Hydrologie

Herzlich willkommen auf den Seiten des Faches Hydrologie an der Universität Trier

Liebe Studierende,

mit der derzeitigen außergewöhnlichen Situation kommen auch eine Reihe von Herausforderungen im Lehrbetrieb auf uns zu. Nach aktuellem Planungsstand gehen wir davon aus, dass wir den überwiegenden Teil der Vorlesungen, Übungen und Seminare als digitale Lehrveranstaltung anbieten werden. Nähere Informationen zur Umsetzung, Kommunikationsmöglichkeiten, Aufgaben, Technik, etc. werden nach und nach folgen. 
Bitte melden Sie sich wie gewohnt über PORTA zu den einzelnen Veranstaltungen an. Die sonst geltenden Anmeldezeiträume sind aufgehoben.
Die Veranstaltungen werden ab dem 20. April starten. 
Wichtig für Sie ist, dass Stud.IP die primäre Start- und Kommunikationsseite für die digitalen Veranstaltung werden wird.
Wir werden uns bemühen die Veranstaltung bestmöglich zu strukturieren, kommunizieren und durchzuführen. Allerdings sind wir auf Ihre aktive Mitarbeit angewiesen und hoffen auch auf Ihr Verständnis, wenn nicht alles direkt und reibungslos funktioniert. 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins digitale Semester und bleiben Sie gesund!

Forschungsprofil

Zusammenfassend lässt sich die Forschungsarbeit des Faches als grundlegende Prozessforschung an quantitativen und qualitativen hydrologischen Prozessen in anthropogen überprägten Gewässern und ihren Einzugsgebieten beschreiben.

Der Schwerpunkt der Forschung liegt dabei auf der Dynamik von Stoff- und Wasserflüssen in Gewässernetzen und an der Grenzfläche zwischen Grund-und Oberflächengewässern in anthropogen überprägten Landschaften unter Berücksichtigung der relevanten bio-geochemischen Prozesse. Dabei reichen die Fragestellungen von Studien zur verbesserten Beschreibbarkeit der quantitativen Wasserflüsse zwischen Grund- und Oberflächenwasser sowie deren Einfluss auf den Verbleib von Nähr- und Spurenstoffen im Gewässer bis hin zur quantitativen und qualitativen Betrachtung von Siedlungsabflüssen und deren Bewirtschaftung im städtischen System, gerade auch vor dem Hintergrund des Klimawandels. Im Besonderen liegt hier der Fokus auf den Skaleneffekten und Prozessen die für die Auswirkungen diffuser und punktueller Schadstoffemissionen aus landwirtschaftlichen (Nährstoff-Überschüsse und Pestizide) und urbanen Gebieten (Abwässer aus Kläranlagen und Regenwasser-Entwässerungssystemen / urbane Biozide) auf die Wasserqualität in Gewässernetzen relevant sind. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Untersuchung der Wirksamkeit und Effizienz möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und der Wasserressourcen. U. a. sind dies Niederschlagsversickerungsanlagen und künstliche Feuchtflächen.

Stichworte zu Systemen und Prozessen:

Stadthydrologie; Siedlungswasserwirtschaft; Gewässernetze; Grundwasser-Oberflächenwasser-Interaktion; hyporheisches Interstitial; Öko-Hydrologie; Wasserqualität; Skaleneffekte; Wasserressourcenmanagement

Stichworte zu Stoffen und Methoden:

Wassertemperatur; Umwelttracer und Umweltspurenstoffe; Nährstoffe; suspendierte Sedimente; Mikroplastik stabile Isotopen; Wasserhaushalts- & Prozessmodellierung; Stoff- und Energietransportmodellierung;