Vergangene Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen (Sommer 2019)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Politikjournalismus und politische Berichterstattung (Bachelor)

Wie arbeiten politische und journalistische Akteure zusammen? Wie berichten Politikjournalisten über ihre Quellen? Was hat es mit der Personalisierung politischer Kommunikation auf sich? Was versteht man unter Strategy und Game Frames? Wie verändert die digitale Öffentlichkeit den Politikjournalismus? All dies sind Fragen und Szenarien, die wir gemeinsam im Kurs thematisieren und diskutieren wollen. Zunächst werden Grundlagen zum politikjournalistischen Feld erarbeitet und im weiteren Seminarverlauf vertieft. Spezielle Bereiche sind die Wahlkampfberichterstattung, der Umgang mit Populisten, die Hauptstadt-Elite im Journalismus sowie der lokale Journalismus.

 

Medienvertrauen und Medienkritik (Bachelor)

Die gesellschaftliche und die wissenschaftliche Diskussion über Medienvertrauen und das Vertrauen in den Journalismus und seine Berichterstattung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In diesem Seminar soll es darum gehen, den Forschungsstand und theoretische Grundlagen zum Thema Medienvertrauen und Medienkritik aufzuarbeiten. Das Seminar behandelt im Schwerpunkt Fragen der Medienrezeption und der Mediennutzung im digitalen Kontext. Die veränderten medialen Randbedingungen können Einfluss darauf haben, wie Menschen journalistischen Medien vertrauen. Uns interessiert darüber hinaus die Frage, welche Verbindung zwischen Medienvertrauen und Medienkritik bzw. artikulierter Medienskepsis besteht.

 

Influencer und Gatekeeper in der Netzwerköffentlichkeit (Master)

Die kommunikationwissenschaftlichen Konzepte zu Gatekeeping und zur Rolle von Meinungsführern bedürfen unter veränderten medialen Randbedingungen einer kritischen Diskussion. Dieser Aufgabe widmet sich das Masterseminar. Aufbauend auf den ursprünglichen Grundlagen der Meinungsführerforschung sowie der Gatekeeper-Forschung unter den traditionellen medialen Randbedingungen werden wir schrittweise Weiterentwicklungen in den Blick nehmen. Beleuchtet werden dabei neue Ansätze wie kollektives Gatekeeping, Social Navigation und Networked Gatekeeping in einer digitalen Öffentlichkeit. So wollen wir ein besseres Verständnis davon gewinnen, wo Theorien diskussionsbedürftig werden und wo wir spezielle Weiterentwicklungen der Forschung brauchen. Im letzten Drittel des Seminars werden die zusammengetragenen Befunde noch einmal in Workshops aufgearbeitet und in Gruppen Möglichkeiten der Anschlussforschung identifiziert.

 

Forschungskolloquium (Bachelor)

Veranstaltungen von 

Verena Bläser, M.A.

Einführung in die empirische Medienforschung mit SPSS

In der Begleitübung zu den Vorlesungen „Quantitative Empirische Sozialforschung I & II“ sollen die Studierenden die erlernten Empirie-Kenntnisse erstmals anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen anwenden und den Umgang mit der Statistik-Software SPSS erlernen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung und Wiederholung wird zunächst die Software SPSS vorgestellt. Im Anschluss daran werden die verschiedenen vor der Datenauswertung notwendigen Schritte, wie z.B. das Anlegen einer Datenmaske, das Definieren von Variablen und die Dateneingabe geübt. Im letzten Teil der Veranstaltung werden anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen und passenden Beispieldatensätzen schließlich verschiedene univariate sowie bivariate Datenauswertungs-Verfahren mit SPSS erlernt.

 


Lehrveranstaltungen (WS 2018/19)

Veranstaltungen von

Prof. Dr. Christian Nuernbergk
 

Einführung in die PR-Forschung (Bachelor)

Nicht nur der Journalismus, sondern auch die PR bringt Themen in den öffentlichen Diskurs ein: Aber was ist PR genau? Wie können ihre Tätigkeit, ihre Ziele, ihre Arbeitsweisen, ihr Verhältnis zum Journalismus sowie ihre Leistungen und Funktionen gefasst werden? Und wie wird PR praktisch umgesetzt? Wer macht PR und welche Formen von PR gibt es? In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur PR-Kommunikation auseinandersetzen. Dabei werden die entsprechenden Theorien und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen. Im späteren Verlauf werden wir in Form von „Case Studies“ einzelne Kampagnen, PR-Strategien und typische Probleme genauer betrachten.
 

Vorlesung Medienstrukturen (Bachelor)

Warum gibt es in Deutschland ein großes regionales Presseangebot? Wie entstand eigentlich der kommerzielle Rundfunk? Wie sind die Medienmärkte reguliert? Wie hat sich die Arbeit in den Redaktionen in den letzten Jahren verändert? Wie beeinflussen z.B. Social Media den Journalismus? Wie kann der Journalismus im Internet finanziert werden? Was denken Journalisten und PR-Fachleute über ihren Beruf? Was macht guten Journalismus aus? In dieser einführenden Vorlesung geht es um Medienstrukturen auf verschiedenen Ebenen: Ganz oben stehen die Merkmale ganzer Mediensysteme und Medienmärkte. Dabei werden wir uns primär auf das deutsche Mediensystem konzentrieren. Auf der Mesoebene betrachten wir die Medienorganisationen und Medienunternehmen. Und schließlich geht es auf der Mikroebene um Journalisten und PR-Fachleute.
 

Befragung (Bachelor)

Wenn man etwas über die Motive und Einstellungen von Mediennutzern oder Kommunikatoren in Erfahrung bringen will, bietet sich eine Umfrage an. Aber wie geht das? Die Befragung ist eine der Basismethoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie liefert häufig auch wichtige Erkenntnisse für die Marktforschung, die PR und die Werbung. In dieser Veranstaltung betrachten wir zunächst verschiedene Befragungsmethoden und führen dann ein eigenes Übungsprojekt vom Entwurf des Untersuchungsinstruments bis zur Auswertung durch. Wir werden dabei auch auf qualitative Verfahren wie Leitfadengespräche und Experteninterviews eingehen, der Schwerpunkt der Übung liegt aber auf quantitativ-systematischen Befragungen, d.h. auf der Konstruktion von (Online-) Fragebögen und der statistischen Auswertung von Umfragedaten.
 

Inhaltsanalyse (Bachelor)

Welche Quellen werden in Zeitungsbeiträgen verwendet? Unterscheiden sich Nachrichtensendungen im Fernsehen bei der Themenwahl? Berichten bestimmte Medienangebote negativer über ein politisches Vorhaben als andere Medien? Worüber twittern politische Journalisten und Politiker? Um solche Forschungsfragen beantworten zu können, bietet sich als Methode die systematische und standardisierte Inhaltsanalyse an, mit der wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden. Wir werden lernen, Beiträge für unsere Untersuchung auszuwählen und ein Codebuch als Untersuchungsinstrument der Inhaltsanalyse zu entwickeln. Mit den Codebüchern werden wir Merkmale von Beiträgen in Zahlen überführen (=Codierung) und im Anschluss statistisch auswerten.

 

Veranstaltungen von 

Verena Bläser, M.A.

Seminar Medienstrukturen (Bachelor)

In diesem Begleitseminar zur Vorlesung „Medienstrukturen“ werden zum einen Inhalte der Vorlesung vertieft und an weiterführenden Beispielen illustriert. Zum anderen erfolgt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Schwerpunkten und aktuellen Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung zu Medienstrukturen: Wie entwickelt sich der Stellenwert des traditionellen Journalismus im Zeitalter des Internets? Wie verändern die zunehmenden Partizipationsmöglichkeiten die Rolle der Mediennutzer? Wie kann man Mediensysteme international vergleichen? Welche aktuellen Entwicklungstrends lassen sich im Bereich der Medienmärkte erkennen (z.B. smarte und mobile Kommunikation, Streaming-Dienste …)?