Forschung
Das Fach Meteorologie und Klimatologie beschäftigt sich damit, klimawandelbedingte Änderungen im globalen wie regionalen Klima zu messen, zu verstehen und zu quantifizieren. Ein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Attributionsforschung. Dieser Wissenschaftszweig schließt z.B. die Attribution von meteorologischen Extremereignissen ein, wie mittlerweile oft rasch nach Ereignissen verfügbar (https://www.worldweatherattribution.org/analyses/; https://www.climameter.org/), wird aber bei uns methodisch und konzeptionell zu den Folgen des des Klimwandels erweitert, z.B. auf Ernährungssicherheit und Gesundheit. Dies verfolgen wir durch enge Kooperationen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie einer Vielzahl anderer Partner von allen Kontinenten. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Vergleichsdaten der Coupled Model Intercomparison Projects (CMIP), die auch vielen Analysen der Weltklimatsberichte (IPCC) hinterliegen (z.B. https://interactive-atlas.ipcc.ch/), und kann andere neue Methoden wie Fernerkundung oder AI-basierte Datenanalyse mit einschließen. Weitere Forschung beschäftigt sich den Polen und Meereismodellierung, mit der Kryosphäre als der sich mit am schnellsten und sichtbarsten durch den Klimawandel veränderten Teil des Erdsystems. Meteorologische Beobachtungen schließlich sind das Fundament der Klimawissenschaften als empirische Forschung, die lokale und regionale Analysen erlauben sowie in globale Datensätze eingehen. Wir unterstützen fächerübergreifende und regionale Forschungskooperationen durch die Messung und Bereitstellung von Beobachtungsdaten.