Wer war Arye Maimon?

 

(Auszug aus der Rede Prof. em. Dr. Haverkamps anlässlich der feierlichen Umbenennung des Instituts am 4. November 1998)

[...] Mit dieser Namengebung soll das Institut an eine große Tradition jüdisch-deutscher Geschichtswissenschaft erinnern, die durch die Verbrechen der Deutschen während der nationalsozialistischen Tyrannei grausam zerstört und im wesentlichen nur durch wenige israelische Gelehrte deutscher Herkunft in Israel fortgeführt worden ist. Die Benennung verpflichtet zugleich das Institut, also die darin verantwortlich Tätigen, sich dieser Tradition auch in den wissenschaftlichen Bemühungen bewußt zu bleiben.

Diese Tradition verkörpert Dr. Arye Maimon wie kein anderer in der Erforschung der Geschichte der Juden in den deutschen Landen während des Mittelalters und der frühen Neuzeit, also in den Arbeitsschwerpunkten unseres Instituts. Daher war von ihm bereits bei der Eröffnung des Instituts mit die Rede und ebenso von der »Germania Judaica«: von jenem großen jüdisch-deutschen Forschungsprojekt, mit dem Arye Maimon viel zu tun hatte und dem auch unser Institut über Herrn Dr. Maimon viel zu verdanken hat. Dafür darf ich Interessenten auf die Broschüre mit der Festrede von Prof. Dr. Mordechai Breuer hinweisen.

Die Anknüpfung an diese große Tradition darf und kann über den katastrophalen Bruch nicht hinwegsehen, den die nationalsozialistischen Deutschen verursacht haben. Dieser äußert sich in der Biographie Arye Maimons auch darin, daß er seinen Namen im Jahre 1951 - zwei Jahre nach seiner Einwanderung in Israel - anstelle seines deutschen Namens Herbert Fischer angenommen hat.

In seinem hohen Alter schrieb Arye Maimon selbst seine Lebensgeschichte nieder. Abgeschlossen hat er sie erst kurz vor seinem Tode: er starb nach längerer Krankheit am 5. Dezember 1988 nur wenige Monate nach Vollendung seines 85. Lebensjahres in seinem kleinen Hause in Holon bei Tel Aviv. Wir haben diese autobiographische Skizze jetzt - zehn Jahre später, ein halbes Jahrhundert nach seiner Einwanderung nach Israel und sechs Jahrzehnte nach seiner Flucht aus Deutschland - vorläufig publiziert.

Im Vorwort umschreibt Arye Maimon seine Motive: »Ich will meine häufigen Wanderungen und Wandlungen im vorliegenden Büchlein aufzeichnen, um mir über sie Rechenschaft zu geben und anderen etwas zu sagen, was auch sie angeht.« Was uns angeht, ist das unprätentiös geschilderte Leben eines klugen, intensiv beobachtenden deutschen Juden, der den größten Teil des jetzt zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts in drei Kontinenten erfahren hat, der trotz allem ihm zugefügten Leid selbstkritisch blieb und seine Fähigkeit zu »Wandlungen« in seinen persönlichen Beziehungen wie auch in seinen wissenschaftlichen Arbeiten bewahrte und immer wieder erneuerte.

Geboren am 4. September 1903, also vor 95 Jahren, wuchs er in Breslau in einer aus Posen und Oberschlesien stammenden konservativ-religiösen Großfamilie auf, die von der deutschen Sprache und Kultur geprägt war. In dem oberschlesischen Zweig war außerdem Polnisch als Geschäftssprache gebräuchlich, seine Mutter unterhielt sich aufgrund eines längeren Aufenthalts ihrer Familie in Guatemala mit ihren Schwestern auf Spanisch. Sein Vater, 1874 geboren, war Kleiderfabrikant, der im Ersten Weltkrieg als deutscher Soldat in Rußland und Frankreich kämpfte.

Prägend war für Herbert Fischer neben seiner Familie und der Schule, die er im Jahre 1921 als Siebzehnjähriger mit dem Abitur am Breslauer Zwinger- Gymnasium abschloß, seine Leidenschaft für das Wandern in der Gemeinschaft. Er wurde Mitglied des Breslauer Pfadfinder-Korps. Wie in der Schule äußerten sich seit dem Ende des Ersten Weltkriegs auch in diesem Pfadfinder-Bund erstmals antisemitische Stimmungen, so daß er 1918 - »wie alle übrigen Juden« zum »Austritt aus dem Pfadfinder-Korps« gezwungen wurde.

Auch noch während seines Studiums in Breslau engagierte sich Herbert Fischer mit Leib und Seele in dem »deutsch-jüdischen Wanderbund Die Kameraden«, den Maimon selbst als »Abklatsch des deutschen Wandervogels« bezeichnet, und nicht in dem zionistischen Jugendbund »Blau-Weiß«. Den so in der deutschen Jugendbewegung eingeübten Lebensstil, zu dem auch seine Liebe zur Musik gehörte, behielt Arye Maimon bis in sein hohes Alter bei. Für seinen Lebensunterhalt war er mit dem Notwendigsten zufrieden, Formalitäten lagen ihm fern. So erschien er auch bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an ihn im August 1987 in der Villa des deutschen Botschafters in Tel Aviv in dem für ihn typischen T-Shirt.

In seinem Abiturzeugnis hatte Herbert Fischer als Berufswunsch »Landwirt« eintragen lassen. Nach einem Kompromiß mit seinem Vater, der ihn zum Jura-Studium drängte, studierte er die Fächer Geschichte, Germanistik und semitische Philologie, also Arabisch und Hebräisch, an der Universität in Breslau sowie jüdische Religion am »Jüdisch-Theologischen Seminar« in Breslau und an dem von Franz Rosenzweig und Martin Buber geleiteten »Freien Lehrhaus« in Frankfurt. Seine Interessen gingen noch viel weiter. Bezeichnenderweise war sein bester Freund seit der Studienzeit ein Philosoph, Franz Fink, der auch Dramen und Gedichte verfaßte.

Fischer schloß sein breit gefächertes Studium im Jahre 1929 mit dem Staatsexamen für das höhere Lehramt ab. Neben seinem Referendariat promovierte er im Jahre 1931, also im Alter von 28 Jahren, mit einer Dissertation über »Die verfassungsrechtliche Stellung der Juden in den deutschen Städten während des 13. Jahrhunderts«. Die noch im selben Jahr publizierte Dissertation, noch heute ein Standardwerk, hatte der Breslauer Mittelalterhistoriker Richard Koebner betreut. Dieser, ein hervorragender Wissenschaftler mit neuen Impulsen, wurde 1933 zur Emigration gezwungen. Als Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem schuf Koebner die Grundlagen der israelischen Geschichtswissenschaft in bester deutscher Tradition.

Auch Herbert Fischer wurde im April 1933 nach nur einem Jahr als Lehrer am Breslauer Johannes-Gymnasium aus dem Staatsdienst entlassen. Es begann seine erzwungene »Wanderschaft«. Zwischen 1933 und 1935 verdiente er sich seinen Lebensunterhalt mit Vorträgen in Tschechien, in der Slowakei und in Polen. Erst seine dortigen Erfahrungen machten ihn zum Zionisten. Seine Tätigkeit als Lehrer an einer zionistisch ausgerichteten »jüdischen Volksschule« in Breslau blieb aufgrund antizionistischer Proteste Breslauer Juden eine Episode.

Seine anschließende Arbeit im Archiv der jüdischen Gemeinde Hamburg verband er mit Vorbereitungen auf die Auswanderung. Seinen Eltern half er 1937 bei der Emigration nach Erez Israel. Er selbst wollte nach Uruguay, wohin sich kurz zuvor sein Freund Franz Fink begeben hatte. Ein Visum dafür erhielt er jedoch weder in Hamburg noch in Kopenhagen, wohin er sich im September 1938 begab - also zwei Monate vor den November-Pogromen: wie wir uns erinnern sollten, vor 60 Jahren. Mit einem gefälschten Touristen-Visum für Costa Rica gelangte er, der in Hamburg seine Spanisch-Kenntnisse verbessert hatte, über England auf einem Schiff in dieses mittelamerikanische Land. Sein Versuch, Landwirt zu werden, schlug fehl. Danach gründete er in San José eine Schule für jüdische Kinder, deren Eltern ihm monatlich Schulgeld gaben und dafür verlangten, daß er ihren Sprößlingen vor allem Jiddisch, ihre Muttersprache, beibrachte, mit dessen Aussprache der ansonsten überaus sprachbegabte Arye Maimon, wie er meint, große Schwierigkeiten hatte: »Mein schwerfälliger deutscher Akzent verdirbt mein Jiddisch.«

Im Jahre 1941 gelang Herbert Fischer auf abenteuerliche Weise über Argentinien die Einreise nach Uruguay. In Montevideo verdiente er seinen Lebensunterhalt zwei Jahre lang mit der Verteilung von Butter, die er auf dem Fahrrad an die Privatkunden transportierte. Danach unterrichtete er erwachsene Privatschüler in Deutsch und Spanisch. 1945 gründete er »mit ... Unterstützung der Zionistischen Organisation Urguays eine« bald florierende »Abendschule«.

Vier Jahre später erhielt Herbert Fischer die Erlaubnis zur Auswanderung nach Israel. »Damit endeten« - wie Arye Maimon schreibt - »ein Jahrzehnt von Paß- und Erlaubnisschwierigkeiten, die mir so viel zu schaffen gemacht hatten, und die Unruhe der vielen Wanderungen von Land zu Land. Und meine häufigen Wandlungen, vom assimilatorisch angehauchten Religiös-Liberalen zum bewußten 'Juden und Deutschen' und danach vom religionslosen Nurjuden zum Zionisten, krönte die endgültige Wandlung zum Israeli. Ich war am Ziel, zu Hause.«

Sein Zuhause fand er zunächst für ein Jahrzehnt im Kibbuz Ma‘abarot - etwa in der Mitte des neuen Staates bei Netanya gelegen - mit Einwanderern aus der Bukowina, aus Polen und Bulgarien und aus Deutschland. Dort wirkte er wieder in seinem ursprünglichen Beruf als Lehrer. Der gebürtige Breslauer fühlte sich jedoch auf längere Dauer als »Kibbuznik« nicht wohl. Nach einem einjährigen »Urlaub«, den er »zum gründlichen Studium des Hebräischen an der Universität Tel Aviv« nutzte, wirkte er zwischen 1961 und 1970 in der Erwachsenen-Bildung der Stadt Tel Aviv.

Ohne den Ruhestand ernsthaft in Erwägung zu ziehen, übernahm Arye Maimon sofort nach seiner Pensionierung im September 1970, also unmittelbar nach seinem 67. Geburtstag, die Leitung der »Germania Judaica«, die ihm zu diesem Zeitpunkt von der Hebräischen Universität Jerusalem auf Initiative einiger weniger israelischer Historiker deutscher Herkunft angeboten worden war: übrigens zusammen mit dem Professorentitel, den er jedoch nicht annahm. Der Mut des fast Siebzigjährigen, sich dieser großen Tradition deutsch-jüdischer Geschichtswissenschaft zu stellen, ist umso mehr zu bewundern, als ihm von Anfang an klar war, daß die Durchführung erheblich schwieriger war als für die früheren Bände, zumal in Israel kaum jüngere Mitarbeiter zur Verfügung standen, die mit der deutschen Geschichte vertraut waren, und die Erfassung der Quellen, bis auf wenige Ausnahmen verstreute Archivalien, wie auch die Heranziehung der Literatur nur in jenem Lande möglich war, in dem er, seine Familie und sein Volk den tiefsten Abgrund von Ummenschlichkeit erlitten hatten.

Auch das Forschungsprojekt der Germania Judaica - 1903, im Geburtsjahr Arye Maimons, von der »Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums« ins Leben gerufen - war in vielerlei Hinsicht ein Spiegelbild jüdisch-deutscher Gelehrsamkeit und deren Zerstörung durch die Deutschen. Herbert Fischer hatte an diesem bis jetzt bedeutendsten Werk der Grundlagenforschung zur Geschichte der Juden in den deutschen Landen von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reichs bereits unmittelbar nach seiner Promotion als Beiträger für den zweiten Band mitgewirkt, der die Zeit zwischen 1238 und den schweren Pogromen um die Mitte des 14. Jahrhunderts umfaßt. Diese wissenschaftliche Mitarbeit konnte Arye Maimon erst etwa zwei Jahrzehnte später unter äußerst ungünstigen Verhältnissen im Kibbuz Ma'abarot wieder aufnehmen. Überlebende der Shoah in Israel hatten sich entschlossen, diesen zweiten Band über das »jüdische Deutschland« trotz allem fertigzustellen, dessen Beiträge im Jahre 1938 vor dem Zugriff der Gestapo nach London gerettet worden waren.

Arye Maimon war für die Arbeit an der Germania Judaica auch durch seine bereits erwähnte Dissertation von 1931, von der ohne sein Wissen 1969 in Deutschland ein Nachdruck erschien, bestens gerüstet. Sie war weit mehr als der Titel: »Die verfassungsrechtliche Stellung der Juden in den deutschen Städten während des 13. Jahrhunderts« andeutet. Schon der untersuchte Zeitraum reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und umfaßt auch noch die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Dissertation wie auch sein Promotionsvortrag über die Judenprivilegien des Goslarer Rates im 14. Jahrhundert, der noch 1936 in überarbeiteter Fassung in der Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung, erscheinen konnte, waren zudem keineswegs im herkömmlichen Sinne nur »verfassungsrechtlich« ausgerichtet. Vielmehr sind sie erstmals konsequent darum bemüht, die christlich-jüdischen Zusammenhänge und Konflikte in ihren sehr unterschiedlichen Bedingungen und vielfältigen Erscheinungsformen zu erfassen. Deshalb erhält vor allem das städtische Umfeld einen hohen Stellenwert, und so werden die Beziehungen zwischen den beiden Religionen und Kulturen in ihren individuellen humanen Ausprägungen erkennbar. Insgeamt ist die Dissertation Arye Maimons der bis dahin profundeste, ganz auf Quellenstudien beruhende Beitrag der jüdisch-deutschen Geschichtswissenschaft zur Überwindung der seit langem vorherrschenden Isolierung der jüdischen und der deutschen Geschichte. Während die dominante deutsche Geschichtswissenschaft auch in dieser Hinsicht in ihren festgefügten, eher noch verengten nationalen Bahnen verharrte, gingen die Initiativen zur Annäherung seit dem Anfang unseres Jahrhunderts von deutsch-jüdischen Historikern aus.

Die Arbeiten Herbert Fischers waren die tragfähigsten Brücken für eine neue Verbindung von deutscher und jüdischer Geschichtswissenschaft. Sie kamen durch den deutschen Nationalsozialismus und die weitergehende Befangenheit deutscher Historiker nichtjüdischer Herkunft nicht zum Tragen, was sich auch noch in den ersten Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von deutscher Seite nicht änderte.

Was Arye Maimon als Leiter der Germania Judaica in ihrem dritten Band, der die Zeit von der Mitte des 14. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts umfaßt, wissenschaftlich geleistet hat, ist in den inzwischen vorliegenden zwei Teilbänden mit einem Umfang von fast 1.800 Seiten nachzulesen. Der dritte, wohl im nächsten Jahr erscheinende Teilband wird den außerordentlich hohen Rang dieser Leistung nochmals verdeutlichen. Nicht zuletzt ermutigte Arye Maimon auf seinen vielen Reisen, die er seit 1973 nach Mitteleuropa unternahm, zumeist jüngere deutsche Historiker zur Mitarbeit, so daß sie sich unter seiner begeisternden und zugleich akribisch genauen Anleitung auch zentralen Fragen der Geschichte der Juden in den deutschen Landen zuwandten. So schuf er erstmals eine breitere Basis für eine enge Kooperation zwischen deutschen und israelischen Historikern im Bereich des Mittelaltars und der frühen Neuzeit.

Trotz vieler Schwierigkeiten auch in finanzieller Hinsicht gab er nie sein Ziel auf, das große Werk zu Ende zu führen, wenn er dessen Vollendung auch leider nicht mehr erlebte. Ohne Maimons Wirken wäre es undenkbar, daß in diesem Jahr die Deutsche Forschungsgemeinschaft in ihrem Langzeitprogramm den Antrag auf die Förderung des vierten Bandes von »Germania Judaica« für den Zeitraum von Beginn des 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts in allen Punkten positiv entschieden hat. Auch auf diese Weise wirkt Arye Maimon mit seinem Lebenswerk weit in die Zukunft.

Was ihm dazu die Kraft gab, lassen die letzten Sätze seiner Autobiographie erahnen: »Als ich vor fast viarzig Jahren (1949) in Israel ankam, glaubte ich, daß ich in Zukunft mich nur hier aufhalten und nur Jude und Israeli sein würde. Die häufigen Reisen nach und in Europa haben mich Lügen gestraft und die Arbeit an Germania Judaica und die Freundschaften mit Deutschen mich der deutschen Sprache und Kultur wieder so genähert, daß ich mich aus dem Nurjuden in den Juden und Deutschen, der ich einige Zeit war, zurückverwandelte.«

Und er fährt, wiederum nachweislich 1988 formuliert, fort: »Aber im Mittelpunkt meines Sinnens und Trachtens steht der Staat Israel. Er hat sich in den letzten Jahren wesentlich dadurch verändert, daß in ihm nationaler Chauvinismus und machtstreberische religiöse Orthodoxie stark gewachsen sind, und der seit Jahrzehnten nicht bewältigte Gegensatz zwischen Arabern und Juden ist jetzt zu einer Krise gelangt, die ernste außenpolitische Schwierigkeiten hervorruft. Daß unser Staat die ihn bedrohenden äußeren und inneren Gefahren überwindet und gesicherte Existenz genießt, ist mein sehnlichster Wunsch.« Dies sein letzter Satz.

Die Erinnerung an diesen großen Gelehrten von eher zierlicher körperlicher Statur mit einem weiten Blick und schier unerschöpflicher Zuneigung für Menschen guten Willens ist eine zunächst nur angemaßte Ehre unseres neuen Instituts und daher eine dauerhafte Verpflichtung.

 
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