Akademiedozentur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

(zuletzt geändert am 5.3.18)

Zum Wintersemester 2015/2016 hat die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in ihrem  Vorhaben Mittelhochdeutsches Wörterbuch eine Akademiedozentur am Institut für Empirische Sprachwissenschaft der Universität Frankfurt  eingerichtet. Inhaber der Dozentur ist Dr. Ralf Plate, der neben seiner Mitarbeit in Forschungsprojekten seit 1987 an der Universität Trier im Fach Germanistik und seit 2013 am Institut für Empirische Sprachwissenschaft der Universität Frankfurt Lehraufträge wahrgenommen hat.

Gegenstand der Akademiedozentur ist die ältere deutsche Sprachgeschichte, besonders Historische Wortsemantik und Syntax, Lexikologie und Lexikographie. Die Dozentur soll der Vermittlung von Expertise aus dem Vorhaben Mittelhochdeutsches Wörterbuch in universitärer Lehre und Forschung dienen und umgekehrt Anregungen daraus für das Akademienvorhaben fruchtbar machen.

Lehre

An der Lehre des Instituts beteiligt sich die Dozentur im Studiengang Empirische Sprachwissenschaft mit der Wahrnehmung des Moduls Altgermanische Sprachen im Bachelor-Programm, im Master-Programm mit Veranstaltungen zur deutschen Sprachgeschichte aus den Bereichen der historischen Wortsemantik, Syntax, Lexikologie und Lexikographie.

SoSe 2018: Altsächsisch (zusammen mit Dr. Roland Schuhmann, Jena)
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Forschung

Habilitationsvorhaben über Methoden und Probleme der historischen Lexikographie am Beispiel des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs.

Organisation und Leitung des jährlichen Arbeitsgesprächs zur historischen Lexikographie.

ZHistLex: Beteiligung am eHumanities-Zentrum für Historische Lexikographie.  Die Initiative wird getragen von drei Akademien (der Berlin-Brandenburgischen, Göttinger und Mainzer Akademie) und drei Universitäten (Frankfurt, Gießen, Trier). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt hat zum 1. Oktober 2016 begonnen.

CEDIFOR-Mitglied. Beteiligung am Pilotprojekt von Christian Chiarcos (Angewandte Computerlinguistik, Universität Frankfurt) zum Nebeneinander von quantitativen und qualitativen Methoden in der historischen Linguistik am Beispiel der Wortstellungspräferenzen im älteren Deutsch mit dem Ziel der Beantragung eines DFG-Projekts (Laufzeit 2/2017 bis 11/2017). Poster