" |
Publikationen
Kopp, J. (2013a): Böden und Bodenanalytik. Ein Thema für den naturwissenschaftlichen Unterricht. In: MNU 66 (4), S. 200–206. Online verfügbar unter http://mnu.de/images/publikationen/archiv/2013/04-02.pdf, zuletzt geprüft am 11.06.2024.
Kopp, J. (2013b): Unser Boden, wir stehen drauf. Eine Projektbeschreibung. In: MNU 66 (4), S. 206–212. Online verfügbar unter https://www.mnu.de/images/publikationen/archiv/2013/04-03.pdf, zuletzt geprüft am 11.06.2024.
Kopp, J. (2017): Moderne Labortechnik motiviert! In: MINT Zirkel, S. 8. Online verfügbar unter https://mint-zirkel.de/2017/07/moderne-labortechnik-motiviert/, zuletzt geprüft am 11.06.2024.
Bender, A.; Biernoth, H.; Dolch, B.; Groll, B.; Kallfelz, M.; Klose, K.; Kopp, J. et. al. (2018): Den Stoffen auf der Spur. Handreichung zur Umsetzung des Lehrplans Chemie - Themenfeld 9. Online verfügbar unter https://static.bildung-rp.de/pl-materialien/RP-07956262_Chemie_TF_9_Stoffe_Heft_6_2018.pdf, zuletzt geprüft am 11.06.2024.
Kopp, J.; Nickel, H.; Reiner, M.; Weber D. (2022): Lehrplan Chemie. Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe). Online verfügbar unter https://naturwissenschaften.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/naturwissenschaften.bildung-rp.de/Lehrplaene/Chemie_SekII.pdf, zuletzt geprüft am 11.06.2024.
Forschungsschwerpunkte
Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte von Herrn Jürgen Kopp liegen in den Bereichen Biochemie, Molekulargenetik, Umweltbildung, Nachhaltigkeitsbildung und Umweltanalytik. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich insbesondere mit curricularer Innovationsforschung zur molekularen Ökologie und legt dabei seinen Fokus auf die Arbeit mit Umwelt-DNA (eDNA, environmental DNA).
In Kooperation mit dem Fach Biogeographie hat Herr Kopp einen schultauglichen eDNA-Metabarcoding-Workflow entwickelt. Dieser ermöglicht es Lernenden der gymnasialen Oberstufe, alle im Biologie-Lehrplan der Sekundarstufe II aufgeführten molekulargenetischen Methoden kontext-, problem- und handlungsorientiert im Labor zu erproben. Dazu zählen unter anderem DNA-Isolierung, Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Agarose-Gelelektrophorese und DNA-Sequenzierung. Die praktische Umsetzung erfolgt im Lehr-Lern-Labor der Universität Trier (BioGeoLab).
Beim eDNA-Metabarcoding handelt es sich um ein Verfahren, mit dem auf Grundlage der in einer Umweltprobe enthaltenen eDNA zahlreiche Arten gleichzeitig identifiziert werden können. Hierbei werden taxonomisch spezifische DNA-Barcode-Regionen vervielfältigt und anschließend analysiert.