Prof. Dr. Ulrich Port

Kontakt:

Raum A 409

 

Sprechstunde im Wintersemester 2019/20

Donnerstag: 14-15 Uhr

 

Feriensprechstunden:

Freitag,  25.10.19   11-13 Uhr

 

 

Universität Trier

FB II Germanistik
Neuere deutsche Literaturwissenschaft

D-54286 TRIER

Tel.: +49-651-201-2310
Fax: +49-651-201-3909

E-Mail: portu@uni-trier.de  

 

Schwerpunkte Lehre und Forschung:

systematisch: Ästhetik; Beziehungen zwischen Literatur, Philosophie und bildender Kunst; Literatur, Religion und Mythos; literarische Anthropologie; Tragödie und Tragödientheorie; Kulturgeschichte der Natur
historisch: Literatur und Ästhetik von 1750-1830; Nietzsche; Literatur der Weimarer Republik; Barockrezeption; Kulturtheorie des Warburg-Kreises

 

Vita:

Studium der Germanistik, Philosophie, Erziehungswissenschaft und Kunstgeschichte; erstes Staatsexamen 1992; Promotion 1995; Habilitation 2003; seit 2006 Prof. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier

Promotion: 1995
Habilitation: 2003

Publikationen in Auswahl:

Monographien und Herausgeberschaft:

  • Pathosformeln. Die Tragödie und die Geschichte exaltierter Affekte (1755-1888). München: Fink 2005.
  • "Die Schönheit der Natur erbeuten". Problemgeschichtliche Untersuchungen zu Hölderlins "Hyperion". Würzburg: Königshausen & Neumann 1996.
  • Der Mensch als Konstrukt. Festschrift für Rudolf Drux zum 60. Geburtstag, hg. v. R. Füllmann, J. Kreppel, O. Löding, J. Leiß, D. Haberland und U. Port, Bielefeld 2008
  • Orts-Wechsel. Reale, imaginierte und virtuelle Wissensräume, hg. V. Martin Przybilski und Ulrich Port, Wiesbaden 2014.

 Edition

  • Heinrich von Kleist, Penthesilea. Studienausgabe, Stuttgart 2012 [Paralleldruck von Erstdruck und Handschrift plus Phöbus-Fragment; erstmalig vollständig editionsphilologisch kommentierte Ausgabe aller Textversionen von Kleists Trauerspiel].

 Aufsätze und Artikel:

  • "Katharsis des Leidens". Aby Warburgs "Pathosformeln" und ihre konzeptionellen Hintergründe in Rhetorik, Poetik und Tragödientheorie. - In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, Sonderheft 1999: Wege deutsch-jüdischen Denkens im 20. Jahrhundert 73 (1999) S. 5-42.
  • "Pathologisches Interesse" und "ästhetisches Spiel". Zur Genealogie des tragischen Pathos in der Moderne. - In: Poetica 33, Heft 3-4 (2001) S. 423-444.
  • "die neue geste" & "das neue Pathos". Über einen Gemeinplatz der Klassischen Moderne. - In: Geste und Gebärde. Beiträge zu Text und Kultur der Klassischen Moderne, hrsg. v. Isolde Schiffermüller. . Bozen: Edition Sturzflüge 2001 S. 14-39.
  • "Pathosformeln" 1906-1933: Zur Theatralität starker Affekte nach Aby Warburg. - In: Theatralität und die Krisen der Repräsentation, hrsg. v. Erika Fischer-Lichte. . Stuttgart/Weimar: Metzler 2001 S. 226-251. (Germanistische Symposien, Berichtsbände XXII).
  • "Vor dem Bilde der ewigeinigen Welt". Zur Ikonologie der Landschaft in Hölderlins "Hyperion". - In: Turm-Vorträge 1997-2000. . Tübingen: Hölderlin-Gesellschaft 2001 S. 34-52.
  • "In unbegriffner Leidenschaft empört"? Zur Diskursivierung der (tragischen) Affekte in Kleists "Penthesilea". - In: Kleist-Jahrbuch(2002) S. 94-108.
  • "Künste des Affekts". Die Aporien des Pathetischerhabenen und die Bildrhetorik in Schillers "Maria Stuart". - In: Jahrbuch der deutschen Schiller-Gesellschaft XLVI (2002) S. 134-159.
  • "Transformatio energetica". Aby Warburgs Bild-Text-Atlas "Mnemosyne". - In: 1929. Beiträge zur Archäologie der Medien, hrsg. v. Stefan Andriopoulos und Bernhard J. Dotzler. . Frankfurt/M.: Suhrkamp 2002 S. 9-30. (stw 1579)
  • Der Ptolemäer. Über Hölderlins Landschaftskunst. - In: Hölderlin-Jahrbuch 33 (02/03) S. 35-78.
  • Vom "erhabnen Drama der Revolution" zum "Selbstgefühl" ihrer Opfer. Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners "Dantons Tod". - In: Zeitschrift für deutsche Philologie 123 (2003) S. 206-225.
  • Die "Sprachgebärde" und der "Umgang mit sich selbst". Literatur als Lebenskunst bei Max Kommerell. - In: Max Kommerell. Leben - Werk - Aktualität. hrsg. v. Walter Busch und Gerhart Pickerodt. Göttingen: Wallstein 2003 S. 74-97.
  • Goethe und die Eumeniden. Vom Umgang mit mythologischen Fremdkörpern. - In: Jahrbuch der deutschen Schiller-Gesellschaft XLIX (2005) S. 153-198.
  • Literaturgeschichte als Körperschau. Max Kommerell und die Physiognomik der 1920er Jahre, in: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne 14, 2006, S. 383-414.
  • ‚Laokoon-Problem’, ‚Pathos’, ‚Pathosformel’, ‚Ut pictura poiesis’, in: Metzler Literatur Lexikon, 3., völlig neu bearbeitete Aufl., hg. v. D. Burdorf, C. Fasbander, B. Moennighoff, Stuttgart 2007, S. 420, 575f., 797.
  • Geist und Pathos bei Hölderlin, in: Geist und Psyche. Klassische Modelle von Platon bis Freud und Damasio, hg. v. E. Düsing u. H.-D. Klein, Würzburg 2008, S. 231-248.
  • Mythos und Tabu. Über Medeas Mord an ihren Kindern, in: Tabu. Interkulturalität und Gender, hg. v. C. Benthien u. O. Gutjahr, München 2008, 101-120.
  • Weibliche Schönheit als Phantasma. Helena in Goethes Faust, in: Der Mensch als Konstrukt. Festschrift für Rudolf Drux zum 60. Geburtstag, hg. v. R. Füllmann, J. Kreppel, O. Löding, J. Leiß, D. Haberland und U. Port, Bielefeld 2008, S. 155-170.
  • ‚Penthesilea’, ‚Gefühle und Affekte’, ‚Schönheit’, in: Kleist-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. v. I. Breuer, Stuttgart 2009, S. 50-61, 315-318, 354-357.
  • ,Geozentrik´, in: Lexikon der Raumphilosophie, hg. v. S. Günzel, Darmstadt 2012
  • Gegenreformatorischer Katholizismus und postrevolutionäres Theater. Schillers „Jungfrau von Orleans“ und die Ortswechsel militanter Marienfrömmigkeit, in: Orts-Wechsel. Reale, imaginierte und virtuelle Wissensräume, hg. V. Martin Przybilski und Ulrich Port, Wiesbaden 2014, S. 77-96.
  • „Augenhuren“. Die Bildkünste und die luxuria bei Wilhelm Heinse, in: Die sieben Todsünden, hg.v. Ingo Breuer, Sebastian Goth, Björn Moll u. Martin Roussel, Paderborn 2015, S. 379-403.
  • Barthold Heinrich Brockes‘ astrotheologische Gedichte und ihre arguten Pointen. Zum Nachleben des Manierismus in der Aufklärung (und anderswo), in: grenzen & gestaltung. Figuren der Unterscheidung und Überschreitung in Literatur und Sprache (Festschrift für Georg Guntermann zum 65. Geburtstag), hg.v. Nikolas Immer, Stefani Kugler u. Nikolaus Ruge, Trier 2015, S. 19-34.
  • Gegenrevolutionäres Theater aus dem Schlagbilderarsenal des gegenreformatorischen Katholizismus. Schillers „Jungfrau von Orleans“ und die politische Ästhetik der Revolutionskriege, in: Perspektiven der politischen Ästhetik, hg. von Oliver Kohns, Paderborn: Fink, 2016, S. 17–68.
  • Hölderlins hymnisches Fragment an / über die ‚Madonna‘ – Beobachtungen, Thesen und Fragen zu den (literatur)historischen Kontexten des Gedichts, in: Hölderlin-Jahrbuch 39, 2014-2015, S. 139-156.  
  • Marienbild und Militanz in Friedrich Schillers Die Jungfrau von Orleans. Longue durée, Nachleben und Aktualisierung barockkatholischer Schlagbilder im Zeitalter der Revolutionskriege, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 2, 2018, S. 213-230.