Profil

 
Das Zentrum für Kanada-Studien (ZKS) ist eine der zentralen Einrichtungen der Universität Trier. Seine Aufgaben umfassen vornehmlich die interdisziplinäre Erschließung Kanadas, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit kanadistischen Institutionen des In- und Auslandes, die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Lehre sowie die Dokumentation und Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zum Studium Kanadas.

Neben Schwerpunkten in der anglokanadischen Literatur- und frankokanadischen Sprachwissenschaft umfaßt das breit gefächerte Spektrum wissenschaftlicher Aktivitäten am Zentrum für Kanada-Studien (ZKS) geschichtswissenschaftliche, soziologische und ethnologische, wirtschaftswissenschaftliche und rechtsvergleichende sowie kultur- und landschaftsgeographische Forschungen.

Außerdem widmet sich ein spezielles Projekt der Fernerkundung Kanadas mit Hilfe von Luft und Satellitenbildauswertung, während sich ein anderes, vom Wissenschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz gefördertes Forschungsprojekt mit den sozial- und literaturwissenschaftlichen Aspekten des kanadischen Multikulturalismus befaßt hat.

In Ergänzung des Lehrangebots lädt das Zentrum für Kanada- Studien regelmäßig zu Autorenlesungen, Ausstellungen, Gastvorträgen in- und ausländischer Wissenschaftler sowie fächerübergreifenden Symposien und Workshops ein.

Für die enge Zusammenarbeit Trierer Wissenschaftler und Studenten mit kanadischen Hochschullehrern und Kommilitonen sorgt unter anderem ein 1985 ratifizierter Partnerschaftsvertrag zwischen der Universität Trier und der University of Manitoba in Winnipeg. Er kommt in Form von Studien-, Lehr- und Forschungsaufenthalten in Trier bzw. Winnipeg beiden Seiten gleichermaßen zugute. Im Rahmen dieser Partnerschaft sind bisher zehn interdisziplinäre Kolloquien alternierend in Winnipeg und Trier durchgeführt worden.

In seiner eigenen Schriftenreihe veröffentlicht das ZKS regelmäßig die auf den Konferenzen in Trier und Winnipeg gehaltenen Vorträge sowie andere wissenschaftliche und literarische Texte (bisher zehn Bände).