Prof. Dr. Andrea Geier

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Raum A 436

Universität Trier
FB II Germanistik
Neuere deutsche Literaturwissenschaft

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auf Twitter: geierandrea2017

 

Wissenschaftskommunikation auf Twitter

Als Geisteswissenschaftler*in auf Twitter? Über Wissenschaftskommunikation in den sozialen Medien. Mitschnitt auf Youtube

 

Andrea Geier und Markus Gottschling: Wissenschaftskommunikation auf Twitter? Eine Chance für die Geisteswissenschaften. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 3/2019, Jg. 66, S.282-292 (Open Access)

 

Sprechstunde:

  • Anmeldung über StudIP oder persönliche Anmeldung per Mail

 

Zur Person

Studium

Studium an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen 1991-1998: Neuere deutsche Literatur, Allgemeine Rhetorik, Empirische Kulturwissenschaft

1998–2001 Stipendiatin des Graduiertenkollegs „Pragmatisierung/ Entpragmatisierung. Literatur als Spannungsfeld autonomer und heteronomer Bestimmungen“ der Universität Tübingen Dissertation „‚Gewalt’ und ‚Geschlecht’. Diskurse in deutschsprachiger Prosa der 1980er und 1990er Jahre“, 2003 Promotionskolloquium

2002-2004 Wiss. Koordinatorin des Graduiertenkollegs „Ars und Scientia im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit“ der Universität Tübingen, Lehraufträge an den Universitäten Tübingen (Germanistik und Allgemeine Rhetorik) und Karlsruhe (Germanistik)

2/2004-9/2004 Postdoktorandin des Graduiertenkollegs „Identität und Differenz. Geschlechterkonstruktion und Interkulturalität (18.-21. Jahrhundert)“ der Universität Trier

10/2004-9/2009 Wiss. Assistentin am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien der Universität Marburg, 10/2004-9/2007 Geschäftsstelle des Deutschen Germanistenverbandes

Seit 10/2009 Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Genderforschung an der Universität Trier und seit 2/2010 im Vorstand des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG)

 

Max Kade-Gastprofessuren:

University of Illinois at Urbana-Champaign, USA (spring term: 1/2011-5/2011)

University of Washington, Seattle, USA (spring term: 3/2016-6/2016)

Georgetown University, Washington, USA (spring term: 1/2019-4/2019)

 

Gastdozenturen am Institut für Germanistik der Universität Debrecen (Ungarn) 14.-18.11.2011, 10.-12.12.2012, 24.-26.9.2013, 6.-9.5.2014,  5.-8.5.2015 und 24.-26.4.2017

 

Lehraufträge

WS 2000/2001 Lehrbeauftragte der Frauenkommission der Neuphilologischen Fakultät der Universität Tübingen

WS 01/02 – 03/04 Lehrbeauftragte des Seminars für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen, 5 Proseminare WS 03/04 – SoSe 04 Lehrbeauftragte am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Karlsruhe (TH), 2 Proseminare Seit WS 2004/05 Lehrveranstaltungen an der Philipps-Universität Marburg

 

Tagungsorganisation

Jährlich stattfindendes interdisziplinäres (Post-)DoktorandInnenkolloquium des Centrums für Postcolonial und Gender Studies: 7/2010, 7/2011, 6/2012, 6/2014, 7/2015, 7/2016, 7/2017, 6/2018, 6/2019. 

4.-6.7.2013 Internationale Tagung des CePoG: New Perspectives in a Postrace World? Interrogating Critical Whiteness Studies ? Neue Perspektiven in einer postrassistischen Welt? Fragen an die Kritische Weißseinsforschung, Trier, Leitung zus. mit Dr. Eva Bischoff (Universität Trier)

11/2010: Internationale Tagung "Anderes Theater – Theater des Anderen. Geschlecht und Alterität im postdramatischen Theater" an der Universität Trier in Kooperation mit Nina Birkner (Universität Jena) und Urte Helduser (Universität Marburg)

2/2007: „Tabu – Eine kulturwissenschaftliche Denkfigur zwischen Repression und Produktion“. Veranstaltet zusammen mit Dr. Dietmar Till (Universität Tübingen) und Dieter R. Bauer (Referat Geschichte der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart) in Stuttgart-Hohenheim, 1.-3. Januar.

10/2006 “Literatur der Generationen? Trends im Erzählen seit 1990”. Veranstaltet vom Marburger Literaturforum e.V. (Dr. Andrea Geier und Dr. Jan Süselbeck) und der Stadt Marburg, 13.-15. Oktober im Rathaussaal der Stadt Marburg.

11/2004 „Verhandeln, Verwandeln, Verwirren. Interdependenzen von Ethnizität und Geschlecht.” Tagung des Graduiertenkollegs “Identität und Differenz. Geschlechterkonstruktion und Interkulturalität vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart” der Universität Trier, 11.-14. November 2004; verantwortliche Mitorganisation als Postdoktorandin des Kollegs

7/2002 „Wi(e)der die Frau. Zu Geschichte und Funktion misogyner Rede.“ Colloquium an der FU Berlin, 18.-20. Juli 2002; zusammen mit Dr. Ursula Kocher, FU Berlin

 

Weiterbildung Pädagogik/Didaktik

12./13.10.2001 Werkstattseminar: Lehren und Lernen an der Universität, Universität Tübingen 11./12.04.2003 Zukunftswerkstatt: Kritische Zustände, didaktische Visionen, gangbare Wege – ein Angebot für Frauen in der Lehre, Universität Tübingen SoSe 2003 Kollegiale Beratung, Universität Tübingen 30.6.2003 Lehrhospitation (im Rahmen des Proseminars „Kulturkritik“), Universität Tübingen/Stuttgart 30./31.10.2004 Trainingskurs Vorlesung, Universität Tübingen

 

Sonstiges

Seit Juli 2005 2. Vorsitzende des Marburger Literaturforums e.V. In dieser Funktion: Organisation und Moderation von Lesungen für das Marburger Literaturforum zusammen mit Dr. Jan Süselbeck Seit Februar 2010 Vorstand des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) der Universität Trier

 

Publikationen

I. Monographien und Mitherausgeberschaften

  • Von Abschieden und Ankünften. Deutungsmuster der ‚Wende‘ in der Literatur nach 1989. Ersch. (hoffentlich) 2018
  • Spielräume des Anderen. Geschlecht und Alterität im postdramatischen Theater, hrsg. zus. mit Nina Birkner und Urte Helduser. Bielefeld 2014.
  • Deutsche Lyrik in 30 Beispielen, hrsg. zus. mit Jochen Strobel. Paderborn 2011 (utb 3348). 6. Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990, hrsg. zus. mit Jan Süselbeck. Göttingen 2009.
  • Literatur im Medienwechsel. Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 55. Jg., Heft 3 (2008), hrsg. zus. mit Dietmar Till.
  • Wider die Frau. Zu Geschichte und Funktion misogyner Rede, hrsg. zus. mit Ursula Kocher.Köln, Weimar, Wien 2008.
  • Ethnizität und Geschlecht. (Post-)Koloniale Verhandlungen in Geschichte, Kunst und Medien, hrsg. vom Graduiertenkolleg Identität und Differenz. Köln, Weimar, Wien 2005.
  • Gewalt und Geschlecht. Diskurse in deutschsprachiger Prosa der 1980er und 1990er Jahre. Tübingen 2005 [533 S.]. (= Diss. Univ. Tübingen 2003).
  • Knape, Joachim und Armin Sieber: Rhetorik-Vokabular zur zweisprachigen Terminologie in älteren deutschen Rhetoriken. Unter Mitarb. v. Andrea Geier. Wiesbaden 1998 (= Gratia; 34).

II. Aufsätze und Lexikonartikel

2018

2017

  • Shylock statt Nathan? Über Aufklärung und Toleranz in Goerdens Lessings Traum von Nathan dem Weisen. In: Philosemitismus. Rhetorik, Poetik, Diskursgeschichte. Hrsg. von Philipp Theisohn und Georg Braungart. Paderborn 2017, S. 379-394.
  • Trauer statt Hass. Emotionalisierungsverfahren und kollektive Identitäten in Wilhelm Hauffs Erzählung Jud Süß. Transformationen literarischer Kommunikation. In: Kritik, Emotionalisierung und Medien vom 18. Jahrhundert bis heute. Hrsg. von Jörg Schuster, André Schwarz und Jan Süselbeck. Berlin/Boston 2017, S. 115-136.
  •  Familiengeschichte in der „Sprache des Feindes“ schreiben: Zur Reflexion einer transnationalen Erinnerungskultur in Katja Petrowskajas Vielleicht Esther. In: Frauen unterwegs. Migrationsgeschichten in der Gegenwartsliteratur. Hrsg. von Andrea Horváth und Karl Katschthaler. Wien 2017, S. 73-86. 2015
  • Nach Italien fahren, um Deutschland neu zu sehen. Wie F. C. Delius in Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus ein ›gesamtdeutsches Nationalgefühl‹ inszeniert. In: die horen. Ich habe sie gesammelt, die unmöglichen Orte. Literarische Topographien der Gegenwart. Zusammengestellt von Jörg Schuster, Jan Süselbeck und Kevin Vennemann. Bd. 257, 60. Jg. 63.
  • »Einer von uns«? Über kulturelle Grenzgänger, Maskeraden und Kulturmodelle in Ilija Trojanows Der Weltensammler, in: Andrea Horváth, Karl Katschthaler (Hg.): Konstruktion – Verkörperung – Performativität: Genderkritische Perspektiven auf Grenzgänger_innen in Literatur und Musik, Bielefeld 2015, S. 65-87.
  • Die Deutschen als Opfer ihrer Vergangenheits-‚Bewältigung‘? Über (angebliche) Kommunikationsverbote in der Erinnerungskultur am Beispiel von Strauß, Walser und Grass. In: Nikolas Immer, Stefani Kugler und Nikolaus Ruge (Hg.): grenzen & gestaltung. Figuren der Unterscheidung und Überschreitung in Literatur und Sprache Festschrift für Georg Guntermann zum 65. Geburtstag. Trier 2015, S. 181-192.

2014

  • Verstörende Dokumente, irritierende Erzähldynamiken. Potentiale und Probleme des Genres Familienroman (Uwe Timm und Ulla Hahn). In: Familiengefühle. Generationengeschichte und NS-Erinnerung in den Medien. Hrsg. von Jan Süselbeck. Berlin 2014, S. 129-151.
  • „Sie ging bis an die Grenze, an der man sich selbst als Fremder entgegenkommt“. Christa Wolf nach 1989. In: Der Deutschunterricht, Jg. LXVI, Heft 4/2014: Was bleibt? Erinnerung an die DDR-Literatur, S. 35-45.
  • Gender als Analysekategorie. Entwicklungen und Tendenzen in den Gender Studies (Forschung und Lehre_Gender_Geier). In: Forschung und Lehre H. 11 /2014 (Schwerpunkt Gender Studies), S. 880-882.

2013

  • Natürliche und soziale Katastrophen. Eine Poetologie ökologischer Literatur am Beispiel von Christa Wolfs „Störfall“ und Volker Brauns „Bodenloser Satz“. In: Vielfalt und Einheit der Germanistik weltweit. Sektion: Klimachaos und Naturkatastrophen in der deutschen Literatur – Desaster und ihre Deutung. Hrsg. von Franciszek Grucza. (= Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) Nr. 14), S. 371-377.
  • Repräsentationen der Gewalt. In: Gewalt. Ein interdisziplinäres Handbuch. Herausgegeben von Christian Gudehus und Michaela Christ. Stuttgart/Weimar 2013, S. 263-268.
  • Eine nationale Bildungsreise: Auf den Spuren Johann Gottfried Seumes in F.C. Delius’ „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“. In: Sprache und Literatur dies- und jenseits der Mauer(n). Hrsg. von Danica Nedeljkovic und Nikola Vujcic. Kragujevac 2013, S. 219-231.

2012

  • Mediating Immediacy. Historizing the GDR by Bringing it Back to Life in Postmillennial Works of Fiction. In: Twenty Years On. Competing Memories of the GDR in Postunification German Culture. Hrsg. von Renate Rechtien and Dennis Tate. Rochester, New York: Camden House 2012, S. 101-113.
  • Wer soll Gustav Freytags „Soll und Haben“ lesen? Zu den kanonischen Qualitäten eines antisemitischen Bestsellers. In: Postkolonialismus und Kanon. Hrsg. von Herbert Uerlings und Iulia-Karin Patrut. Bielefeld 2012, S. 235-258.
  • Umstrittene Eigentumsverhältnisse. Die Rezeption Büchners im Werk von Volker Braun. In: Georg Büchner Jahrbuch 12, S. 319-336.

2011

  • Zus. mit Jochen Strobel: Zu diesem Buch. In: Deutsche Lyrik in 30 Beispielen. Hrsg. von Andrea Geier und Jochen Strobel. München 2011 (utb 3348), S. 7-8.
  • Volker Braun (*1939): Das Eigentum. In: Deutsche Lyrik in 30 Beispielen. Hrsg. von Andrea Geier und Jochen Strobel. München 2011 (utb 3348), S. 292-301.
  • Mädchen machen mobil oder: Warum der Feminismus nach der Jahrtausendwende so alt aussah. In: Alternde Avantgarden. Hrsg. von Alexandra Pontzen und Heinz-Peter Preußer. Heidelberg 2011 (= Jahrbuch Literatur und Politik; Bd. 6), S. 187-204.

2010

  • Giftzwerg und Gnom. Körperbild und Erzählverfahren in Grass’ „Die Blechtrommel“. In: Der Deutschunterricht 2010/Nr. 5 (Themenheft: Monster und Freaks, hrsg. von Urte Helduser), S. 45-54.

2009

  • „Schön bei sich sein und dort bleiben. Jelineks Zitierverfahren zwischen Hermeneutik und Antihermeneutik in Wolken.Heim. und Totenauberg“. In: Elfriede Jelinek: Tradition, Politik und Zitat. Ergebnisse der Internationalen Elfriede Jelinek-Tagung 1.-3. Juni 2006 in Tromsø. Hrsg. von Sabine Müller und Cathrine Theodorsen. Wien 2009 (= Diskurse. Kontexte. Impulse; 2), S. 167-186.
  • „Herbert Genzmer“. In: Killy, Literaturlexikon, Neuausgabe.
  • Art. Angela Krauß. In: Poetiken. Autoren – Texte – Begriffe. Hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann und Manfred Schmeling. Berlin, New York 2009, S. 240-241.
  • Art. Monika Maron. In: Poetiken. Autoren – Texte – Begriffe. Hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann und Manfred Schmeling. Berlin, New York 2009, S. 276.
  • Art. Marlene Streeruwitz. In: Poetiken. Autoren – Texte – Begriffe. Hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann und Manfred Schmeling. Berlin, New York 2009, S. 391-392.
  • Art. Christa Wolf. In: Poetiken. Autoren – Texte – Begriffe. Hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann und Manfred Schmeling. Berlin, New York 2009, S. 434-435.
  • Art. Thomas Brussig. In: Metzler Lexikon DDR-Literatur. Autoren – Institutionen – Debatten. Hrsg. von Michael Opitz und Michael Hofmann unter Mitarbeit von Julian Kanning. Stuttgart, Weimar 2009, S. 58-60.
  • Art. Monika Maron. In: Metzler Lexikon DDR-Literatur. Autoren – Institutionen – Debatten. Hrsg. von Michael Opitz und Michael Hofmann unter Mitarbeit von Julian Kanning. Stuttgart, Weimar 2009, S. 212-213.
  • Zus. mit Jan Süselbeck: Was haben die „Trends im Erzählen“ seit 1990 mit der „Generationenfrage“ zu tun? In: Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990. Hrsg. von Andrea Geier und Jan Süselbeck. Göttingen 2009, S. 7-15.
  • Engagierte Befragungen der Tradition. Intertextualität in literarischen Zeitdiagnosen des Transformationsprozesses. In: Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990. Hrsg. von Andrea Geier und Jan Süselbeck. Göttingen 2009, S. 117-134.

2008

  • Zus. mit Kathrin Fehlberg und Jan Süselbeck: Wenn Projekte scheitern. Vom Aufschub des Schreibens (nicht nur) in der Literatur. In: Literatur als Lust. Begegnungen zwischen Poesie und Wissenschaft. FS für Thomas Anz zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Lutz Hagestedt. München 2008, S. 45-57.
  • Zus. mit Ursula Kocher: Einleitung. In: Wider die Frau. Zu Geschichte und Funktion misogyner Rede. Hrsg. von Andrea Geier und Ursula Kocher. Köln, Weimar, Wien 2008, S.1-19.
  • „Aufklärung durch Täuschung? Verkleidungsmotiv und misogyne Rede in Gotthold Ephraim Lessings Komödie ‘Der Misogyn’.“ In: Wider die Frau. Zu Geschichte und Funktion misogyner Rede. Hrsg. von Andrea Geier und Ursula Kocher. Köln, Weimar, Wien 2008, S. 123-148.
  • „Was bleibet aber, stiften die Dichter“? Über den Umgang mit der Tradition in Text und Inszenierungen von WOLKEN.HEIM. In: Elfriede Jelinek – Stücke für oder gegen das Theater? Hrsg. von Inge Arteel und Heidy Margrit Müller. Brüssel 2008, S. 143-154.
  • Klone und aliens, Menschen und Barbies. Motive der Kreuzung und des Wiedererkennens in der Science Fiction am Beispiel von Streeruwitz’ Erzählung Norma Desmond.“ In: genderzukunft. Zur Transformation feministischer Visionen in der Science Fiction. Hrsg. von Karola Maltry u.a. Königstein/Taunus 2008, S. 143-167.
  • Zus. mit Iulia-Karin Patrut: „Deutsche Kunst“? Zur Wissensproduktion über ‚Zigeuner‘ und Juden in Kunstdiskursen des 19. Jahrhunderts. In: ‚Zigeuner‘ und Nation. Repräsentation – Inklusion -Exklusion. Hrsg. von Herbert Uerlings und Iulia-Karin Patrut. Frankfurt a.M. 2008, S. 151-168.
  • Enteignete Indianer und ausgebeutete Neger. Der Kolonialisierungs-Diskurs in der Literatur nach 1990. In: NachBilder der Wende. Hrsg. von Inge Stephan und Alexandra Tacke. Köln, Weimar, Wien 2008, S. 70-83.
  • Literatur als Archiv und Modell. ‚1989‘ und die DDR in der Literatur seit der Jahrtausendwende. In: Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes, Heft 2 (2008), hrsg. von Ellen Schindler-Horst und Thomas Anz, S. 156-171.
  • Poetiken der Identität und Alterität. Zur Prosa von Terézia Mora und Thomas Meinecke. In: Literatur der Jahrtausendwende. Themen, Schreibverfahren und Buchmarkt um 2000. Hrsg. von Evi Zemanek und Susanne Krones. Bielefeld 2008, S. 123-137.
  • Wenn Cowboys Klassenbewusstsein entwickeln. Genre-Elemente und ihre politisch-ästhetische Funktion im Spielfilm Spur der Steine. In: Peter Weiss Jahrbuch Bd. 17 (2008), hrsg. von Arnd Beise und Michael Hofmann in Verbindung mit der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft. St. Ingbert 2008, S. 141-166.
  • Zus. mit Dietmar Till: Einleitung. In: Literatur im Medienwechsel. Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 55. Jg., Heft 3 (2008), S. 230-235.
  • „Bildgedächtnis und Bildkritik in der deutschsprachigen Prosa seit 1945 (H. Böll, A. Duden, K. Drawert, U. Hahn)“. In: Oxford German Studies: Bildwelten. German Literature and Visual Culture, Vol. 37/Nr. 2 (2008), hrsg. von Henrike Lähnemann und Nigel F. Palmer, S. 270-291.
  • „Erfahrung vs. Erinnerung? Umkämpfte Geschichte in der Literatur nach der Jahrtausendwende“. In: Germanistische Mitteilungen. Zeitschrift für deutsche Sprache, Literatur und Kultur, Nr. 68, 2008 (= Mitteilungen des Belgischen Germanisten- und Deutschlehrerverbandes), S. 7-21.

2007

  • „Konfrontationen mit dem Mythos im Mythos. Verhandlungen von Schicksalhaftigkeit in meta-mythischen Texten von Anna Seghers, Günter Kunert und Volker Braun.“ In: Mythen der sexuellen Differenz. Übersetzungen. Überschreibungen. Übermalungen. Hrsg. von Ortrun Niethammer, Heinz-Peter Preußer und Françoise Rétif. Heidelberg 2007, S. 227-246.
  • „Die ‚kenntlichste Physiognomie der Zeit’? Kulturkritik und Antisemitismus von Wagner bis Walser. In: Literarischer Antisemitismus nach Auschwitz. Hrsg. von Klaus-Michael Bogdal, Klaus Holz und Matthias N. Lorenz. Stuttgart, Weimar 2007, S. 283-307.

2006

  • „Niemand, den ich kenne, hat Träume wie ich“. Terézia Moras Poetik der Alterität. In: Zwischen Inszenierung und Botschaft. Zur Literatur deutschsprachiger Autorinnen ab Ende des 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Ilse Nagelschmidt, Lea Müller-Dannhausen und Sandy Feldbacher. Berlin 2006, S. 153-177.

2005

  • „Spurensuche: Gesteinskörper, Vaterkörper, Textraum in Angela Krauß´ Erzählung Der Dienst.“ In: Natur – Kultur – Text. Beiträge zu Ökologie und Literaturwissenschaft. Hrsg. von Catrin Gersdorf und Sylvia Mayer. Heidelberg 2005, S. 257-278.
  • Zusammen mit Denise Daum, Iulia-Karin Patrut und Kea Wienand: „Einleitung.“ In: Ethnizität und Geschlecht. (Post-)Koloniale Verhandlungen in Geschichte, Kunst und Medien. Hrsg. vom Graduiertenkolleg Identität und Differenz. Köln, Weimar, Wien 2005, S. 3-20.
  • „Das ist doch keinen Nobelpreis wert! Über literarische Wertung und Kanonisierung am Beispiel der Nobelpreisverleihung an Elfriede Jelinek im Jahr 2004“. In: Der Deutschunterricht 1/2005, S. 91-96.
  • „Geschlechterdifferenz“. In: Literatur und Medizin im europäischen Kontext. Ein Lexikon. Hrsg. von Bettina von Jagow und Florian Steger. Göttingen 2005, Sp. 289-295.

2004

  • „Topik des Antisemitismus am Beispiel der Neuhofer Rede Martin Hohmanns. Oder: Woran erkennt man eine antisemitische Rede?“ Beiträge der ersten Salzburger Rhetorikgespräche, veröffentlicht in RhetON. Online Zeitschrift für Rhetorik & Wissenstransfer 2/2004

2003

  • „Problematische Apokalypse – Modelle von Ideologiekritik und Sinnstiftung bei Ulla Berkéwicz und Anne Duden.“ In: Apokalypse: Der Anfang im Ende. Hrsg. von Maria Moog-Grünewald und Verena Olejniczak Lobsien. Heidelberg 2003 (= Neues Forum für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft; 16), S. 279-309.
  • „’…wenn man es logisch zu Ende denkt, ziehe ich mich selbst hier aus’. Imaginationen des Geschlechtswechsels und erotische Geschlechterverwirrung in Bodo Kirchhoffs Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf.“ In: Paradoxien der Wiederholung. Hrsg. von Robert André und Christoph Deupmann. Heidelberg 2003, S. 173-191.
  • ‚Also ist der Turcke auch vnser Schulmeister …’ Zur Rhetorik von Identität und Alterität in Türkenschriften des 16. Jahrhunderts.“ In: Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch (2003), S. 19-42.

2002

  • „Weiterschreiben, Überschreiben, Zerschreiben. Affirmation in Dramen- und Prosatexten von Elfriede Jelinek und Marlene Streeruwitz.“ In: Zwischen Trivialität und Postmoderne. Literatur von Frauen in den 90er Jahren. Hrsg. von Ilse Nagelschmidt u.a. Frankfurt a.M. u.a. 2002, S. 223–246.
  • „Paradoxien des Erinnerns. Biographisches Erzählen in Animal triste.“ In: Monika Maron in Perspective: ‚Dialogische’ Einblicke in zeitgeschichtliche, intertextuelle und rezeptionsbezogene Aspekte ihres Werkes. Hrsg. von Elke Gilson. Amsterdam, New York 2002 (= German Monitor; 55), S. 93–122.
  • „Körper/Krieg. Zur Geschlechtsspezifik des Täter-Opfer-Diskurses in Anne Dudens Prosatexten.“ In: Gewalt und Geschlecht. Bilder, Literatur und Diskurse im 20. Jahrhundert. Hrsg. von Hanno Ehrlicher und Hania Siebenpfeiffer. Köln, Weimar, Wien 2002 (= Literatur – Kultur – Geschlecht; Große Reihe, Bd. 23), S. 167–190.
  • zus. mit Dietmar Till: „Cross-cultural Studies“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 52–53.
  • „Genealogie (weibliche)“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 146–147.
  • „Gynesis/Gynozentrismus“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 169–170.
  • Zus. mit Dietmar Till: „Jugendkultur“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 200–201.
  • „Krieg/Militär“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 213–215.
  • „Mittäterinnen“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 272–273.
  • „Opferrolle“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 298–299.
  • Zus. mit Dietmar Till: „Paradigma“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 301–302.
  • „Patriarchat“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 302–304.
  • „Unterdrückung“. In: Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. v. Renate Kroll. Stuttgart/Weimar 2002, S. 394.

2000

  • „Gender-Monismus? Oder: Warum auch aus literaturwissenschaftlicher Sicht sex als Analysekategorie sinnvoll bleibt.“ In: Reale Fiktionen, fiktive Realitäten. Medien, Diskurse, Texte. Hrsg. von Johannes Angermüller, Katharina Bunzmann und Christina Rauch. Hamburg 2000 (= Diskursive Produktionen: Text, Kultur, Gesellschaft; 1), S. 93–104.