Das Team der Professur für Mittelalterliche Geschichte begrüßt Sie ganz herzlich! Unsere Lehrveranstaltungen werden digital stattfinden, was für uns alle noch experimentellen Charakter trägt. Bitte sagen Sie uns rechtzeitig Bescheid, wenn Probleme auftauchen sollten. Wir bemühen uns, für alles eine Lösung zu finden! Zugleich benötigen wir Ihre Unterstützung. Machen Sie sich nach Möglichkeit mit der Software zur Abhaltung von Konferenzen (Zoom), zur Produktion von Audio- und Videodateien (Audacity, Loom, Open Broadcaster Software) und zur multimedialen Präsentation von Inhalten (PowerPoint) vertraut und nutzen Sie die digitalen Angebote der Archive und Bibliotheken. Wir wünschen Ihnen eine gute und ertragreiche Zeit. Und bleiben Sie gesund!

Sommersemester 2021

Prof. Dr. Petra Schulte

 

  • Abschlussmodul Prüfung  und Aufbaumodul Forschung, Kurs Prüfungsvorbereitung Mittelalterliche Geschichte
    Übung: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302190
    Dienstag: 08:00–10:00, digital

    Im Kurs „Prüfungsvorbereitung Mittelalterliche Geschichte“ steht die Frage im Mittelpunkt, welche Zukunftsvorstellungen die Menschen prägten und welche Planungsstrategien diese entwickelten. Ausgehend von jüngeren Studien zum Thema diskutieren wir den Einfluss des christlichen Glaubens auf das Zeitverständnis, die Bedeutung von Erfahrungen und Wissen, die an die Imagination der Zukunft gebundenen Emotionen wie Angst, Hoffnung und Vertrauen sowie die Argumentationsstrategien verschiedener Akteure.

    Literatur: Klaus Oschema / Bernd Schneidmüller (Hg.), Zukunft im Mittelalter. Zeitkonzepte und Planungsstrategien (Vorträge und Forschungen 90), Ostfildern 2021.
     

  • Reformen im 15. Jahrhundert
    Hauptseminar: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302206
    Mittwoch: 10:00–12:00, digital

    Im 15. Jahrhundert bemühte sich der aus dem heutigen Bernkastel-Kues stammende Nikolaus von Kues (1401-1464) um die Reform von Lebensweisen und institutionellen Strukturen, was sich anhand theoretischer Schriften ebenso wie der Überlieferung aus der Praxis nachvollziehen lässt. Im Seminar begleiten wir Cusanus auf das Basler Konzil, auf seiner Reise als päpstlicher Legat durch das Reich sowie nach Brixen und Rom, wo er als Fürstbischof (Brixen) bzw. als Kurienkardinal (Rom) tätig war. Dabei diskutieren wir die Reformansätze des Nikolaus von Kues, die sein Wirken in den unterschiedlichen Bereichen prägten, im Kontext der Zeit, blicken auf die Strategien ihrer Umsetzung und widmen uns dem – in den Quellen fassbar werdenden – Widerstand gegen die geplanten Veränderungen.

    Sofern die Corona-Situation es zulässt, werden wir uns die Schriften des Cusanus in seiner überlieferten Bibliothek (Bernkastel-Kues) sowie in der Stadtbibliothek Weberbach (Trier) im Original ansehen.

    Literatur: Thomas Frank/Nobert Winkler (Hg.), Renovatio et unitas - Nikolaus von Kues als Reformer. Theorie und Praxis der reformatio im 15. Jahrhundert (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 13), Göttingen 2012.
     

  • Wirtschaftsethik im Mittelalter
    Übung: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302213
    Dienstag: 12:00–14:00, digital

    Im Zuge der kommerziellen Revolution, die im 12. Jahrhundert einsetzte, erlebte Europa einen exponentiellen Anstieg des Handelsvolumens. Begleitet wurde diese Entwicklung, die neue Formen von Armut und Reichtum hervorbrachte und mit gesellschaftlichen Veränderungen einherging, von einer Intensivierung der gewerblichen Produktion und der Geldwirtschaft, Veränderungen der kaufmännischen Praxis und der Einführung des Wechselbriefes. Eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen erfolgte in den christlich geprägten Gesellschaften des späteren Mittelalters vor allem in der Theologie, deren Vertreter unter Rückgriff auf das göttliche und natürliche Recht, kirchliche Autoritäten und die griechisch-römische Philosophie Stellung zu dem Verhältnis von Arbeit und Lohn, dem gerechten Preis, dem Gewinn und dem Wucher bezogen. In der Übung gehen wir diesen Reflexionen, die in den größeren Fragenkomplex der sozialen Gerechtigkeit und Gleichheit einzubetten sind, auf der Basis der Forschungsliteratur und zentraler Quellen in deutscher/englischer Übersetzung nach.

    Literatur: Odd Langholm, The Legacy of Scholasticism in Economic Thought: Antecedents of Choice and Power, Cambridge 1998.
     

  • Bachelorkolloquium Mittelalterliche Geschichte
    Blockveranstaltung  / Termin wird bekanntgegeben.
     
  • Oberseminar Prüfungsvorbereitung Mittelalterliche Geschichte
    Blockveranstaltung / Termin wird bekanntgegeben.
     
  • Werkstatt Intellectual History
    Teilnahme nur mit persönlicher Einladung

     

Dr. Marco Brösch

 

  • Von der Handschrift zur gedruckten Ausgabe. Edition, Kommentierung und historische Einordnung einer deutschsprachigen Heiligenvita des 15. Jahrhunderts (Fortsetzung)
    Übung: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302194
    Freitag: 10:00-12:00, digital

    1467 verfasste ein unbekannter Dominikaner eine Vita des hl Dominikus in deutscher Sprache, die weitgehend auf der lateinischen Vorlagen Dietrichs von Apolda beruht und nur in einer Handschrift der Cusanus-Bibliothek in Bernkastel-Kues (Cod. Cus. 109) überliefert ist. In der Fortsetzung des Kurses vom WS 2020/21 steht in diesem Semester die weitere Transkription des Textes und die Vermittlung von Lesekenntnissen mittelalterlicher Handschriften im Fokus.  Die Teilnahme an der vorherigen Übung sind allerdings keine Voraussetzung.

    Literatur: Eine ausführliche Literaturliste wird zu Semesterbeginn verteilt. Grundlegend wird die folgende Literatur empfohlen:
    Altaner, Bertthold: Der hl. Dominikus. Untersuchungen und Texte, Breslau 1922.
    Bein, Thomas: Textkritik: Eine Einführung in Grundlagen germanistisch-mediävistischer Editionswissenschaft, 2.  überarb. und erw. Aufl., Frankfurt, M. u.a. 2011.
    Williams-Krapp, Werner: Kultpflege und literarische Überlieferung. Zur deutschen Hagiographie der Dominikaner in 14. und 15. Jahrhundert. In: Ist mir getroumet mîn leben? Vom Träumen und Anderssein. Festschrift für Karl-Ernst Geith zum 65. Geburtstag , hrsg. von A. Schnyder et al., Göppingen 1998, S. 147-173.Ders.: 'Dominikus', in: 2. Auflage Verfasserlexikon 2 (1980), Sp. 186-188, hier Sp. 188.
     


Dr. Eric Burkart

 

  • Die Hinrichtung des Paul Hektor Mair - Das unrühmliche Ende eines Augsburger Ratsdieners
    BA Übung: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302180
    Dienstag: 14:00-16:00, digital
     

  • Christentum und Islam im Mittelalter – Lektürekurs an mittelfranzösischen Handschriften
    BA Übung: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302181
    Freitag: 10:00-12:00, digital
     

  • Stadtbürgerliche Selbstdarstellung in Hoch- und Spätmittelalter
    MA Hauptseminar: [DIGITAL]

    PORTA-Veranstaltungsnummer 13302201
    Mittwoch: 14:00-16:00, digital