Unser Sediment-Labor


Das sedimentpetrographische Labor der Physischen Geographie ist an fast allen Geländeuntersuchungen der verschiedenen Arbeitsgruppen beteiligt. Die  Ausstattung entspricht den grundlegenden Anforderungen, die an eine erste Charakterisierung von Probenmaterial aus unseren Untersuchungsräumen gestellt werden.

Hierzu zählen in erster Linie die Ermittlung  granulometrischer Kenngrößen wie Feuchtigkeit, pH-Wert, Korngrößenverteilung,  Gehalt an organisch gebundenem Kohlenstoff und Carbonatgehalt. Darüber hinaus können Sedimente wie flüssige Proben auf bestimmte Teile ihrer elementaren Zusammensetzung bestimmt werden. Hierzu dient u.a. ein Atomabsorptionsspektrometer, das auch als Emissionsspektrometer genutzt werden kann. Weitere chemische Kenngrößen werden durch Spektralphotometer sowie durch ionensensitive Elektroden ermittelt.

Für detailliertere Untersuchungen werden die eingehenden Proben in unserem Labor aufbereitet, um andernorts gemessen werden zu können (z.B. 14C-Datierungen in dafür ausgestatteten Laboratorien).


Die Granulometrie als Arbeitsmethode der Geomorphologie:

  • Siebung (Maschensiebe und Lochsiebe, Kornform, Siebmaschine, Korngrössenklassen (DIN- und Wentworth-Klassen)
  • Schlämmanalyse (Köhn’sche Pipette, Dispergierung, Stoke’sches Fallgesetz)
  • granulometrische Auswertung (Histogramme, Summenkurven, Median, Quantile, Korngrössenkennwerte) Situmetrie; Kornformen (Zurundung)

 

 

Gemeinschaftliches Arbeiten im Labor
Sedimentanalyse
Sedimentanalyse mit Probenvorbereitung