LeseLUPE - Lesefreude und Lesekompetenz durch Lehramts-Patenschaften

Lehramtsstudierende der Universität Trier werden als Lesepaten und Lesepatinnen ausgebildet, um Schülerinnen und Schüler in der Lesekompetenz zu fördern. Insgesamt 20 Lesepaten und Lesepatinnen kommen an 10 Schulen in der Region Trier zum Einsatz mit dem Ziel die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lesekompetenz zu stärken und die Lesefreude bei den Kindern (wieder) zu wecken. Unterstützt werden Grundschulen und Orientierungsstufen von weiterführenden Schulen.

Lesen zu können ist eine der wichtigsten kulturellen Praktiken. Eine hohe Lesekompetenz bei Kindern verschafft zahlreiche Vorteile im schulischen und außerschulischen Kontext. Eine mangelnde Lesekompetenz hingegen kann weitreichende, negative Folgen für die Kinder haben. Durch das Lesepaten-Projekt sollen insbesondere bildungsbenachteiligte Schülerinnen und Schüler unterstützt werden. Gleichzeitig sammeln die angehenden Lehrerinnen und Lehrer durch den Praxiseinsatz wertvolle Erfahrungen und erwerben so Kompetenzen, die für die Ausübung ihres späteren Berufs nützlich sind. Das Zentrum für Lehrerbildung koordiniert das Projekt, bildet die Lesepaten und Lesepatinnen aus und begleitet die Umsetzung wissenschaftlich.

Das Projekt ist am 1. Juni 2022 gestartet und läuft bis September 2024. Finanziert wird es von der Nikolaus Koch Stiftung.

Im Winter 2022/2023 werden die Lesepaten und Lesepatinnen an 10 Schulen in der Region des ehemaligen Regierungsbezirks Trier zum Einsatz kommen. Interessierte Lehramtsstudierende aller Fächer und Schularten der Universität Trier (idealerweise 2. - 4. Semester) sowie interessierte Schulen aus der Region (Landkreis Vulkaneifel, Landkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Landkreis Trier-Saarburg und Stadt Trier), die mithilfe des Einsatzes von Lesepatenschaften ihre Schülerinnen und Schüler in der Lesekompetenz fördern möchten, können sich im Zentrum für Lehrerbildung melden. Sollten mehr Schulen eine Lesepatenschaft wünschen als durch das Projekt gedeckt werden kann, erfolgt eine Auswahl anhand sozialräumlicher Kriterien, der Umsetzungsmöglichkeiten innerhalb des Schulbetriebs, der Passung ins Schulkonzept sowie dem Eingang der Interessensbekundung.