Aktivierung des Defensivsystems durch interozeptive Empfindungen bei Kindern mit chronischen Schmerzen

Ziel des Projektes ist es, die Defensivreaktion multimodal (u.a. durch Erfassung des Startlereflexes) bei chronisch schmerzkranken Kindern und Jugendlichen und Gesunden nach Provokation und Imagination von körpereigenen Empfindungen am Hauptschmerzort zu erfassen. Es wird erwartet, dass chronisch schmerzkranke Kinder stärkere Defensivreaktionen (stärkere Startlepotenzierung) als Gesunde zeigen werden, insbesondere dann, wenn Empfindungen proximal zum Hauptschmerzort provoziert bzw. imaginiert werden.

 

Verantwortliche: Prof. Dr. Tanja Hechler & Professor Dr. Silvia Schneider (Ruhr-Universität Bochum)
Doktorand/innen: Hannah Rach, Kim Opdensteinen
Wissenschaftliche Hilfskräfte: --

Kooperationspartner/innen: Prof. Dr. Silvia Schneider (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Dirk Adolph (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Christiane Pané-Farré (Ernst-Moritz-Universität Greifswald), Piotr Gruszka (Ruhr-Universität Bochum) und Christoph Benke (Ernst-Moritz-Universität Greifswald)
Finanzielle Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (HE 5942/4-1; SCHN 415/5-1)

Publikationen:

  • Flack, F., Pané-Farré, C. A., Zernikow, B., Schaan, L. & Hechler, T. (2017). Do interoceptive sensations provoke fearful responses in adolescents with chronic headache or chronic abdominal pain? A preliminary experimental study. Journal of Pediatric Psychology, 42(6), 667-678.

  • Gruszka, P., Schaan, L., Adolph, D., Pané-Farré, C. A., Benke, C., Schneider, S., & Hechler, T. (2018). Defence response mobilization in response to provocation or imagery of interoceptive sensations in adolescents with chronic pain: A study protocol. Pain Reports, 3(Suppl 1).

Aktueller Stand: Paper in Arbeit

Abschlussarbeiten: Die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes eine Abschlussarbeit zu absolvieren, ist ggf. nach Rücksprache ab 2020 möglich.