Aktuelle Veranstaltungen

Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Veranstaltungen, die vom Lehrstuhl für Medien- und Kommunikationswissenschaft im Sommersemester 2026 angeboten werden. Studierende können sich über PORTA für die Veranstaltungen anmelden und weitere Informationen abrufen. Vergangene Veranstaltungen finden Sie hier.
 

Veranstaltungen im Sommersemester 2026

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Marion G. Müller

 

12652025: Multimodale Medien in digitalen Kontexten, Vorlesung (BA)

In der Vorlesung werden u.a. folgende Themenfelder angesprochen: Multimodalität und Medialität und ihre theoretische Fundierung, digitale Medien und ihr Zusammenspiel mit klassischen Massenmedien, digitale Produktionsstrukturen und typische digitale Medienformate. Eine besondere Rolle nehmen die visuelle Kommunikation sowie Online-Formate ein.

 

12652010: Medien und politische Kommunikation: Crisis and Conflict Communication (MA)

Dieses vierstündige Seminar beschäftigt sich mit der Rolle von Medien, Journalismus, Massenkommunikation und Social Media in aktuellen Krisen und Konflikten. Fragen, die im Rahmen des Seminars bearbeitet und diskutiert werden, sind beispielsweise: Was sind die Charakteristiken mediatisierter Kommunikation vor, während und nach Naturkatastrophen, Industrieunfällen, Terrorangriffen und kriegerischen Konflikten? Was sind die Merkmale von Propaganda, und wie können „fake news“ von realen Nachrichten unterschieden werden? Wie können bestimmte Kommunikationsformen zur Deeskalation von Krisen und Konflikten beitragen? Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Analyse digitaler Online-Kommunikation sowie visueller Kommunikation gelegt. Studierende entwickeln im Team Forschungsprojekte, die in einer abschließenden wissenschaftlichen Postersitzung vorgestellt werden.

 

12652031: Medienkommunikation und ihre Kontexte: Die dunkle Seite des Online-Dating: Kommunikations- und medienwissenschaftliche Zugänge (MA)

Die Digitalisierung hat seit Beginn des 21. Jahrhunderts auch die intimsten Bereiche menschlichen Lebens erfasst und transformiert. Während Online-Dating die Chancen auf Partnerschaft und Liebe zeit- und ortsungebunden dramatisch erhöht hat, treten einerseits zahlreiche Verhaltensweisen aus dem Analog-Dating auch im Internet auf. Andererseits vermehren sich missbräuchliche und kriminelle Praktiken um das Geschäft des „Romance-Dating“ exponentiell. Genau um diese „dunkle Seite des Online-Dating“ kreist dieser MA-Kurs, der auf einem vorangegangenen Seminar zur Einführung in die medien- und kommunikationswissenschaftliche Forschung aufbaut. Studierende, die nicht am ersten Seminar teilgenommen haben, sind ebenfalls herzlich willkommen!
Forschungsfragen, die im Seminar behandelt werden, sind u.a.: Was sind die Muster kriminellen Liebesbetrugs im Internet (z.B.: love scamming, love bombing)? Welche Rolle spielen multimodale Kommunikationsformen (z.B. „Liebes-E-Mails“, Fotografien, Videos, Telefonanrufe/“die Stimme“; vgl. Spiegel TV, 2023) für die Effektivität des Online-Liebesbetrugs? Wie wird emotionale und psychische Abhängigkeit erzeugt? Wie werden missbräuchliche Praktiken in Buch und Film dargestellt? Was sind die Gründe/Motivationen für Betrugsopfer, sich auf die Masche einzulassen? Welche Empfehlungen können aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Sicht gegeben werden um (zukünftigen) Betrogenen beizustehen? Welche Angebote gibt es (z.B. Selbsthilfegruppe Stadt Leipzig), um Opfern von Love Scamming zu helfen?

Love Scamming hat viele Facetten – psychologische, kriminologische etc. In diesem Seminar stehen die massenmedialen, interpersonalen, digital/computerbasierten, parasozialen Medien- und Kommunikationspraktiken im Vordergrund.

Teilnehmende entwickeln von Anbeginn eine eigene „Ministudie“ mit der Methode Ihrer Wahl und führen diese auch während des Seminars durch. Prüfungsleistung ist ein wissenschaftliches Poster (analog zu einer Hausarbeit). Abgabe des Posters mit den Resultaten der Ministudie ist 6 Wochen nach Vorlesungsende.

 

 


Veranstaltungen von

Dr. Christof Barth 

12652012: Nicht-standardisierte Methoden: Rezeption (BA)

In der Lehrveranstaltung zur Medienrezeption werden nach einer kurzen Einführung in Theorien zur Medienrezeption, zur Medienaneignung und zur Medienwirkung in einzelnen Gruppen Forschungsdesigns zu medienwissenschaftlichen Rezeptionsfragestellungen entwickelt und anschließend prototypisch umgesetzt. In diesem Zusammenhang werden übliche Softwareprogramme zur Unterstützung der Rezeptionsforschung (z. B. zur Auswertung qualitativer Daten) eingesetzt.

Die Studierenden
• können medienwissenschaftliche Fragestellungen zur Medienrezeption und dem Umgang mit Medien eigenständig erstellen;
• können grundlegende Methoden der medienwissenschaftlichen Rezeptionsforschung eigenständig umsetzen;
• können Rezeptionsdaten problem- und fragestellungsorientiert auswerten.

 

12651850 Bachelor-Kolloquium (BA)

Das Kolloquium dient zur Vorbereitung der Bachelorarbeit. Jedes geplante BA-Projekt wird auf Basis des Exposés in einer Kurzpräsentation vorgestellt und im Anschluss mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern reflektiert. Ziel des Kolloquiums ist es, die Anfertigung der Abschlussarbeit vorzubereiten und auch zu unterstützen. Dazu werden einerseits Themen und Probleme behandelt, die für die BA-Arbeit relevant werden, andererseits werden laufende Arbeiten besprochen und deren methodische Probleme diskutiert.