Allgemeine Informationen

Im Folgenden finden Sie einige nützliche Hinweise, die Sie bei der Entscheidung, ob Sie promovieren möchten, während der Promotion, sowie der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung und Karriereentwicklung unterstützen.

Bei Fragen zu Zulassungen und Promotionsordnungen wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Fachbereich.


Promotionsinteressierte

Ziel des Graduiertenzentrums

Die Entscheidung für die Aufnahme einer Promotion ist nicht einfach, da die Promotion ein umfangreiches Stück Lebenszeit und Energie in Anspruch nimmt. 

Als Promotionsinteressierte*r sollten Sie deshalb in der Entscheidungsphase die eigenen Erwartungen klären und sich einige grundlegende Fragen stellen. Zunächst ist es wichtig, Ihre Motivation zu hinterfragen, da sich die Entscheidung für die Promotion auf Ihre berufliche und persönliche Entwicklung auswirken wird und somit die nächsten Jahre beeinflusst. Denn: Wenn Sie promovieren möchten, treffen Sie eine Entscheidung für die folgenden Jahre, in denen Sie wichtige Prioritäten setzen werden. Eine Doktorarbeit schreibt man nicht nebenbei! Und auch die Frage nach der möglichen beruflichen Entwicklung nach der Promotion sollte frühzeitig gestellt werden. 

Entscheidungshilfe: Promotion - ja oder nein?!

Die Gründe eine Promotion anzustreben, können vielfältig sein. Zur Beantwortung der Frage nach der eigenen Motivation zur Promotion ist es hilfreich zu überlegen, welche Ziele Sie mit einer Promotion verfolgen: 

  1. Haben Sie ein intrinsisches Forschungsinteresse?
  2. Streben Sie eine akademische Karriere an?
  3. Ist eine nicht-akademische Karriere Ihr langfristiges Ziel?
  4. Sehen Sie Ihre beruflichen Ziele im Wissenschaftsmanagement?
  5. Ziehen Sie die Promotion aus einer gewissen Orientierungslosigkeit nach dem Studienabschluss in Betracht?
  6. Liegt Ihnen ein konkretes Stellenangebot vor, in dessen Rahmen Sie auch eine Promotion durchführen können?

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, "Gemeinsam die Promotion gestalten", 4. Aufl., 2018, S. 9 ff.)

Die Promotionshandbücher des Qualitätszirkel Promotion (a) "Promotion - bewusst entscheiden und gut starten" sowie (b) "Gemeinsam die Promotion gestalten - Handlungsempfehlungen für Promovierende und Betreuende" erläutern, auf welche Fragen und Aspekte Sie bei der Gestaltung der eigenen Promotion achten sollten.

Möglichkeiten der Promotion an der Universität Trier

An der Universität Trier gibt es drei Möglichkeiten zur Promotion:

Individuelle Promotion

Der Großteil der Promovierenden an deutschen Universitäten promoviert im Rahmen einer individuellen Promotion. Hierbei werden die Promovierenden von einem/-r Erst- und Zweitbetreuer/-in in regelmäßigen Treffen und Kolloquien betreut. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der eigenständigen Forschungsarbeit; ein begleitendes, verpflichtendes Kursprogramm ist nicht vorgesehen.

Nähere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten der einzelnen Fächer finden Sie auf den Homepages der einzelnen Fächer.

Das Graduiertenzentrum der Universität Trier bietet darüber hinaus für alle Promovierenden der Universität Trier unterstützende Workshops rund um das Thema Promotion an. Diese sind nicht verpflichtend und können auf individueller Basis durch die Promovierenden selbst gewählt werden.

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Strukturierte Promotion

Neben der individuellen Promotion gibt es an der Universität Trier in einigen Fächern die Möglichkeit einer strukturierten Promotion.

Eine Möglichkeit ist hierbei, im Rahmen von Graduiertenkollegs zu promovieren, deren Forschungs- und Promotionsprojekte meist durch Drittmittel für einen begrenzten Zeitraum finanziell gefördert werden. Innerhalb dieser Projekte sind die Promovierende in ein Netzwerk von mehreren Professuren und Promovierenden eingebunden. Darüber hinaus sind verpflichtende Teilnahmen an Workshops, Konferenzen und Ähnlichem ein Bestandteil der Promotion. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuell laufenden Graduiertenkollegs und Forschungsgruppen an der Universität.

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Internationale Promotion

Neben einer Betreuung durch Professor/-innen der Universität Trier und/oder anderer deutscher Universitäten besteht auch die Möglichkeit, auf internationaler Ebene die Promotion an der Universität mit einer ausländischen Universität zu verknüpfen.

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Binationale Promotion - Cotutelle de thèse

Bei einer binationalen Promotion - auch Cotutelle de thèse genannt - können Promovierende einen gemeinsamen Doktorgrad der Universität Trier und einer europäischen Universität erlangen. Hierzu müssen sich Promovierende eine Betreuung an der Universität Trier sowie eine weitere Betreuung an einer europäischen Universität suchen und sich an beiden Hochschulen einschreiben.

Die Organisation einer Cotutelle de thèse bedarf individueller Absprache mit den kooperierenden Universitäten und Fachbereichen und ist mit einem organisatorischen Mehraufwand verbunden. Überprüfen Sie bitte vorab beim jeweiligen Dekanat, ob in Ihrem Fach eine Cotutelle de thèse möglich ist.

Europäischer Doktortitel des Netzwerks Universität der Großregion

Die Universität der Großregion ermöglicht ihren Promovierenden die Erlangung eines Europäischen Doktorgrades. Mitglieder im Netzwerk der Universität der Großregion sind derzeit die Universitäten Trier (D), Saarbrücken (D), Luxemburg (L), Nancy (F) und Metz (F).

Zulassungsvoraussetzungen

Für einen erfolgreichen Start der Promotion müssen konkrete Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein. Nicht nur ein abgeschlossenes Studium, sondern auch das Studienfach, die Regelstudienzeit sowie die Note und die Art des Abschlusses spielen hierbei eine Rolle. An manchen Fachbereichen oder in bestimmten Einrichtungen ist ein Exposé notwendige Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion. 

Die für jeden Fachbereich spezifischen Richtlinien können sie den jeweiligen Promotionsordnungen entnehmen.

Finden des Themas und einer Betreuung

Am Anfang der Promotion stehen zwei Schritte, die eng miteinander verbunden sind: die Suche nach einem Promotionsthema und einer fachlichen Betreuung. Entscheidend ist, dass beide Schritte den weiteren Formalitäten vorausgehen, denn ohne Betreuer*in und ohne Thema können Sie in der Regel keine formale Annahme als Doktorand*in erreichen. Zu den möglichen betreuenden Personen zählen in aller Regel Professor*innen, Habilitierte und Juniorprofessor*innen. In Ausnahmefällen können auch promovierte langjährige Mitarbeiter*innen eine Betreuung übernehmen. Wer betreuen darf, ist in den Promotionsordnungen geregelt. Es ist ratsam vor Aufnahme des Kontaktes mit der Betreuung zu überprüfen, ob man die grundsätzlichen Voraussetzungen zur Promotion erfüllt. Auch dies ist in den Promotionsordnungen geregelt.

Für den Erstkontakt mit der betreuenden Person ist es ratsam, bereits ein Forschungsfeld ins Auge zu fassen, innerhalb dessen das Promotionsprojekt angesiedelt sein soll. Hierbei nimmt die fachliche Passung, die sich aus dem Forschungsprofil Ihrer Betreuer*in ergibt, einen hohen Stellenwert ein. 

Gleichzeitig hängt die Themenfindung zu Beginn einer Promotion stark von dem Fachbereich ab, in dem Sie promovieren möchten. Besonders in den Ingenieur-, Natur- und Lebenswissenschaften existiert oftmals bereits ein Thema, für das z. B. per Ausschreibung eine passende oder ein passender Promovend*in gesucht wird. In der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften hingegen sucht sich in der Regel der oder die Promovierende das Thema selbst aus.

Aufgrund der individuell unterschiedlichen und thematisch sehr speziellen Ausrichtung von Promotionsprojekten kann die Suche nach einer geeigneten Betreuung nur von Ihnen selbst übernommen werden. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Homepage des jeweiligen Faches aufzusuchen, dort die Liste der Professuren aufzurufen und zu schauen, ob ein/e Professor/-in in dem Feld, für das Sie sich interessieren, Forschung betreibt.

Finden Sie dort eine potenzielle Betreuung, so können Sie diese per Email mit Angabe folgender Informationen kontaktieren:

  • Eine kurze Beschreibung des Forschungsfeldes, für das Sie sich interessieren
  • Eine Beschreibung Ihres Forschungs- bzw. Promotionsvorhabens
  • Aussage zum Stand Ihrer Arbeit sowie Begründung für Ihren Forschungsaufenthalt in Trier (nur bei Forschungsaufenthalten)
  • Lebenslauf

Hilfestellung bei der Festlegung des Themas bzw. einer Fragestellung, deren Eingrenzung und den möglichen strategischen Überlegungen erhalten Sie dann durch die fachliche Betreuung Ihrer Promotion.

Falls an der Universität Trier kein/-e Professor/-in in dem von Ihnen gewünschten Themengebiet forscht, können Sie auf Hochschulkompass nach weiteren Universitäten suchen, an denen Ihr Fach angeboten wird.

Wenn Sie an einer strukturierten Promotion interessiert sind, können Sie auf den Seiten der aktuellen ForschungsgruppenGraduiertenkollegs und Forschungseinrichtungen an der Universität Trier nachschauen, ob dort Promotionsstellen ausgeschrieben sind.

Weitere Informationen zu den oben genannten Aspekten finden Sie in dem Handbuch "Promotion - bewusst entscheiden und gut starten".

Promotionsfächer und Promotionsordnungen

Die Universität Trier verleiht in ihren sechs Fachbereichen sowie der Theologischen Fakultät den Doktortitel. Auf den weiterführenden Seiten finden Sie die Promotionsfächer sowie die Promotionsordnungen. 

Fachbereich I
Fachbereich II
Fachbereich III
Fachbereich IV
Fachbereich V
Fachbereich VI

Fragen rund um die Regelungen der Promotionsordnungen beantworten die einzelnen Dekanate.

Annahme & Registrierung im Fachbereich

Nachdem Sie eine wissenschaftliche Betreuung an der Universität Trier gefunden haben, müssen Sie die Betreuungszusage ihres Doktorvaters bzw. ihrer Doktormutter zusammen mit anderen Dokumenten (u.a. Ihre Abschlusszeugnisse) im Dekanat Ihres zukünftigen Fachbereichs einreichen. Dort wird von offizieller Seite aus geprüft, ob Sie die Zulassungsbedingungen zur Promotion gemäß der Promotionsordnung erfüllen.

Bitte beachten Sie, dass die Prüfung Ihrer Unterlagen je nach Fachbereich einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen kann. Nehmen Sie daher bitte frühzeitig Kontakt mit dem für Sie zuständigen Dekanat auf und informieren Sie sich über Fristen und einzureichende Unterlagen.

Doktorandinnen und Doktoranden müssen sich gemäß Hochschulgesetz zu Beginn der Promotion registrieren. Dies geschieht in den Dekanaten der jeweiligen Fachbereiche, wo Sie die Betreuungsvereinbarung  (FB I, FB II, FB III, FB IV, FB V, FB VI) für Promovierende erhalten. Teil 1 der Betreuungsvereinbarung beinhaltet den Erfassungsbogen zur Registrierung für Promovierende, während in Teil 2 weitere Vereinbarungen zum Betreuungsverhältnis getroffen werden.

Die Betreuungsvereinbarung ist vollständig auszufüllen und von Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer zu unterzeichnen. Anschließend reichen Sie beide Teile der Betreuungsvereinbarung ggf. zusammen mit notwendigen Nachweisen im zuständigen Dekanat ein.

Einschreibung zum Promotionsstudium

Zusätzlich zur verpflichtenden Registrierung in den Dekanaten der Fachbereiche haben Promovierende der Universität Trier die Möglichkeit, sich in einen Promotionsstudiengang einzuschreiben. Die Einschreibung ist fakultativ, ermöglicht jedoch den Studierendenstatus und damit die Nutzung bestimmter Infrastrukturangebote (z.B. ZIMK Kennung (WLAN, Unimailadresse), Zugang zur Bibliothek, Preise in der Mensa zu Studierendenkonditionen, etc.). Weitere Informationen zur Einschreibung erhalten Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.

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Sprachnachweis

Wenn Sie Ihre Promotion an der Universität Trier schreiben, so haben Sie die Möglichkeit diese entweder in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen. 

Promotionsinteressierte mit einer deutschen Hochschulzugangs­berechtigung, oder solche, die aus deutschsprachigen Ländern wie Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Belgien (deutschsprachiger Teil), Italien (deutschsprachiger Teil) und der Schweiz (deutschsprachiger Teil) kommen, müssen keine deutschen Sprachkenntnisse nachweisen. Internationale Promovierende können sich über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf den Seiten des International Office informieren.

Die Voraussetzung zu einer englischsprachigen Dissertation ist eine entsprechende Zusage des Betreuers bzw. der Betreuerin sowie des Dekans bzw. der Dekanin des Fachbereiches.

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Einschreibefristen und Semestertermine

Für die Aufnahme einer individuellen Promotion gibt es an der Universität keine Einschreibefrist. Es empfiehlt sich jedoch, den Beginn Ihrer Forschungsarbeit auf den Beginn des Sommer- oder Wintersemesters zu legen, da Sie so optimal von den bei Einschreibung fälligen Semesterbeiträgen sowie den angebotenen Integrationsprogrammen profitieren können.

Bei der Einschreibung zu einer strukturierten Promotion müssen Sie die Bewerbungsfristen der einzelnen Programme beachten. In der Regel beginnen diese entweder zum Sommer- oder Wintersemester.

Hier finden Sie die aktuellen Semestertermine.

Finanzierungstipps

Bei der Entscheidungsfindung für eine Promotion spielt die Frage der Finanzierung eine wichtige Rolle. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lebensunterhalt während der Promotion zu bestreiten und diese haben wiederum Auswirkungen auf die Durchführung der Promotion, v. a. hinsichtlich der zeitlichen Kapazitäten, die für die Promotion aufgewendet werden können, und der Häufigkeit des Kontakts zur Betreuungsperson. Zudem hat die Finanzierungsart auch etwas damit zu tun, welche berufliche Karriere Sie im Blick haben. Egal, ob Sie in der Wissenschaft oder auf dem freien Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten, ist es ratsam, sich im jeweiligen Feld frühestmöglich zu platzieren, Erfahrungen zu sammeln und Netzwerke aufzubauen. In vielen Fällen handelt es sich bei der Promotionsfinanzierung um eine „Mischfinanzierung“, d. h. dass während der Promotion die Finanzierungsart wechselt und nicht durchgängig aus einer Quelle gespeist wird. Häufig sind die Laufzeiten von Stellen für Mitarbeiter*innen oder Stipendien nicht ausreichend, um die gesamte Promotionsdauer abzudecken. Auch müssen Übergänge, etwa für die Beantragung eines Stipendiums, überbrückt werden.

In der Broschüre werden folgende gängigsten Finanzierungsarten der Promotion sowie damit verbundene mögliche Vor- und Nachteile vorgestellt:

  • Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in;
  • Stellen im Bereich Wissenschaftsmanagement;
  • Wissenschaftliche Hilfskraftstellen;
  • Promotionsstipendium;
  • externe Finanzierung;
  • Teilstipendien.

Die Möglichkeit der Vereinbarkeit von Promotion und Familie spielt bei der Stellen- bzw. Finanzierungswahl häufig ebenfalls eine Rolle. Die Beschäftigung an einer Hochschule bietet i.d.R. Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten, die meisten Hochschulen haben zudem für die Kinder der Studierenden, Promovierenden und Mitarbeiter*innen eigene Kindertagesstätten und gesonderte Programme bzw. Angebote zur Vereinbarkeit. Die meisten Stipendiengeber gewähren monatliche Familienzuschläge und Förderungen für Betreuungskosten.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“, 1. Aufl. 2019, S. 29 ff.)

Familiengerechte Promotion

Die meisten Hochschulen haben für die Kinder der Studierenden, Promovierenden und Mitarbeiter*innen eigene Kindertagesstätten und gesonderte Programme bzw. Angebote zur Vereinbarkeit. Entsprechend bietet die Universität Trier diverse Kinderbetreuungsangebote an, um die Erziehenden in ihrer wissenschaftlichen Qualifikationsphase zu unterstützen. Entsprechend ist die Universität Trier seit 2002 als familiengerechte Universität zertifiziert.

Außerdem finanziert das Graduiertenzentrum zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen das Förderprogramm "Promovieren mit Kind".

Promovieren mit einer Behinderung, psychischer oder chronischer Erkrankung

Eine Promotion mit einer Beeinträchtigung ist mehr als nur eine Promotion. Es bedeutet, mutig zu sein und nicht aufzugeben trotz der zusätzlichen Belastung durch die Beeinträchtigung. Wer mit einer Beeinträchtigung eine Promotion abschließt, ist damit oft, vor allem in den Medizin-  und Naturwissenschaften, für den Arbeitsmarkt bestmöglich aufgestellt.

Zweifel und Sorgen über das Gelingen der Promotion sind gleichwohl normal.

Die folgenden Fragestellungen können eine erste Hilfe darstellen, das Für und Wider einer Promotion abzuwägen:

  1. Sind Sie auf absehbare Zeit gesundheitlich und psychisch stabil und leistungsfähig? Es macht einen Unterschied, ob Sie erst kürzlich eine Beeinträchtigung erworben haben, vielleicht auch noch nicht abschließend medikamentös eingestellt sind, oder ob Sie diese Beeinträchtigung auch schon durch Ihr Studium begleitet hat. Im ersten Fall sind Sorgen und Nöte insgesamt sehr groß, im letzteren Fall kennt man sich mit Symptomen der Beeinträchtigung schon aus und kann somit die eigene Leistungsfähigkeit abschätzen. Eine Promotion fordert Ihre Leistungsfähigkeit über einen langen Zeitraum hinweg. Der Stressfaktor ist nicht unerheblich. Stressbedingte Symptomverschlechterungen können vorkommen. Zwar ist auch ein stationärer Aufenthalt oder eine Reha-Maßnahme in der Zeit der Promotion machbar. Aber je besser Ihr „Akku“ aufgeladen ist und Sie über adaptive Lern- und Arbeitsstrategien verfügen, umso eher kann die Promotion gelingen.
     
  2. Ist die Finanzierung gesichert? Dieses Thema beschäftigt alle Promotionsinteressierte. Informationen zu diesem Bereich finden Sieauf dieser Seite unter "Finanzierungstipps".
     
  3. Bestehen Unterstützungsmöglichkeiten während der Promotion? Eine sozialversicherungspflichtige Promotionsstelle ermöglicht es, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (nach SGB IX) sowie Lohnkostenförderung zu erhalten. Unter die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) fallen z.B. behinderungsgerechte Arbeitsplatzausstattung, Arbeitsassistenz und Kraftfahrzeughilfen. Diese Leitungen müssen vom Arbeitgeber bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden. Die Stipendien für Promovierende sind hingegen in der Regel Leistungsstipendien. Neben einem Grundstipendium werden meist noch Familien- und Kinderbetreuungszuschläge gezahlt. Zuschläge für behinderungsbedingte Mehrbedarfe sind in aller Regel jedoch bisher nicht vorgesehen.

Neben diesen ersten Fragestellungen laden wir Sie auch herzlich ein das Beratungsangebot der Universität Trier wahrzunehmen. Für eine Erstberatung steht Ihnen das GUT, sowie für spezifische Belange zudem Frau Nathalie Beßler, Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Beeinträchtigung, gerne zur Verfügung.

Informationsmaterialien und Literaturhinweise

Zur Orientierung vor und während der Promotion hat das Netzwerk QualitätsZirkel Promotion, in dem auch das Graduiertenzentrum der Universität Trier mitarbeitet, das Handbuch "Gemeinsam die Promotion gestalten - Handlungsempfehlungen für Betreuende und Promovierende" entwickelt.

Besonders das Handbuch "Promotion - bewusst entscheiden und gut starten" schlägt Promotionsanfänger*innen diverse Finanzierungsoptionen für die Promotion vor und erklärt verschiedene Promotionsstrukturen.

In der kleinen Handbuchbibliothek des Graduiertenzentrums befinden sich Bücher rund um das Thema Promotion, die während der Sprechstundenzeiten (nach Absprache auch zu anderen Zeiten) eingesehen werden können.

Promovierende

Ziel des Graduiertenzentrums

Mit der Entscheidung für eine Promotion gelangen Sie in die nächste intensive Phase. Entsprechend bietet das GUT Promovierenden der Universität Trier jedes Semester ein umfangreiches und kostenfreies Programm mit Workshops und Informationsveranstaltungen zur Unterstützung sämtlicher Promotionsphasen an.

Registrierung

Doktorandinnen und Doktoranden müssen sich gemäß Hochschulgesetz zu Beginn der Promotion registrieren. Dies geschieht in den Dekanaten der jeweiligen Fachbereiche, wo Sie die Betreuungsvereinbarung (FB I, FB II, FB III, FB IV, FB V, FB VI) für Promovierende erhalten. Teil 1 der Betreuungsvereinbarung beinhaltet den Erfassungsbogen zur Registrierung für Promovierende, während in Teil 2 weitere Vereinbarungen zum Betreuungsverhältnis getroffen werden.

Die Betreuungsvereinbarung ist vollständig auszufüllen und von Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer zu unterzeichnen. Anschließend reichen Sie beide Teile der Betreuungsvereinbarung ggf. zusammen mit notwendigen Nachweisen im zuständigen Dekanat ein.

Immatrikulation als Promotionsstudierende*r

Zusätzlich zur verpflichtenden Registrierung in den Dekanaten der Fachbereiche haben Promovierende der Universität Trier die Möglichkeit, sich in einen Promotionsstudiengang einzuschreiben. Die Einschreibung ist fakultativ, ermöglicht jedoch den Studierendenstatus und damit die Nutzung bestimmter Infrastrukturangebote (z.B. ZIMK Kennung (WLAN, Unimailadresse), Zugang zur Bibliothek, Preise in der Mensa zu Studierendenkonditionen, etc.). Weitere Informationen zur Einschreibung erhalten Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.

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Sprachnachweis

Wenn Sie Ihre Promotion an der Universität Trier schreiben, so haben Sie die Möglichkeit diese entweder in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen. 

Promotionsinteressierte mit einer deutschen Hochschulzugangs­berechtigung, oder solche, die aus deutschsprachigen Ländern wie Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Belgien (deutschsprachiger Teil), Italien (deutschsprachiger Teil) und der Schweiz (deutschsprachiger Teil) kommen, müssen keine deutschen Sprachkenntnisse nachweisen. Internationale Promovierende können sich über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf den Seiten des International Office informieren.

Die Voraussetzung zu einer englischsprachigen Dissertation ist eine entsprechende Zusage des Betreuers bzw. der Betreuerin sowie des Dekans bzw. der Dekanin des Fachbereiches.

***
Einschreibefristen und Semestertermine

Für die Aufnahme einer individuellen Promotion gibt es an der Universität keine Einschreibefrist. Es empfiehlt sich jedoch, den Beginn Ihrer Forschungsarbeit auf den Beginn des Sommer- oder Wintersemesters zu legen, da Sie so optimal von den bei Einschreibung fälligen Semesterbeiträgen sowie den angebotenen Integrationsprogrammen profitieren können.

Bei der Einschreibung zu einer strukturierten Promotion müssen Sie die Bewerbungsfristen der einzelnen Programme beachten. In der Regel beginnen diese entweder zum Sommer- oder Wintersemester.

Hier finden Sie die aktuellen Semestertermine.

Finanzierungstipps

Bei der Entscheidungsfindung für eine Promotion spielt die Frage der Finanzierung eine wichtige Rolle. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lebensunterhalt während der Promotion zu bestreiten und diese haben wiederum Auswirkungen auf die Durchführung der Promotion, v. a. hinsichtlich der zeitlichen Kapazitäten, die für die Promotion aufgewendet werden können, und der Häufigkeit des Kontakts zur Betreuungsperson. Zudem hat die Finanzierungsart auch etwas damit zu tun, welche berufliche Karriere Sie im Blick haben. Egal, ob Sie in der Wissenschaft oder auf dem freien Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten, ist es ratsam, sich im jeweiligen Feld frühestmöglich zu platzieren, Erfahrungen zu sammeln und Netzwerke aufzubauen. In vielen Fällen handelt es sich bei der Promotionsfinanzierung um eine „Mischfinanzierung“, d. h. dass während der Promotion die Finanzierungsart wechselt und nicht durchgängig aus einer Quelle gespeist wird. Häufig sind die Laufzeiten von Stellen für Mitarbeiter*innen oder Stipendien nicht ausreichend, um die gesamte Promotionsdauer abzudecken. Auch müssen Übergänge, etwa für die Beantragung eines Stipendiums, überbrückt werden.

In der Broschüre werden folgende gängigsten Finanzierungsarten der Promotion sowie damit verbundene mögliche Vor- und Nachteile vorgestellt:

  • Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in;
  • Stellen im Bereich Wissenschaftsmanagement;
  • Wissenschaftliche Hilfskraftstellen;
  • Promotionsstipendium;
  • externe Finanzierung;
  • Teilstipendien.

Die Möglichkeit der Vereinbarkeit von Promotion und Familie spielt bei der Stellen- bzw. Finanzierungswahl häufig ebenfalls eine Rolle. Die Beschäftigung an einer Hochschule bietet i.d.R. Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten, die meisten Hochschulen haben zudem für die Kinder der Studierenden, Promovierenden und Mitarbeiter*innen eigene Kindertagesstätten und gesonderte Programme bzw. Angebote zur Vereinbarkeit. Die meisten Stipendiengeber gewähren monatliche Familienzuschläge und Förderungen für Betreuungskosten.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“, 1. Aufl. 2019, S. 29 ff.)

Promotionsordnungen

Im Laufe der Promotion können diverse Fragen auftreten, für die Sie die Promotionsordnungen konsultieren sollten, da in diesen die verschiedenen Phasen der Promotion geregelt sind, wie beispielsweise auch die Organisation der Endphase.

Familiengerechte Promotion

Die meisten Hochschulen haben für die Kinder der Studierenden, Promovierenden und Mitarbeiter*innen eigene Kindertagesstätten und gesonderte Programme bzw. Angebote zur Vereinbarkeit. Entsprechend bietet die Universität Trier diverse Kinderbetreuungsangebote an, um die Erziehenden in ihrer wissenschaftlichen Qualifikationsphase zu unterstützen. Entsprechend ist die Universität Trier seit 2002 als familiengerechte Universität zertifiziert.

Außerdem finanziert das Graduiertenzentrum zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen das Förderprogramm "Promovieren mit Kind".

Promovieren mit einer Behinderung, psychischer oder chronischer Erkrankung

Eine Promotion mit einer Beeinträchtigung ist mehr als nur eine Promotion. Es bedeutet, mutig zu sein und nicht aufzugeben trotz der zusätzlichen Belastung durch die Beeinträchtigung. Wer mit einer Beeinträchtigung eine Promotion abschließt, ist damit oft, vor allem in den Medizin-  und Naturwissenschaften, für den Arbeitsmarkt bestmöglich aufgestellt.

Zweifel und Sorgen über das Gelingen der Promotion sind gleichwohl normal.

Die folgenden Fragestellungen können eine erste Hilfe darstellen, das Für und Wider einer Promotion abzuwägen:

  1. Sind Sie auf absehbare Zeit gesundheitlich und psychisch stabil und leistungsfähig? Es macht einen Unterschied, ob Sie erst kürzlich eine Beeinträchtigung erworben haben, vielleicht auch noch nicht abschließend medikamentös eingestellt sind, oder ob Sie diese Beeinträchtigung auch schon durch Ihr Studium begleitet hat. Im ersten Fall sind Sorgen und Nöte insgesamt sehr groß, im letzteren Fall kennt man sich mit Symptomen der Beeinträchtigung schon aus und kann somit die eigene Leistungsfähigkeit abschätzen. Eine Promotion fordert Ihre Leistungsfähigkeit über einen langen Zeitraum hinweg. Der Stressfaktor ist nicht unerheblich. Stressbedingte Symptomverschlechterungen können vorkommen. Zwar ist auch ein stationärer Aufenthalt oder eine Reha-Maßnahme in der Zeit der Promotion machbar. Aber je besser Ihr „Akku“ aufgeladen ist und Sie über adaptive Lern- und Arbeitsstrategien verfügen, umso eher kann die Promotion gelingen.
     
  2. Ist die Finanzierung gesichert? Dieses Thema beschäftigt alle Promotionsinteressierte. Informationen zu diesem Bereich finden Sie auf dieser Seite unter "Finanzierungstipps".
     
  3. Bestehen Unterstützungsmöglichkeiten während der Promotion? Eine sozialversicherungspflichtige Promotionsstelle ermöglicht es, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (nach SGB IX) sowie Lohnkostenförderung zu erhalten. Unter die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) fallen z.B. behinderungsgerechte Arbeitsplatzausstattung, Arbeitsassistenz und Kraftfahrzeughilfen. Diese Leitungen müssen vom Arbeitgeber bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden. Die Stipendien für Promovierende sind hingegen in der Regel Leistungsstipendien. Neben einem Grundstipendium werden meist noch Familien- und Kinderbetreuungszuschläge gezahlt. Zuschläge für behinderungsbedingte Mehrbedarfe sind in aller Regel jedoch bisher nicht vorgesehen.

Neben diesen ersten Fragestellungen laden wir Sie auch herzlich ein das Beratungsangebot der Universität Trier wahrzunehmen. Für eine Erstberatung steht Ihnen das GUT, sowie für spezifische Belange zudem Frau Nathalie Beßler, Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Beeinträchtigung, gerne zur Verfügung.

Gemeinsam die Promotion gestalten

Unser QZP-Netzwerk hat im September 2010 das Handbuch "Gemeinsam die Promotion gestalten - Handlungsempfehlungen für Betreuende und Promovierende" herausgegeben. Das Papier soll dazu beitragen, den Prozess einer noch effizienteren Gestaltung der Promotionsbetreuung zu unterstützen.

Informationsmaterialien und Literaturhinweise

Zur Orientierung vor und während der Promotion hat das Netzwerk QualitätsZirkel Promotion, in dem auch das Graduiertenzentrum der Universität Trier mitarbeitet, das Handbuch "Gemeinsam die Promotion gestalten - Handlungsempfehlungen für Betreuende und Promovierende" entwickelt.

Besonders das Handbuch "Promotion - bewusst entscheiden und gut starten" schlägt Promotionsanfänger*innen diverse Finanzierungsoptionen für die Promotion vor und erklärt verschiedene Promotionsstrukturen.

In der kleinen Handbuchbibliothek des Graduiertenzentrums befinden sich Bücher rund um das Thema Promotion, die während der Sprechstundenzeiten (nach Absprache auch zu anderen Zeiten) eingesehen werden können.

Postdocs

Ziel des Graduiertenzentrums

Die Universität Trier möchte Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit einem bedarfsorientierten Informations-, Beratungs- und Weiterqualifizierungsprogramm bei der Weiterentwicklung ihrer wissenschaftlichen Kompetenz fördern und sie bei der zielführenden Weiterplanung der beruflichen Laufbahn innerhalb wie außerhalb der Wissenschaft unterstützen.

Insbesondere bietet das Förderprogramm vielfältige Möglichkeiten, die Kompetenzen in der Entwicklung und Umsetzung eigenständiger Forschungsprogramme zu stärken und im Hinblick auf die Übernahme von Führungsaufgaben Expertise in der Leitung und im Management von Projekten auszubauen. Förderangebote zur Weiterqualifizierung in der Lehre, der Betreuung von Promovierenden und der Selbstverwaltung tragen dazu bei, schon vorhandene Kompetenzen in der Hochschuldidaktik und im Wissenschaftsmanagement zu fördern.

Auch das Gra­du­ier­ten­zen­trum steht Ihnen auf Ihrem persönlichen Karriereweg durch Beratung und Qualifizierung zur Seite!

Beantragung von Drittmittelprojekten

Individuelle Hilfestellung bei der Planung und Beantragung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten bietet das Team des Forschungsreferats. Zum Serviceangebot gehören die Recherche geeigneter Förderprogramme und die Unterstützung bei der Erarbeitung des Projektantrags sowie die Koordination der Abstimmungsprozesse mit weiteren Serviceeinrichtungen an der Universität Trier sowie externen Kooperationspartnern (z.B. Kostenkalkulation, Ethikgutachten, Forschungsdatenmanagement).

Das Graduiertenzentrum bietet in Kooperation mit dem Forschungsreferat insbesondere für Postdoktorand*innen, die erstmals einen Drittmittelantrag stellen, Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema Drittmitteleinwerbung an.

Informationen zur Beantragung und Durchführung von Forschungsprojekten sowie weiteren Themen rund um die „Forschungsarbeit“ bietet der Forschungsservice A-Z“.

Forschungsdatenmanagement und IT-Infrastruktur

Bei der Planung, Beantragung und Durchführung IT-basierter Forschungsvorhaben sowie bei Fragen zum Umgang mit Forschungsdaten und deren langfristigen Sicherung bietet das Servicezentrum eSciences Beratung und Unterstützung an. Hier finden Sie Informationen zum Forschungsdatenmanagement und zu den Serviceangeboten für digitale Forschung.

Open Access-Publikationen

Die Publikation von Forschungsergebnissen im Open-Access-Verfahren wird von der Universität gefördert. Über Fördermöglichkeiten zur Finanzierung von Publikationen in genuinen Open-Access-Zeitschriften sowie die Publikationsmöglichkeiten für Zweitveröffentlichungen auf dem institutionellen Repositorium der Universität (green way to open access) informiert die Universitätsbibliothek in ihrer Open-Access-Rubrik.

Internationale Karrierewege und internationale Forschungskooperationen

Für Postdoktorand*innen aus dem Ausland, die an der Universität Trier forschen und lehren (möchten), sowie für Postdoktorand*innen aus Trier, die einen Auslandsaufenthalt planen und durchführen, bietet das International Office ein umfangreiches Beratungs- und Förderangebot.

Hochschuldidaktik

Unterstützung bei der Entwicklung "guter Lehre" bietet die Stelle für Hochschuldidaktik. Sie bietet individuelle Beratung, organisiert Workshops und Seminare und stellt Visualisierungs- und Moderationsmaterial sowie Informationsbroschüren für Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich dabei insbesondere auch an „Neueinsteiger*innen" in die Lehre.

Wissenstransfer und Existenzgründung

Die Zusammenarbeit der Universität mit Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer. Sie bietet Hilfestellungen bei der Förderung anwendungsorientierter Forschung, der Anbahnung von Kooperationen mit Akteuren in Wirtschaft und Gesellschaft sowie bei Existenzgründungen.

Karriereberatung

Das Graduiertenzentrum unterstützt Postdoktorand*innen bei ihrer Karriereentwicklung und berät individuell in Fragen der Karriereplanung und der Weiterentwicklung des beruflichen Kompetenzprofils.

Über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Habilitation informieren die jeweiligen Fachbereiche.

Mentoring zur Karriereplanung

Das Mentoring-Programm "Karriereplanung für Wissenschaftlerinnen" ist im Referat für Gleichstellung angesiedelt und bietet für Postdoktorandinnen formalisierten Erfahrungsaustausch zu Fragen rund um die eigene Laufbahnentwicklung. Es richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen, die ihre Karriere aktiv mitgestalten, ihre Ressourcen besser kennen lernen und ausschöpfen möchten und die an Erfahrungsaustausch und neuen Impulsen interessiert sind.

Im Mittelpunkt steht das One-to-One-Mentoring mit einer erfahrenen Person aus dem Kontext Wissenschaft und Forschung. Wir bieten ein modular konzipiertes Programm, zu dem neben der Mentoring-Beziehung auch Qualifizierungsmaßnahmen und Vernetzungsmöglichkeiten gehören.

Juniorprofessor*innen

Ziel des Graduiertenzentrums

Die Universität Trier unterstützt Juniorprofessor*innen und Nachwuchsgruppenleitende in ihrer Karriereentwicklung. Sie bietet für diese Gruppe maßgeschneiderte Entwicklungsmaßnahmen und eine individuelle Förderung vom Einstieg bis zur Berufung oder auch die Vorbereitung auf einen alternativen Karriereweg, der in eine andere Position innerhalb oder außerhalb der Universität führt. Daneben ergänzen weitere Angebote den Qualifizierungs- und Entwicklungsprozess, wie z. B. ein spezielles Weiterbildungsangebot.

Auch das Gra­du­ier­ten­zen­trum steht Ihnen auf Ihrem persönlichen Karriereweg durch Beratung und Qualifizierung zur Seite!

Das Trierer Tenure-Track-Programm (T³)

Mit dem Trierer Tenure-Track-Programm (T³) eröffnet die Universität Trier jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Karrierewege. Durch den Einstieg in das Programm zu einem frühen Zeitpunkt in der wissenschaftlichen Laufbahn und die Aussicht auf eine Lebenszeitprofessur sollen Motivation und Anreiz für ausgezeichnete wissenschaftliche Leistungen gesteigert werden. Attraktive Karriereoptionen, die frühe unabhängige Forschungs- und Lehrtätigkeit, eine strukturierte Laufbahnentwicklung und passende Unterstützungsangebote sollen helfen, dass Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler optimal in ihrer persönlichen und wissenschaftlichen Entwicklung gefördert werden und sich die Planbarkeit ihrer Karriere erhöht.

Bestandteile des Trierer Tenure-Track-Programms (T³) sind beispielsweise:

Juniorprofessor*innen-Netzwerk

Das Graduiertenzentrum organisiert regelmäßig stattfindende Netzwerktreffen für Juniorprofessor*innen der Universität Trier. Diese ermöglichen neben dem kollegialen Austausch, die Besprechung thematischer Schwerpunkte und die Bedarfsanpassung des Angebotes. Bei Interesse wenden Sie sich an: gutuni-trierde 

Juniorprofessor*innen-Mailverteiler

Über einen speziell für Juniorprofessor*innen angelegten Mailverteiler informiert das GUT regelmäßig über wichtige Themen und aktuelle Veranstaltungen für Juniorprofessor*innen. Wenn Sie in die Mailingliste der Juniorprofessor*innen aufgenommen werden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an gut@uni-trier.de.

Beratung und Weiterbildung für Juniorprofessor*innen

Das Graduiertenzentrum der Universität Trier (GUT) steht Juniorprofessor*innen für beratendene Gespräche in allen Fragen der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung und Karriereentwicklung zur Verfügung und bietet regelmäßig verschiedene Qualifizierungsveranstaltungen für diese Zielgruppe an.

Beantragung von Drittmittelprojekten

Individuelle Hilfestellung bei der Planung und Beantragung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten bietet das Team des Forschungsreferats. Zum Serviceangebot gehören die Recherche geeigneter Förderprogramme und die Unterstützung bei der Erarbeitung des Projektantrags sowie die Koordination der Abstimmungsprozesse mit weiteren Serviceeinrichtungen an der Universität Trier sowie externen Kooperationspartnern (z.B. Kostenkalkulation, Ethikgutachten, Forschungsdatenmanagement).

Das Graduiertenzentrum bietet in Kooperation mit dem Forschungsreferat insbesondere für Postdoktorand*innen, die erstmals einen Drittmittelantrag stellen, Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema Drittmitteleinwerbung an.

Informationen zur Beantragung und Durchführung von Forschungsprojekten sowie weiteren Themen rund um die „Forschungsarbeit“ bietet der Forschungsservice A-Z“.

Forschungsdatenmanagement und IT-Infrastruktur

Bei der Planung, Beantragung und Durchführung IT-basierter Forschungsvorhaben sowie bei Fragen zum Umgang mit Forschungsdaten und deren langfristigen Sicherung bietet das Servicezentrum eSciences Beratung und Unterstützung an. Hier finden Sie Informationen zum Forschungsdatenmanagement und zu den Serviceangeboten für digitale Forschung.

Open Access-Publikationen

Die Publikation von Forschungsergebnissen im Open-Access-Verfahren wird von der Universität gefördert. Über Fördermöglichkeiten zur Finanzierung von Publikationen in genuinen Open-Access-Zeitschriften sowie die Publikationsmöglichkeiten für Zweitveröffentlichungen auf dem institutionellen Repositorium der Universität (green way to open access) informiert die Universitätsbibliothek in ihrer Open-Access-Rubrik.

Internationale Karrierewege und internationale Forschungskooperationen

Für Juniorprofessor*innen aus dem Ausland, die an der Universität Trier forschen und lehren (möchten), sowie für Juniorprofessor*innen aus Trier, die einen Auslandsaufenthalt planen und durchführen, bietet das International Office ein umfangreiches Beratungs- und Förderangebot.

Hochschuldidaktik

Unterstützung bei der Entwicklung "guter Lehre" bietet die Stelle für Hochschuldidaktik. Sie bietet individuelle Beratung, organisiert Workshops und Seminare und stellt Visualisierungs- und Moderationsmaterial sowie Informationsbroschüren für Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich dabei insbesondere auch an „Neueinsteiger*innen" in die Lehre.

Wissenstransfer und Existenzgründung

Die Zusammenarbeit der Universität mit Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer. Sie bietet Hilfestellungen bei der Förderung anwendungsorientierter Forschung, der Anbahnung von Kooperationen mit Akteuren in Wirtschaft und Gesellschaft sowie bei Existenzgründungen.

Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Qualifizierung und/oder Beruf mit Familie

Der Universität Trier ist es ein wichtiges Anliegen, ihre Mitglieder bei der Vereinbarkeit von universitären Aufgaben mit Familienverantwortung zu unterstützen. So vielfältig familiäre Konstellationen sind, so vielfältig sind auch die Fragen und Unterstützungsbedarfe, die auftreten können, wenn die verschiedenen Lebensbereiche in Einklang gebracht werden sollen.

Das Familienbüro der Universität Trier ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Vereinbarkeit. Es bietet individuelle Beratung und Unterstützung für alle Angehörigen der Universität Trier zum Thema Vereinbarkeit von Studium, wissenschaftlicher Qualifizierung und/oder Beruf mit Familie. Informationen zu den Angeboten finden Sie im Infoportal Familie.

Mentoring zur Karriereplanung

Das Mentoring-Programm "Karriereplanung für Wissenschaftlerinnen" ist im Referat für Gleichstellung angesiedelt und bietet für Postdoktorandinnen formalisierten Erfahrungsaustausch zu Fragen rund um die eigene Laufbahnentwicklung. Es richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen, die ihre Karriere aktiv mitgestalten, ihre Ressourcen besser kennen lernen und ausschöpfen möchten und die an Erfahrungsaustausch und neuen Impulsen interessiert sind.

Im Mittelpunkt steht das One-to-One-Mentoring mit einer erfahrenen Person aus dem Kontext Wissenschaft und Forschung. Wir bieten ein modular konzipiertes Programm, zu dem neben der Mentoring-Beziehung auch Qualifizierungsmaßnahmen und Vernetzungsmöglichkeiten gehören.

Betreuende

Ziel des Graduiertenzentrums

Das Graduiertenzentrum unterstützt nicht nur Promovierende, sondern bietet auch den Betreuenden gezielte Unterstützung, da neben der Forschungsleistung das Betreuungsverhältnis zwischen der/dem Betreuenden und der/dem Promovierenden im Mittelpunkt des gesamten Promotionsprozesses steht und maßgeblich den Erfolg der Promotion mitgestaltet.

Registrierung von Promovierenden

Doktorandinnen und Doktoranden müssen sich gemäß Hochschulgesetz zu Beginn der Promotion registrieren. Dies geschieht in den Dekanaten der jeweiligen Fachbereiche, wo sie die Betreuungsvereinbarung für Promovierende erhalten. Teil 1 der Betreuungsvereinbarung beinhaltet den Erfassungsbogen zur Registrierung für Promovierende, während in Teil 2 gemeinsam mit der Betreuerin/dem Betreuer weitere Vereinbarungen zum Betreuungsverhältnis getroffen werden.

Die Betreuungsvereinbarung ist vollständig auszufüllen und von der Betreuerin/dem Betreuer zu unterzeichnen. Anschließend reichen die Promovierenden beide Teile der Betreuungsvereinbarung ggf. zusammen mit notwendigen Nachweisen im zuständigen Dekanat ein.

Promotionsinteressierte und Promovierende in der Anfangsphase beraten

Für die Beratung von an einer Promotion Interessierten und Promovierenden in der Anfangsphase finden Sie auf unseren Seiten für Promotionsinteressierte Informationen zu administrativen und organisatorischen Fragen der Promotion.

Gerne weisen Sie Ihre Promovierenden auch auf die Möglichkeit des Besuchs von Informationsveranstaltungen des GUT und die individuelle Beratung des GUT hin.

Handbuch "Gemeinsam die Promotion gestalten - Handlungsempfehlungen für Betreuende und Promovierende"

Das Netzwerk des QualitätsZirkel Promotion hat 2018 aufgrund der hohen Nachfrage bereits die vierte Auflage des Handbuches "Gemeinsam die Promotion gestalten - Handlungsempfehlungen für Betreuende und Promovierende" herausgegeben, die 2020 noch um den Teil "Doing your Doctorate. Making conscious decisions and getting off to a good start" ergänzt wurde. Die Broschüren geben Anregungen zu einer effizienten und beiderseits zufriedenstellenden Gestaltung der Promotionsbetreuung.

Internationale Promovierende betreuen

Die Beratung und Betreuung von internationalen Promovierenden beinhaltet oft zusätzliche Herausforderungen.

Aufgrund fehlender sozialer Netzwerke sowie interkultureller Herausforderungen liegt bei dieser Zielgruppe oftmals eine höhere mentale Belastung vor als bei deutschen Promovierenden. Einen Leitfaden für Beratungsgespräche in Belastungssituationen finden Sie hier.

Für allgemeine und organisatorische Fragen konsultieren Sie bitte die Informationsseiten des International Office, sowie die Informationsseiten für Promotionsinteressierte und Promovierende.

Weitere Informationen zur Betreuung und Beratung internationaler Promovierender finden Sie in unserer Handreichung für die Beratung internationaler Promovierender.

Weiterqualifizierung der Promovierenden

Ihren Promovierenden steht eine umfangreiche Auswahl an kostenlosen Weiterbildungen durch das GUT und weitere Einrichtungen der Universität Trier zur Verfügung. Neben methodischen Kursen werden hier insbesondere fachübergreifende Qualifikationen gefördert.

Publikationspreise und Präsentationspreis des GUT

Das Graduiertenzentrum der Universität Trier zeichnet jährlich Promovierende für besondere Publikationsleistungen aus. Eingereicht werden dürfen alle während der Promotionsphase entstandenen Publikationen, nicht jedoch die Dissertationsschrift selber! Als Wettbewerbsbeiträge können wissenschaftliche Veröffentlichungen eingereicht werden, die in den vergangenen zwei Jahren in einem Fachorgan, Journal oder Sammelband erschienen sind. Eine Jury aus Mitgliedern der jeweiligen Fachbereiche bewertete die Publikationen nach Forschungsleistung sowie Relevanz und Originalität. Jeder der sechs Preise ist mit 500 Euro dotiert. 

Die mit den Publikationspreisen ausgezeichneten Promovierenden stellen ihre Publikation bei der Verleihung im Sommersemester in maximal siebenminütigen Kurzvorträgen vor. Das Publikum entscheidet anschließend per Stimmzettel darüber, wer den mit weiteren 500 Euro ausgestatteten Preis für die beste Präsentation erhält.

TriGUT - Förderung von Konferenzen und Tagungen organisiert von Nachwuchswissenschaftler*innen

Die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen stellt für Promovierende eine wichtige Möglichkeit des Austauschs und der Vernetzung dar. Eine weitere Qualifikation stellt die eigene Konzeption und Umsetzung einer wissenschaftlichen Nachwuchstagung/-konferenz dar. Hierfür können sich Nachwuchswissenschaftler*innen auf das Förderprogramm TriGUT bewerben und eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung solcher Tagungen/Konferenzen erhalten.

Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND)

Die Universität Trier ist Mitglied im Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND). Betreuende der Universität Trier finden hier unter anderem verschiedene Publikationen, die sich mit Fragen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auseinandersetzen.