Prof. Dr. Marion G. Müller | © Universität Trier - Jenna Theis

Aktuelles

© Deutsche Welle

Prof. Marion G. Müller im Gespräch mit Deutsche-Welle Journalist Stefan Dege zum Bildprogramm 'Trump' und seiner aktuellen Wiederwahlstrategie

Den Beitrag über Trumps Bild in den Medien finden Sie hier

© Andreas Gülden V.l.n.r.: Dr. Christof Barth, Katharina Christ, M.A., Prof. Dr. Marion G. Müller, Dr. Markus Schönberger

Der neue Eyetracker für das VisComX-Lab der Trierer Medienwissenschaft ist da!

Das VisComX-Lab Team beim Onboarding-Workshop im August 2020 mit Dr. Markus Schönberger von iMotions. Mit den neuen Geräten können psychophysiologische Rezeptionsprozesse gemessen werden. Zu den aktuellen Forschungsthemen von Prof. Dr. Marion G. Müllers Labor zählen emotionale Reaktionen auf Corona-Memes, Verschwörungstheorien und deren Medienrezeption, die Messung Visueller Empathie sowie Wahlkampfkommunikation in den USA und Deutschland.

Aktuelles aus der Forschung von Prof. Marion G. Müller & dem VisComX-Lab finden finden Sie hier

© Rebecca Venema

Auf der vom 21. bis 23. November 2019 unter dem Motto "It's all about video. Visuelle Kommunikation im Bann bewegter Bilder" stattfindenden Viskomm 2019 in Basel repräsentiert Prof. Dr. Marion G. Müller die Universität Trier. Mit einem Vortrag zum Thema "Video killed the political star? Muster visueller politischer Kommunikation im Cyberspace" eröffnete sie am Freitag das erste Panel zur audiovisuellen Inszenierung und Manipulation in der politischen Kommunikation. Spannende Impulse zum Thema "Video killed the populist star" lieferte Prof. Dr. Marion G. Müller gemeinsam mit weiteren Panelists beim Roundtable zu Ibizagate. 

© Michael Schwettmann

Auf dem diesjährigen CAIS-Forum 2019, welches am 08. Oktober 2019 im Jahrhunderthaus Bochum stattfand, berichtete Prof. Dr. Marion Müller neben Expert*innen aus Medizin, Kultur und Informatik aus der medienwissenschaftlichen Perspektive von Ihrer Arbeit zwischen Visualisierungen, Daten und Code.

© Mary Angela Bock, 2019

Washington D.C., 25. Mai 2019 | Prof. Dr. Marion G. Müller auf der weltgrößten Konferenz für Medien- und Kommunikationswissenschaft, der International Communication Association (ICA). Dort repräsentiert sie die Universität Trier mit einem Interactive Paper (Poster) zum Thema: "CyberVisuality: Visual production and reception in cyberspace".

Dieses Jahr nahmen 3.500 internationale Medien- und Kommunikationswissenschaftler*innen an der renommierten Konferenz teil.

 

Zur Person

Prof. Marion G. Müller hat einen multidisziplinären und multikulturellen Background. In USA geboren, in Deutschland aufgewachsen hat sie in Heidelberg und Hamburg Politische Wissenschaft, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaftstudiert. Ein Austauschsemester führte sie nach Toulouse in Frankreich. Als DFG-Stipendiatin am interdisziplinären Graduiertenkolleg „Politische Ikonographie“ der Universität Hamburg promovierte sie mit einer Arbeit über die Geschichte des US-amerikanischen Wahlplakats von 1828 bis 1996. Sie hat 1990-1991 als German Marshall Fund Fellow im US-Kongress gearbeitet und 1997, während ihres DFG-Postdoktorandenprojekts, eine Filmausbildung an der New York Film Academy gemacht. Von 2001-2003 war sie Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg und hat dort auch habilitiert. Von 2004 bis zu ihrer Berufung an die Universität Trier im Februar 2019 war sie Professorin für Massenkommunikation an der englischsprachigen Jacobs University Bremen. Zusammen mit Prof. Thomas Knieper (Universität Passau) hat sie im Jahr 2000 die Fachgruppe Visuelle Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) begründet und war von 2004-2007 deren Sprecherin. Von 2007-2011 war sie Vorsitzende der Visual Communication Studies Division der International Communication Association (ICA).Von 2009 bis 2013 war sie Gründungsdirektorin des interdisziplinären Forschungszentrums Visual Communication & Expertise (VisComX) an der Jacobs University Bremen. 

• Curriculum vitae

Forschungsschwerpunkte und Lehre

  • Visuelle Kommunikation
  • Politische Kommunikation
  • Interkulturell vergleichende Kommunikation
  • Krisen- und Konfliktkommunikation
  • Visuelle Methoden

Drittmittel und Auszeichnungen

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2008-11: “Bild – Film – Diskurs. Ein neuer integrativer Ansatz“ (Visuals – Film – Discourse), TP 3: Text-Bild in Presse und Nachrichten (BMBF-Projektnummer.: 01UA0813B)
  • 2008: ICA Poster Award (3rd prize) best poster International Communication Association’s (ICA) Annual Conference in Montreal, Canada, May 2008 for the poster: “Leni-Riefenstahlization of US-politics? The Visual Legacy of the Bush Administration”
  • VolkswagenStiftung 2007: “Visual Competence – Facets of a Paradigm Shift”, Internationales Symposium an der Jacobs University, Juli 2007 (Projektnummer: II/82828)
  • VolkswagenStiftung 2002: „Rituals in Parliaments“, Internationales Symposium, Warburg-Haus, Hamburg, Mai 2002
  • 2001: Kurt-Hartwig-Siemers-Preis 2000, für exzellente post-doktorale Forschung, Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung
  • VolkswagenStiftung 2000: „Die Zeitlichkeit der Politik“, Internationales Symposium, Warburg-Haus, Hamburg, Mai 2000
  • DFG-Habilitationsstipendium 1998 – 2000: Habilitationstipend for "Political Liturgy. Ceremonial structures in Western democracies compared: USA, UK, France, Germany and the EU"
  • DFG-Postdok-Stipendium 1996 – 1998: „The Visual Construction of Democratic Reality“
  • German Marshall Fund Travel Grant 1996: US-Presidential Primaries
  • Deutsches Historisches Institut Washington D.C. 1993: PhD-Stipendium
  • DFG 1991 – 1994: Promotionsstipendium Graduiertenkolleg "Politische Ikonographie", Universität Hamburg
  • German Marshall Fund 1990 – 1991: Congressional Fellowship US-Senator Frank R. Lautenberg (D-New Jersey), Washington D.C./USA

Publikationen (Auswahl)

Müller, M.G. & Knieper, T. (2019). Terror der Bilder: Visuelle Kommunikation in Krieg und Terrorismus. In Katharina Lobinger (Hrsg.) (2018-19), Handbuch der Visuellen Kommunikationsforschung. Wiesbaden: Springer Fachmedien. [Online].

Knieper, T. & Müller, M.G. (2018). Zur Bedeutung von Bildkontexten und Produktionsprozessen für die Analyse visueller Kommunikation. In Katharina Lobinger (Hrsg.) (2018-19), Handbuch der Visuellen Kommunikationsforschung. Wiesbaden: Springer Fachmedien. [Online].

Müller, M.G. (2017). Bilder als Grenzgänger zwischen den Disziplinen. Überlegungen zu den methodisch-theoretischen Voraussetzungen der Cyber-Bildlichkeit (S. 79-113), in Bloch, S.K, Dubach, M. & Rippl, G. (Hrsg.), Grenzen in den Wissenschaften, Berner Universitätsschriften Bd. 60, Bern: Haupt.

Bateman, J., Chiao-I, T., Seizov, O., Jacobs, A., Lüdtke, A., Müller, M.G. & Herzog, O. (2016). Towards next-generation visual archives: image, film and discourse. Visual Studies 31(2), 131-154. DOI:10.1080/1472586X.2016.1173892

Müller, M.G., Bateman, J. & Seizov, O. (2016). Visual archives in the digital age. Visual Studies 31(2), 93-94. DOI:10.1080/1472586X.2016.1173882

Seizov, O. & Müller, M.G. (2016). Multimodal Campaign Strategies in the US Presidential Elections 2012. A Content Analysis of the Campaign Websites of Barack Obama and Mitt Romney. In: Christoph Bieber & Klaus Kamps (Hrsg.), Die US-Präsidentschaftswahl 2012 (S. 331-362). Analysen der Politik- und Kommunikationswissenschaft. Wiesbaden: VS Springer.

Mellesse, M. A. & Müller, M. G. (2015). A Typology of Profile Pictures: How do young adults acquire profile images on Facebook? In K. Lobinger & S. Geise (Hrsg.), Visualisierung - Mediatisierung. Bildliche Kommunikation und bildliches Handeln in mediatisierten Gesellschaften (S. 125-145). Köln: Herbert von Halem Verlag.

Müller, M.G. (9. January 2015). The best weapon against terrorism - oblivion. The Conversation 
http://theconversation.com/the-best-weapon-against-terroristsoblivion-35988 

Müller, M.G. & Geise, S. (2015). Grundlagen der Visuellen Kommunikation. Konstanz: UVK, utb.

Publikationsliste

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