Philippika-Preisverleihung am 12. April 2019

Wie Feinde im antiken Ägypten behandelt wurden

Der Nachwuchswissenschaftler Uroš Matić erhielt an der Universität Trier den Philippika-Preis für seine herausragende altertumswissenschaftliche Dissertation.

Foto: Jürgen Morgenroth

Am 12. April 2019 wurde Uroš Matić in einem öffentlichen Festakt an der Universität Trier der Philippika-Preis des Harrassowitz-Verlages verliehen. Der Nachwuchswissenschaftler hat in seiner Doktorarbeit an der Universität Münster den Umgang mit Feinden und Kriegsgefangenen im ägyptischen ‚Neuen Reich‘ (ca. 1600 - 1000 v. Chr.) untersucht. Dazu hat er archäologisches, schriftliches und bildliches Quellenmaterial ausgewertet. Die Dissertation trägt den Titel: „Body and Frames of War in New Kingdom Egypt: Violent treatments of enemies and prisoners“.

Der Philippika-Preis wird vom Harrassowitz-Verlag gestiftet und für herausragende interdisziplinäre Dissertationen verliehen. Der Preis besteht in der Aufnahme der Doktorarbeit in die Reihe „Philippika. Altertumswissenschaftliche Abhandlungen“ und die Übernahme der Druckkosten durch den Verlag. Die Reihe publiziert Veröffentlichungen aus allen Bereichen der Altertumswissenschaften und versteht sich als Plattform für eine interdisziplinäre Perspektive.

Die Preisverleihung fand am 12. April um 17 Uhr im Rahmen eines Empfangs in der Archäologischen Sammlung der Universität Trier statt.

Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin der Universität Trier, Prof. Dr. Ulrike Gehring, und der Überreichung des Preises durch die Leiterin des Harrassowitz-Verlags, Dr. Barbara Krauß, hielt Preisträger Uroš Matić einen Kurzvortrag: „Körper und Raster des Krieges im Neuen Reich Ägypten: Gewalttätige Behandlung der Feinde und Gefangenen.“