Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Schwerpunkt 19. Jahrhundert)

Prof. Christian Jansen zur aktuellen Lage in Italien

Am Freitag, 17.8.18, war Prof. Christian Jansen in der 3Sat-Sendung Makro zu Gast. Die Sendung ist in der Mediathek verfügbar.

Das Saarbrücker Gespräch mit Professor Jansen

„Marx hat die Globalisierung und die Finanzkrisen früh voraus gesehen“, sagt der Historiker Christian Jansen und fügt hinzu: „Marx hat gefährliche Lücken in seinen Thesen.“ Anlässlich des 200. Geburtstages des Philosophen und Gesellschaftstheoretikers stehen seine Gedanken, Analysen und Schriften allerorten auf dem Prüfstand – in Ausstellungen, Vorträgen, Sachbüchern, Fernsehfilmen und Radiofeatures. Wie fundiert ist das, was uns da präsentiert wird?

Wie kontrovers werden denn die Debatten um Leben und Werk von Marx noch geführt? Welche neuen Ergebnisse in der Auseinandersetzung um die Aktualität von Werk und Wirken hat der internationale Marx-Kongress in Trier gebracht? Was bloggt ein Historiker mit seinem Thema zum Thema? Und warum ist die historische Figur des Karl Marx eigentlich eine so gute Projektionsfläche?

Als Podcast hier verfügbar (ca. 45 Minuten).

"Arbeitern geht es besser, als er erwartete"

Professor Jansen im Interview mit tagesschau.de.
 

Neues Buch von Christian Jansen zu politischen Briefnetzwerken im 19. Jahrhundert

Netzwerke und virtuelle Salons. Bedeutung und Erschließung politischer Briefe des 19. Jahrhunderts im digitalen Zeitalter.

Unter Mitarbeit von Robin Simonow

Briefe waren in der Zeit vor der Erfindung des Telefons zentral für die Kommunikation und sind bis heute eine faszinierende Quelle für die Forschung. Im Jahr 1870 wurden 334 Millionen Briefe in Deutschland versendet, 1895 waren es bereits über zwei Milliarden, also gut eine halbe Million pro Tag – und anders als heute, wo die meisten Briefe Werbung enthalten oder von Behörden kommen, war der Anteil der Privatbriefe sehr hoch. Bei denjenigen, die regelmäßig Briefe schrieben, waren fünf bis zehn pro Tag keine Seltenheit. Viele schrieben deutlich mehr – etwa so wie wir heute E-Mails. Nur ein Bruchteil dieser Briefe ist überliefert; die meisten gingen verloren oder wurden von den Empfängern oder deren Nachkommen bewusst vernichtet.

Das Buch behandelt Spezifika und Rahmenbedingungen der Briefkommunikation seit der Aufklärung, greift Impulse aus der Historischen Netzwerkforschung auf und reflektiert die Bedeutung von Briefen für die Erforschung des 19. Jahrhunderts.

Lectiones Inaugurales, Band 18
2 Tab., Abb., 93 Seiten, 2018
Print: <978-3-428-15145-5> € 19,90
E-Book: <978-3-428-55145-3> € 17,90
Print & E-Book: <978-3-428-85145-4> € 29,90

Das Buch auf der Website des Verlags und zur Bestellung: Duncker & Humblot

 

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Lehrangebot Sommersemester 2018

Das Lehrangebot für das kommende Sommersemester ist nun hier einsehbar.

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