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Aktuelles

Stellenausschreibung am Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften

Im Rahmen des Projekts „pe:GL – Praxis- und Entwicklungsforschung Gesellschaftslehre“ (Prof. Dr. Matthias Busch/Prof. Dr. Leif Mönter) ist an der Universität Trier vorbehaltlich der Bereitstellung der Projektmittel zum 1. Februar 2019 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (E13 TV-L) zu besetzen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht!

Gesucht wird eine

Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w)
6 Stunden pro Woche

für das Projekt
Erinnerungsatlas der Großregion
ab 1. Februar bis 30. Juni 2019
(mit der Option einer Verlängerung)

Anforderungen:

  • Studium der Geschichtswissenschaft. Wünschenswert: Studium der Geschichtsdidaktik
  • Interesse an Erinnerungsarbeit
  • Wünschenswert: Französischkenntnisse
  • Teamfähigkeit und Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten
  • Regelmäßige Teilnahme an den Planungs- und Konzeptsitzungen des Arbeitskreises

Aufgabenbereiche:

  • Recherchieren von Gedenkstätten und Quellen
  • Vernetzungsarbeit mit erinnerungspolitischen Akteuren der Großregion
  • Planung und Vorbereitung von Seminaren, Tagungen, Vorträgen etc.

Senden Sie bitte eine Kurz-Bewerbung mit den üblichen Unterlagen inkl. Motivationsschreiben (max. 1 Seite) per eMail an:
erinnerunguni-trierde.
Bewerbungsschluss ist der 06.01.2019

Eigenen Forschungsinteressen auf der Spur - Schüler*innen der KBRS plus beim Schülerforschungstag

Am Mittwoch, den 05.12.2018, konnten Schülerinnen und Schüler der Kurfürst-Balduin Realschule plus Wittlich bei einem Schülerforschungstag zum Thema "Volkes Stimme oder gefährliche Brandstifter? Rechtspopulismus in der Großregion" aus dem Programm Sowi with you erste Erfahrungen im Bereich sozialwissenschaftlicher Forschung sammeln. Mit Unterstützung von Studierenden der Universität wurden eigene Forschungsfragen rund um das Thema "Rechtspopulismus" entwickelt und in eigenen Forschungsvorhaben untersucht. Dabei stellten sich die Nachwuchsforscher beispielsweise den Herausforderungen wissenschaftlicher Literaturrecherchen oder der Konzeption und späteren Auswertung einer eigenen qualitativen Umfrage.

Neben dem Eintauchen in den wissenschaftlichen Arbeitsprozess fand bei den Schülerinnen und Schülern der Einblick in den Alltag der Studierenden und Wissenschaftler der Universität besonderen Anklang. [PP]

Internationale Tagung „sprache macht gesellschaft“

Foto: Thorsten See

Anfang November fand in Trier die interdisziplinäre Tagung „sprache macht gesellschaft“ statt. Die Tagungsreihe wird von Prof. Dr. Matthias Busch (Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, Trier), Prof. Dr. Anke Wegner (Deutsch als Fremdsprache, Deutsch als Zweitsprache, Trier), Prof. Dr. Eva Vetter (Zentrum für LehrerInnenbildung, Wien) und Prof. Dr. Dirk Lange (Didaktik der politischen Bildung, Wien) geleitet und ist den Bedingungen und Bezügen sprachlicher und politischer Bildung gewidmet. Die mehr als neunzig Gäste aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und den USA diskutierten über die Bedeutung von sprachlicher und politischer Bildung für den Bildungsgang von Schülerinnen und Schülern und die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe in Schulpraxis wie non-formaler Bildung. In dem Maße wie gesellschaftliche Ausgrenzung und Diskriminierung, aber auch Teilhabe und Integration entscheidend über Sprache gestaltet werden, sei eine politische Bildung ohne die Reflexion von Sprache ebenso unmöglich, wie sprachliche Bildung, die ihre politischen Implikationen negiere, stellte Prof. Busch zu Beginn der Tagung heraus. Zahlreiche Vorträge und Forschungsprojekte setzten sich entsprechend mit Fragen der Bildungsgerechtigkeit in heterogenen Einwanderungsgesellschaften, kommunikationsethischen Standards in politischen Diskursen und der Verantwortung sprachsensibler demokratischer Bildung auseinander.

Das vollständige Programm kann unter folgendem Link eingesehen werden. Ein Tagungsband ist in Planung.

Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz

Foto: Michell Dittgen

Am Donnerstag, dem 18.10.2018, präsentierte sich der Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften mit einem Stand auf dem Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz in Ingelheim am Rhein.

Unter dem Motto „Demokratie beginnt mit Dir!“ kamen Jugendliche und Erwachsene aus Rheinland-Pfalz und darüber hinaus zusammen, um sich auf der Basis von Forschungsergebnissen und persönlichen Erfahrungen über Möglichkeiten und Handlungsbedarfe im Bereich der demokratischen Teilhabe und des Demokratielernens auszutauschen.

Am Stand des Arbeitsbereichs stießen vor allem die diversen Angebote für Schülerinnen und Schüler und die neue Publikationsreihe „mateneen“, die sich theoretischen Grundlagen und praktischen Handlungsempfehlungen zur demokratischen Schulentwicklung widmet, auf reges Interesse. [md]

Schülerin aus Gerolstein erhält Forschungspreis der Universität Trier

17 Schüler/innen haben ihre Forschungsergebnisse der Jury präsentiert. Foto: Thorsten See
17 Schüler/innen haben ihre Forschungsergebnisse der Jury präsentiert. Foto: Thorsten See

Erster Forschungspreis der Universität Trier geht an die Gymnasiastin Anke Laub aus Gerolstein, die Feldpostbriefe ausgewertet hat.

Die Universität Trier hat gestern zum ersten Mal einen Forschungspreis an Schülerinnen und Schüler verliehen, die im Rahmen ihres Abiturs eine freiwillige wissenschaftliche Facharbeit in einem gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichtsfach erstellt haben.

Initiiert wurde der Forschungspreis von Matthias Busch und Leif Mönter, die an der Universität Trier die Professuren für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften und die Didaktik der Geographie innehaben. „Es war uns wichtig, das Engagement der Schülerinnen und Schüler, aber auch ihrer anleitenden Lehrer, mit einem Preis zu würdigen“, erläutert Prof. Matthias Busch die Gründe für die Auslobung des Schülerpreises. „Das selbständige Forschen für eine Facharbeit ist weit mehr als nur die Vorbereitung auf ein späteres Studium. Es erfordert außerordentliche Motivation, echten Forschergeist und ein gehöriges Stück Durchhaltevermögen, um neben den Vorbereitungen auf das Abitur eine eigenständige Forschungsarbeit anzufertigen.“

Von Migrationsdebatte bis zu Unabhängigkeitsbestrebungen

Die Vielseitigkeit und Qualität der eingereichten Arbeiten hat die Jury beeindruckt. Menschenrechtsverletzungen in der Türkei, die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien, die Einstellung von Trierer Gymnasiasten zur aktuellen Migrationsdebatte oder die Schicksale jüdischer Schüler der eigenen Schule im Nationalsozialismus waren nur einige Themen, mit denen sich die jungen Forscherinnen und Forscher auseinandergesetzt haben. Auch das Spektrum der gewählten Forschungsmethoden war groß: Es reichte von biographischen Rekonstruktionen und regionalen Fragestellungen über qualitative Zeitzeugeninterviews bis hin zu quantitativen Fragebogenstudien. „Die Schülerinnen und Schüler haben in ihrer Themenwahl ein äußerst feinsinniges Gespür für spannende, hoch aktuelle und gesellschaftlich relevante Fragestellungen bewiesen“, lobt Janka Mittermüller, die als Projektkoordinatorin die Preisverleihung organisiert hat.

Zusätzlich zur schriftlichen Arbeit mussten die Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsergebnisse im Rahmen eines Kolloquiums an der Universität vorstellen. In Vorträgen, Diskussionen und Posterpräsentationen erläuterten sie ihr Vorgehen den mehr als 60 Besuchern der Preisverleihung. „In der Wissenschaft ist es üblich, Forschungsergebnisse nicht nur zu publizieren, sondern diese auch im kollegialen Fachkreis zu diskutieren. Diese Würdigung wollten wir auch den Schülerinnen und Schülern ermöglichen“, erläutert Leif Mönter das Veranstaltungskonzept.

Lebensgeschichte in Feldpostbriefen

Über den ersten Platz des Wettbewerbs konnte sich schließlich Anke Laub vom St.-Matthias-Gymnasium aus Gerolstein freuen. In ihrer historischen Forschungsarbeit rekonstruierte die Schülerin anhand von Feldpostbriefen aus dem Zweiten Weltkrieg die Lebensgeschichte ihres Großonkels. „Uns hat beeindruckt, wie methodisch reflektiert und kritisch Anke Laub mit ihren Quellen gearbeitet hat“, erläutert der Geschichtswissenschaftler Dr. Simon Karstens das Urteil der interdisziplinären Fachjury.

Für die Initiatoren ist der vom Freundeskreis Trierer Universität geförderte Forschungspreis nur ein Teil ihres Engagements, mit dem sie Schülerinnen und Schülern die Freude an der Wissenschaft vermitteln möchten. Regelmäßig bietet der Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften Projekttage und Forschungswerkstätten an, in denen Schülerinnen und Schüler eigene Forschungsvorhaben entwickeln und sich im wissenschaftlichen Arbeiten erproben können.

► Mehr Infos zum Schülerforschungspreis

► Mehr Infos zu den Angeboten der Didaktik der Gesellschaftswissenschaften für Schulen

Tagung "sprache-macht-gesellschaft" am 02./03.11.2018 an der Universität Trier

Am 02. und 03.11.2018 findet die internationale und interdisziplinäre Tagung "sprache - macht - gesellschaft" an der Universität Trier statt. Die Tagung wird von Prof. Dr. Matthias Busch, Prof. Dr. Anke Wegner (Deutsch als Fremdsprache, Deutsch als Zweitsprache, Trier), Prof. Dr. Eva Vetter (Zentrum für LehrerInnenbildung, Wien) und Prof. Dr. Dirk Lange (Didaktik der politischen Bildung, Wien) geleitet und ist den Bedingungen und Bezügen sprachlicher und politischer Bildung gewidmet. Das Programm findet sich unter diesem Link, Interessierte können sich noch bis zum 20.10. per Mail an Jesse Queng anmelden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Erfolgreiche UniGR-Tagung „Europa leben lernen“

120 Teilnehmer diskutierten die Chancen und Herausforderungen für den Bildungssektor im Vier-Länder-Eck.

Was bedeutet das Zusammentreffen von Ländergrenzen, Sprachen, Kulturen und Schulsystemen in der Großregion für die Bildung? Um diese Fragen kreiste die Tagung „Edu.GR: Europa leben lernen“, die vom Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften zusammen mit der Professur für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und Kooperationspartnern der Universität Luxemburg und der TU Kaiserslautern an der Universität Trier organisiert wurde. Mit rund 120 Teilnehmern wurde eine Intention der Organisatoren erfüllt - Wissenschaftler, Studierende und Praktiker der schulischen, beruflichen und non-formalen Bildung zusammenzubringen. Deren Vertreter schreiben der Großregion auf dem Bildungssektor enormes Potenzial zu, das bislang aber nur vereinzelt und unzureichend genutzt wird.

Erfolgreiche Praxisbeispiele

„Europa entsteht in konkreten Kooperationen. Es hat sich viel getan, und diese zahlreichen kleinen Projekte müssen wir fördern und ausbauen“, forderte Romain Schroeder vom „Zentrum fir politesch Bildung“ aus Luxemburg in der abschließenden Podiumsdiskussion. Dr. Matthias Schwalbach verwies als Vertreter der Handwerkskammer Trier beispielhaft darauf, dass luxemburgische Auszubildende in bestimmten Sparten deutsche Berufsschulen besuchen. Mit Blick auf das Große und Ganze stellte er jedoch ernüchternd fest: „Der große Durchbruch der Großregion ist bisher ausgeblieben, Fortschritte gab es nur im Schneckentempo.“

Als größte Hemmnisse gelten Sprachbarrieren, unterschiedliche Schulsysteme, mangelnde finanzielle Ausstattung und Denken in regionalen Grenzen. „Die unterschiedlichen Schulsysteme werden wir nicht harmonisieren können. Auch im Studium ist noch viel Luft nach oben, wenn von 135.000 Studierenden in der Großregion nur 500 in grenzüberschreitenden Studiengängen eingeschrieben sind“, stellte Prof. Rachid Belkacem von der Universität Lothringen fest.

Potenzial wenig ausgeschöpft

Auch in der Lehrerbildung wird das Potenzial der Großregion für fachliches und interkulturelles Lernen noch wenig ausgeschöpft. Dr. Nancy Morys von der Universität Luxemburg zeigte in ihrem Vortrag anhand empirischer Forschungsergebnisse auf, wie eine auf die Spezifika der Großregion angepasste Sprachen- und Kulturdidaktik systematisch in den Lehramtsstudiengängen verankert werden könnte. Das an der Universität Trier initiierte Zusatzzertifikat „Leben und Lernen in der Großregion“ ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt, stellte auch Frédérique Seidel, die Geschäftsführerin der Universität der Großregion, heraus. Hier erwerben Lehramtsstudierende zusätzliche Kompetenzen, um die Lernchancen der Großregion in Unterricht, Schulkooperationen und Exkursionen zu nutzen.

Notwendige Aufgabe von Bildungsforschung

Mehr gemeinsame praxisbezogene Projekte und eine Bildungsforschung, die Gelingensbedingungen, Chancen und Herausforderungen transkultureller Bildungsarbeit systematisch erhebt, sehen Wissenschaftler und Bildungspraktiker daher als erfolgversprechendsten Weg. In dieser Hinsicht war die Tagung an der Universität Trier ein weiterer Schritt nach vorne.

Neuer Newsletter 2/2018 ist erschienen

„Die Zukunft der Zeitung“ - Besuch beim Trierischen Volksfreund

Am vergangenen Dienstag besuchten die Studierenden des Seminars Leben in der Mediengesellschaft von Prof. Dr. Busch den Trierischen Volksfreund. Als regionale Zeitung mit zwölf verschiedenen Lokalteilen prägt der Trierische Volksfreund die Region durch seine Berichterstattung. Neben dem Tageszeitungsgeschäft bietet das Unternehmen jedoch auch viele weitere Dienstleitungen an. Nach einem herzlichen Empfang und einem Überblick über die Arbeit des Unternehmens wurde eine anregende Diskussion über die Herausforderungen auf dem Tageszeitungsmarkt im Zuge der Digitalisierung und abnehmender Abonnentenzahlen geführt. Darüber hinaus kam die Besonderheit des Lokaljournalismus zur Sprache: die soziale und räumliche Nähe der Journalisten zu Themen und Akteuren. Zudem waren die Angebote des Verlages für die Schulen in der Region für die angehenden Lehrkräfte von großem Interesse. Zum Abschluss durften die Studierenden mit einem Besuch in der Redaktion und der Druckerei auch noch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Größe der Druckmaschine, die Dimensionen der Papierrollen und die Geschwindigkeit der Produktion waren beeindruckten die Teilnehmenden. [CM]

(*Grafik-Colourbox-Hauptmarkt-Trier)

Datenschutz, Fernsehen & Journalismus – Eine Medien-Exkursion nach Mainz

Die Studierenden des Seminars Leben in der Mediengesellschaft von Prof. Dr. Busch besuchten in der vorletzten Semesterwoche die Landeshauptstadt. Die Exkursionsziele des Tages drehten sich rund um das Seminarthema. Das Büro des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit war die erste Station. Vor Ort wurden die Studierenden von Christian Gottas über die Arbeit der Behörde, die Datenschutz-Grundverordnung und besondere Angebote für Schulen informiert. „Es wurden viele Denkanstöße für die eigene Mediennutzung und die Herausforderungen und Chancen des Medieneinsatzes und der Kompetenzförderung im Schulalltag gegeben“, so das Resümee einer Studentin.

Nach einer interessanten und aufschlussreichen Diskussion ging es zur zweiten Station des Tages, zum ZDF auf dem Lerchenberg. Eine Führung durch das Sendezentrum bot eindrucksvolle Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Senders. Darüber hinaus konnten die Studierenden anschließend mit dem Leiter der „heute“-Redaktion, Thomas Heinrich, über aktuelle Herausforderungen journalistischer Arbeit ins Gespräch kommen. Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im demokratischen Meinungsbildungsprozess war ebenso Gesprächsthema. Die gewonnen Einsichten werden in das Wiki zur Mediengesellschaft, welches im Rahmen des Seminars erstellt wird, einfließen. [CM]

Die Exkursion wurde finanziert aus Mitteln des Lehrpreises 2017.

Politik vor Ort

Lehramtsstudierende beim Seminartag im Landtag von Rheinland- Pfalz

Wie kann es gelingen, Kinder und Jugendliche für Politik zu interessieren und für eigenes Engagement zu begeistern? Gerade angesichts der aktuellen Debatte zur Lage der Demokratie müssen sich Lehrerinnen und Lehrer dieser Frage stellen.

Im Rahmen eines Seminartages im rheinland- pfälzischen Landtag in Mainz erhielten die Studierenden der Lehrveranstaltung von Frau Sabine Gans Einblick in organisatorische Strukturen und erlebten in der 59. Sitzung des Landesparlaments u. a. die Regierungserklärung der Ministerpräsidentin zu den aktuellen Unwetterereignissen sowie die sich daran anschließende Aussprache hautnah mit.

Vom Leiter der Abteilung Kommunikation– Demokratiepädagogische Veranstaltungen für Jugendliche und Multiplikatoren des Landtags, Andreas Jäger, kompetent und engagiert durch den Tag begleitet, lernten die Nachwuchspädagogen die Möglichkeiten und Angebote kennen, die Arbeit des Landesparlaments und damit demokratische Strukturen und Mitwirkungsmöglichkeiten in Schule und Unterricht zu thematisieren. Zunächst wurde die Brücke geschlagen vom Sachunterricht der Grundschule hin zum Rahmenplan für das Fach Sozialkunde. Dabei kommt es darauf an, die Lücke, die sich in Unter- und früher Mittelstufe durch fehlende fachliche Verortung vor allem im Gymnasium auftut, zu füllen, indem Gelegenheiten zum Demokratielernen genutzt und verortet werden. Als Beispiele wurden Projekttage, Klassenräte und Schülerwettbewerbe genannt, aber auch auf das Nutzen von Kommunikationssituationen und die Erweiterung von Methodenkompetenz hingewiesen. Der Kontakt mit Abgeordneten durch Schulbesuche oder bei Parlamentsbesuchen als Gelegenheit für hautnahe Begegnung und Gespräche bedarf sorgfältiger Einbindung und Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler, verbunden mit der Expertise von Lehrpersonen.

Im Anschuss an die Plenarsitzung nutzten die Studierenden auch die Gelegenheit, im Gespräch mit Abgeordneten Joachim Paul (AfD), Sven Teuber (SPD) und Adolf Kessel (CDU) über die in ihren Augen verbesserungswürdige Studien- und Einstellungssituation von Lehramtsanwärtern zu diskutieren. (sg)

Lernstatt-Tag zum Thema "Die Gesellschaft des Deutschen Kaiserreiches - Zwischen Tradition und Moderne"

Studierende des Proseminars "Das Kaiserreich (1871-1918) als Thema im Geschichtsunterricht" von Frau Janka Mittermüller führten am Mittwoch, den 20.06.2018, eine Lernstatt zum Thema "Die Gesellschaft des Deutschen Kaiserreiches - Zwischen Tradition und Moderne" mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 des Max-Planck-Gymnasiums durch.

In ihrem Aufbau an das Stationenlernen angelehnt, bot die Lernstatt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich das Thema multiperspektivisch und problemorientiert zu erschließen, während die Studierenden in mehreren Phasen zwischen der Rolle des Durchführenden und des Beobachters wechselten, so die im Rahmen des Seminars selbst entworfenen Unterrichtskonzepte auf ihre Praxistauglichkeit testen konnten und damit zu ihrer Professionalisierung beitrugen. [JM]

 

 

Unterrichtsmaterial unter der Lupe

Kooperationsveranstaltung mit Referenten der Cusanus- Hochschule Bernkastel- Kues

Werden Jugendliche über Lehrbücher trotz Überwältigungsverbots (Beutelsbacher Konsens) indoktriniert? (Wie) kann über Unterrichtsmaterial Einfluss auf Denk- und Handlungsgewohnheiten genommen werden?  

Gerade für den Unterricht in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern gibt es eine Vielzahl von Lehrwerken, Unterrichtsmaterialien und Projekten. Träger bzw. Herausgeber sind häufig außerschulische Institutionen und Verbände. Für Lehrkräfte bedeutet das, sie müssen auswählen, einordnen und Intentionen von Verfassern und Herausgebern identifizieren.

Die Studierenden des Unterrichtsfachs Sozialkunde hatten im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung mit der Cusanus-Hochschule Bernkastel- Kues die Gelegenheit, mit den Referenten Valentin Sagvosdkin  und Marcel Beyer über deren Modell zur Analyse von Materialien zu diskutieren.  Im Workshop wurde in die Problematik von Beeinflussung in der Ökonomischen Bildung eingeführt. Anschließend stellten Beyer und Sagvosdkin, selbst Studierende des Masterstudiengangs Ökonomie, konkret Instrumente der Beeinflussung & Manipulation vor, diskutierten diese und zeigten Anwendungsbeispiele. Anschließend unterzogen die Studierenden der Lehrveranstaltungen zur Fachdidaktik von Sabine Gans Unterrichtsmaterial einer Prüfung.

Dabei ging es nicht um pauschale Ablehnung oder Warnung, doch müssen Lehrkräfte sprachliche, inhaltliche und fachliche Mittel kennen, mit deren Hilfe Lernen und Einstellung von Schülerinnen und Schülern beeinflusst werden können.

Für den September ist eine weitere Kooperationsveranstaltung für Lehrkräfte geplant. (sg)

Tag der politischen Bildung in Luxemburg

Der Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften präsentierte sich und seine Arbeit mit einem Stand auf dem Tag der politischen Bildung in Luxemburg.  Forschungsergebnisse zur demokratischen Schulentwicklung in Luxemburg sowie Angebote für Schülerinnen und Schüler wie das wissenschaftspropädeutische Projekt Sowi4you oder der Schülerforschungspreis stießen auf reges Interesse des Fachpublikums. In Workshops und einer Ausstellung mit mehr als 40 Initiativen aus der schulischen wie non-formalen Bildungsarbeit wurden Herausforderungen und Perspektiven der politischen Bildung in Luxemburg diskutiert und aktuelle Projekte vorgestellt. Den Keynote-Vortrag zur Tagung hielt Prof. Dr. Matthias Busch.

Schüler*Innen des MPG üben sich als Nachwuchsforscher

Die Fachdidaktik Gesellschaftswissenschaften der Universität Trier freute sich, am Freitag, dem 18.05.2018, Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums für einen Schülerforschungstag des Programms Sowi with you begrüßen zu dürfen. Als Teil einer Projektwoche zur 68er-Bewegung untersuchten die Teilnehmenden unter dem Titel "Das Revolutionsjahr 1968" historische Quellen und führten Umfragen unter den Studierenden zur Erinnerung an 1968 durch. Das schrittweise Heranführen an den Forschungsprozess durch Studierende und die Möglichkeit der vertieften Beschäftigung mit einem spezifischen Thema und der damit einhergehenden Quellenanalyse fanden unter den Schülerinnen und Schülern großen Anklang. [TS]

 

 

Schüler*Innen aus Idar-Oberstein zu Besuch im PhiLab

Am Mittwoch, dem 09.05.2018, besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums an der Heinzenwies in Idar-Oberstein die Universität Trier zur Durchführung eines Schülerforschungstages im Rahmen des Programms Sowi with you. Mit Hilfestellung durch Studierende der Universität entwickelten sie zum Thema "Das Revolutionsjahr 1968" eigene Forschungsfragen und untersuchten, durch diese geleitet, historische Quellen und Forschungsliteratur. Insbesondere eine neue Wertschätzung für die Quellen und der tiefe Einblick in den Forschungsprozess wurden von den Schülerinnen und Schülern als sehr positiv bewertet. [TS]

 

 

Laborgespräch am 26. April 2018: „Lehrer/in werden an berufsbildenden Schulen“

Obwohl mittlerweile viele Lehramtsabsolvent/innen der Universität Trier ihr Referendariat an berufsbildende Schulen beginnen, setzen sich die meisten Lehramtsstudierenden kaum mit dieser Schulform auseinander. Welche vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen bieten berufsbildende Schulen angehenden Lehrkräften? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag? Wie unterscheidet sich der Fachunterricht in Berufsschulklassen vom Gymnasial- oder Realschulunterricht?

Im Rahmen des Laborgesprächs wird Michael Müller, Schulleiter der Trierer BBS Gestaltung und Technik, die Besonderheiten der Schulform vorstellen und im Anschluss im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammen mit ehemaligen Lehramtsstudierenden der Universität Trier, die aktuell an einer BBS arbeiten, über Herausforderungen und Chancen des Lehrens und Lernens an berufsbildenden Schulen sprechen.

Moderation: Prof. Dr. Anke Wegner

Zeit und Ort: 18:00 Uhr im Lehr-Lern-Labor PhiLab