Veranstaltungen im Wintersemester 2019/2020

Hier finden Sie einen Überblick über die Veranstaltungen, die vom Lehrstuhl für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Digitale und Audiovisuelle Medien im Wintersemester 2019/20 angeboten werden. Studierende können sich über PORTA für die Veranstaltungen anmelden und weitere Informationen abrufen. 
 

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Marion G. Müller

Bachelor

Theorien und Methoden der Medienwissenschaft
(Vorlesung) 

Die Vorlesung richtet sich an Studierende im 1. Semester, die das Fach Medienwissenschaft im Kern-, Haupt- und Nebenfach studieren. Sie bietet eine Einführung in die grundlegenden Theorien und Methoden der geisteswissenschaftlichen Medienwissenschaft und der sozialwissenschaftlichen Kommunikationswissenschaft sowie verwandter Disziplinen, die sich mit den Schlüsselthemen Medien und Kommunikation befassen. Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung der Medien-, Publizistik-, Informations- und Kommunikations-wissenschaft werden zentrale Theorien und ihre Autor*innen vorgestellt sowie Querbezüge zu den mit den Theorien verbundenen Methoden hergestellt. Die Vorlesung stellt damit auch eine Einführung in Schlüsselbegriffe, methodisches Vorgehen und die Entwicklung medien- und kommunikationswissenschaftlicher Fragestellungen dar. Anhand zahlreicher (audio)visueller Beispiele werden mediale Prozesse, kommunikative Zusammenhänge und aktuelle Herausforderungen des Faches und seiner Forschungsgegenstände vor dem Hintergrund eines rasanten, durch die Digitalisierung vorangetriebenen Medienwandels behandelt. Die Vorlesung bildet die Grundlage für sämtliche folgende Lehrveranstaltungen im BA-Studium „Medien – Kommunikation – Gesellschaft“.

Comparing Mass Media Systems

Mass media systems are complex phenomena difficult to grasp and even more difficult to compare. Therefore, this course begins with an introduction into comparative methodology and terminology with special respect to mass media systems. The course provides an overview both on mass communication processes and on the specific systems components, covering the systems perspective on all levels – from local to regional to national, international, and finally global communication systems, their actors and audiences. The theoretical model on mass media systems developed by Daniel Hallin and Paolo Mancini will serve as a thread of thought throughout the course, during which the Hallin & Mancini model will be applied beyond its original Western context. Western and Non-Western mass communication systems will be compared and new models will be developed by the students.

Master

Wahlkampfkommunikation: Politik, Medien und Gesellschaft

Dieses Forschungsseminar widmet sich aktuellen Wahlkampagnen und deren Analyse. Im Zentrum steht der Vorwahlkampf für die US-Präsidentschaftswahl 2020. Schwerpunkt der Untersuchung sind digitale und (audio)visuelle Wahlkampfformate, deren historische Entwicklung und gegenwärtige mediale Einsatzformen. Dabei geht es mehr um PR-und Werbeaspekte des Wahlkampfes als um die massenmediale Berichterstattung. Das Phänomen Wahlkampf und seine Bedeutung für demokratische Staatsformen wird von der Produktions-bis zur Rezeptionsperspektive untersucht. Die Studierenden arbeiten in Forschungsteams, die zu Beginn des Seminars gebildet werden. Die Zwischenergebnisse werden in Form von Kurzreferaten während des Semesters vorgestellt. Abschluss ist das kollaborative Verfassen eines Papers zur Einreichung bei einem nationalen oder internationalen Fachjournal.

Cyberbildlichkeit: Produktion und Rezeption

Dieses Forschungsseminar behandelt ein hochaktuelles Thema - den Wandel der Bildlichkeit durch Digitalisierung und Glokalisierung. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Produktions- und Rezeptionsbedingungen statischer und bewegter Online-Bilder und deren Analyse gelegt. Besonders zwei Kategorien stehen im Vordergrund: Internet-Memes und Online-Videos. Wie können diese neuen visuellen Kommunikationsformen analysiert und interpretiert werden? Wie lässt sich ihr Einfluss auf politische Kommunikation und Alltagskultur erklären? Diese Fragen werden im Laufe des Seminars anhand von studentischen Mini-Forschungsprojekten bearbeitet. Das Seminar schließt unmittelbar an das Seminar „Visuelle Kommunikations­forschung“ an, in welchem theoretische und methodische Grundlagen vermittelt wurden. „Cyberbildlichkeit“ ist jedoch auch ohne Vorkenntnisse der Visuellen Kommunikation belegbar.

Die Studierenden entwickeln einzeln oder im Team ein empirisches Miniforschungsprojekt zu einem Cyberbildlichkeitsthema und analysieren einen konkreten Bildtypus und Materialkorpus aktueller digitaler Bildlichkeit. Dabei entscheiden sie sich entweder für eine Produktions- oder eine Rezeptionsperspektive und wählen die entsprechenden Methoden zur Bearbeitung des Themas. In den Workshop-Sitzungen tauschen sich die Studierenden zum Stand ihrer jeweiligen Forschungsprojekte aus und präsentieren ihr Thema. Für jedes Thema gibt es auch ein Peer-Review, das den Stand jeweils kommentiert. Zum Abschluss des Seminars haben die Studierenden den Forschungsprozess von der Themenfindung über die Entwicklung der Fragestellung, Methodenauswahl, Hypothesenbildung (bei quantitativen Methoden), Literaturrecherche und Strukturierung der Arbeit durchlaufen – eine gute Vorbereitung für die Masterarbeit!


Veranstaltungen von

Dr. Christof Barth 

Bachelor

Qualitative Medienanalyse

Im Seminar sollen ausgehend von den Theorien zu den jeweiligen Mediengattungen die wichtigsten Verfahren zur systematischen qualitativen Analyse von Medien und Medienbeiträgen erlernt und eingeübt werden. Die Lehrveranstaltung ist gattungsübergreifend angelegt. Ziel ist, die für die Abschlussphase notwendigen Reflexions- und Analysefähigkeiten auszubauen sowie Sie mit Methodenkenntnissen für die Abschlussarbeit auszustatten.

Einführung in die qualitative Rezeptionsforschung

Die Rezeptionsforschung zu Medien greift auf verschiedene qualitative Verfahren zurück. Im Seminar sollen theoretische und methodische Aspekte verschiedener Verfahren der qualitativen Rezeptionsforschung diskutiert werden. Anhand konkreter Fragestellungen sollen dann einzelne Verfahren im Seminar erprobt und einer vergleichenden Evaluierung unterzogen werden. Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse zur Rezeptionsforschung und bietet einen Einblick in Forschungsmethoden, die auch im Kontext einer Abschlussarbeit eingesetzt werden können.

Talk-Shows und ihre Begleitung in sozialen Medien

Am Beispiel der begleitenden Kommunikation zu Talkshows sollen verschiedene Verfahren der Analyse von Social-Media-Kommunikation angewendet werden. Dabei kommen auch Tools aus dem Bereich der digital methods zum Einsatz.

Forschungskolloquium für BA-Studierende

Master

Analyse und Rezeption sozialer Medien

Im Seminar werden zunächst verschiedene mixed-methods-Ansätze zur Analyse der Kommunikation im sozialen Medien erlernt und angewendet. Dabei werden sowohl die textuellen als auch die visuellen Aspekte der Kommunikation betrachtet. Gegenstand werden Profile ganz unterschiedlicher Akteure (Unternehmen, Politik, Influencer & Celebrities) sowie verschiedener Plattformen sein (Twitter, Instagram, Facebook, Youtube). Anschließend richtet sich der Blick auf Rezeption und Wirkung. Auf Wunsch können dazu gezielte Rezeptionsuntersuchungen, z. B. mit Eye-Tracking, gemacht werden.


Veranstaltungen von

Katharina Christ M.A.

Bachelor

Einführung in die Theorien und Methoden der Medienwissenschaft

Im Seminar sollen ausgehend von den Themen der Vorlesung relevante Texte vertieft und diskutiert werden. Außerdem sollen Theorien und Methoden, ihre Besonderheiten und Probleme in Anwendungsbeispielen diskutiert und selbst eingesetzt und eingeübt werden. Die Veranstaltung ergänzt die Vorlesung des Moduls. Ziel ist, die für das weitere Studium notwendigen Lektüre- und Reflexionsfähigkeiten auszubauen.


Veranstaltungen von

Ira Plein, M.A. - Lehrkraft für besondere Aufgaben

Bachelor

Einführung in die Theorien und Methoden der Medienwissenschaft

Im Seminar sollen ausgehend von den Themen der Vorlesung relevante Texte vertieft und diskutiert werden. Außerdem sollen Theorien und Methoden, ihre Besonderheiten und Probleme in Anwendungsbeispielen diskutiert und selbst eingesetzt und eingeübt werden. Die Veranstaltung ergänzt die Vorlesung des Moduls. Ziel ist, die für das weitere Studium notwendigen Lektüre- und Reflexionsfähigkeiten auszubauen.