Inklusion durch Begegnung - Unterstützung und Autonomie

am Deutschen Diversity-Tag, 19.Mai 2026, 10-12h online

(Zoom-Link: auf Überschrift klicken) 

Diversität und Inklusion sind in aller Munde. Inklusion beschreibt das selbstverständliche Miteinander von Menschen, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Diversität zeigt sich dabei in verschiedenen Bedürfnissen, Potentialen, aber auch Beeinträchtigungen. 

Für Menschen mit Behinderung ergeben sich im Alltag besondere Herausforderungen, physisch wie psychisch, die anderen oft nicht bewusst sind. Der Austausch, das Miteinander-Reden hierüber geschieht zu selten.

Die Veranstaltungsreihe „Inklusion durch Begegnung“ hat das Ziel, diesen Austausch zu fördern, indem sie Menschen mit und ohne Behinderung zu Wort kommen und damit in Beziehung treten lässt. Hierzu haben wir diesmal folgende Menschen eingeladen:

Daniel Bischur (56) ist promovierter wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Soziologie der Universität Trier und seit einem Freizeitunfall im Alter von 13 Jahren querschnittsgelähmt. 

Sarah Wilbert (27) ist ausgebildete Erzieherin, Studentin der Soziologie an der Universität Trier und seit neun Jahren in einem integrativen Kindergarten tätig. 

Mit Hilfe der Erfahrungen, die unsere Gäste mit Inklusion und Behinderung machen, soll u.a. das auf den ersten Blick als Widerspruch erscheinende Verhältnis von Unterstützung und Autonomie beleuchtet werden. 

Ins Gespräch gehen wie immer auch: Stefanie Alberding (Promovendin Geschichte), Eva-Kristina Franz (Professur Grundschulforschung), Lothar Müller (Kontaktstelle Inklusion), Laura Oswald (Studentin Lehramt) sowie Michael Schön (Bildungswissenschaften).

News: Montessori-Campusschule

Inklusion durch Begegnung

Rückblick: Zoom-Veranstaltung „Inklusion durch Begegnung“ vom 2. Februar 2026, 10h c.t.

Am 02. Februar 2026 fand die Zoom-Veranstaltung „Inklusion durch Begegnung“ statt. Im Mittelpunkt stand der Austausch über Erfahrungen, Perspektiven und Herausforderungen rund um das Thema Inklusion und Behinderung im universitären und gesellschaftlichen Alltag.

Stefanie Alberding (Promovendin) sprach mit Dr. Lothar Müller (Kontaktstelle Inklusion), Prof. Dr. Eva-Kristina Franz (Professur Grundschulforschung), Dr. Michael Schön (Lehrkraft für besondere Aufgaben – Bildungswissenschaften) und Laura Oswald (M.Ed.-Studentin Französisch und Geschichte) über unterschiedliche Sichtweisen auf Inklusion sowie über die Bedeutung von Begegnung, Reflexion und Austausch.

Diversität und Inklusion sind viel diskutierte Themen. Gleichzeitig bleiben Menschen mit Behinderung häufig wenig sichtbar. Die Veranstaltung bot Raum, die Innensicht auf das Leben mit einer Einschränkung kennenzulernen, Perspektiven von Lehrenden und Studierenden einzubringen und gemeinsam über ein inklusives Miteinander zu reflektieren.

Die rege Beteiligung und die vielfältigen Beiträge machten deutlich, wie wertvoll Begegnung und Dialog für gelebte Inklusion sind.

News 2026

  • Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz: Fortbildungsangebote zur inklusiven Bildung
    • Zwischen dem 9. Februar 2026 und dem 18. Mai 2026 bietet das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz verschiedene Fortbildungen mit inklusivem Schwerpunkt an. Die Angebote finden sowohl als E-Sessions als auch vor Ort statt und thematisieren unter anderem inklusive Sprachförderung, Förderplanung, Montessori-Pädagogik sowie Autismus- und Unterrichtspraxis. Weitere Informationen zu den Fortbildungsangeboten sowie zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link.
  • Montessori-Campusschule: Hier finden Sie alle Informationen und Links!
  • DGBV Jahrestagung – 25 Jahre nach PISA. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Empirische Sonderpädagogik: Call for Papers: Inklusive Schulentwicklung - Professionalisierung und Umsetzung. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Call for Papers für den Sammelband: Machtdifferenzierte Welt- und Wissensverhältnisse irritieren: Erziehungswissenschaftliche Perspektiven. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Gegen|Bewegungen - Migrationsgesellschaftlichkeit und Rassismus in erziehungswissenschaftlicher Forschung, Tagung der DGfE Kommission Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft | 9. bis 11. September 2026 an der Europa-Universität Flensburg. Das Save the Date kann hier abgerufen werden.
  • Call for Abstracts (Einzelvortrag): Bildungslandschaften als Gestaltungsaufgabe: Ganztag zwischen Anspruch und Wirklichkeit an der Universität Vechta vom 24. bis 25. September 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Call for Poster: Bildungslandschaften als Gestaltungsaufgabe: Ganztag zwischen Anspruch und Wirklichkeit an der Universität Vechta vom 24. bis 25. September 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Die Lernwerkstatt Inklusion (LWI) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet Unterrichtsmaterialien für Lehrende an. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • EIP - Empirische Inklusionsforschung für die Praxis - 2025 neu gegründete, peer-reviewte Zeitschrift - Themenoffene Einreichungen willkommen

ReMi-Werkstatt-Tagung: Reckahner Modelle zur inklusiven Unterrichtsplanung

Zur Tagung am 17.-19.4.2026 treffen sich Personen aus Bildungspraxis, -wissenschaft, -verwaltung und -politik, die sich für die „Reckahner Modelle zur inklusiven Unterrichtsgestaltung“ engagieren oder interessieren. 

Ziele der ReMi-Werkstatttagung: Wir  informieren über inklusive Didaktik, tauschen Erfahrungen mit den ReMi-Materialien und werten Erprobungen aus. Wir entwickeln Ideen zur Verbreitung und Multiplikation von ReMi in der Bildungspraxis und-wissenschaft, in Ausbildung und Fortbildung.  

Veranstalter: Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung e.V. an der Uni Potsdam.