Studium und Lehre im Sommersemester 2020

[letzte Aktualisierung am 14. Mai 2020, 19:00 Uhr]

NEU Das Sommersemester 2020 wird definitiv als digitales Semester durchgeführt. Das Fach Geschichte ist aber bestrebt, einige wenige Lehrveranstaltungen (sog. Bachelor- und Master-Kolloquien) unter Einhaltung der Hygiene-Auflagen in Präsenzform zu realisieren, damit es in der Studienabschlussphase zu keinerlei Verzögerungen kommt. Verlässliche Aussagen können aber wahrscheinlich erst im Juli getroffen werden.

Der Präsident der Universität Trier hat am 25. März 2020 eine eMail an alle Studierenden (sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) verschickt, in der er den aktuellen Stand bezüglich des Sommersemesters an der Universität Trier dargelegt hat. Derzeit wird davon ausgegangen, dass das Sommersemester am 20. April 2020 startet, aber die Lehre ausschließlich in Form von digitalen Formaten und Selbstlernphasen stattfindet.

Es wurde eine Handreichung zur Durchführung der Lehre im Sommersemester formuliert:

Handreichung der Universitätsleitung zu Studium und Lehre im Sommersemester 2020

Darüber hinaus gibt es seit Montag, den 30. März 2020, eine Seite zum Thema "Digitale Lehre": http://www.digitalelehre.uni-trier.de/

Ursula Lehmkuhl, Professorin für Internationale Geschichte, hat H-Soz-Kult ein Interview zum Thema "Digitales Lehren" gegeben.

Wichtige Hinweise zum Studienbeginn finden Studierende auf  www.corona-und-studium.uni-trier.de.

Es gibt für jedes Fach Ansprechpartner*innen für die Umsetzung der digitalen Lehre im Sommersemester.
Ansprechpartner für das Fach Geschichte ist Dr. Thomas Grotum (grotumuni-trierde).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachs Geschichte sind bestrebt, Forschung und Lehre an der Universität Trier aufrecht zu erhalten. Über aktuelle Entwicklungen werden wir hier auf der Homepage informieren.


Notfallversorgung mit Literatur

Die Universitätsbibliothek ist weitgehend geschlossen, hat aber eine Reihe von Notfall-Services und Sonderregelungen eingerichtet, um eine Literaturversorgung weiterhin zu gewährleisten. Ab dem 22. April 2020 sind Ausleihen jedoch wieder möglich. Zu den weiteren Serviceangeboten während des reduzierten Bibliotheksbetriebs finden Sie alle Informationen – an zentraler Stelle und laufend auf den neuesten Stand gebracht – auf der Seite „Notfallversorgung“ (English version here).

NEU Die Universitätsbibliothek Trier kann ihren Nutzerinnen und Nutzern wieder den Fernleihservice für Bücher aus deutschen Bibliotheken anbieten. Die Monographienfernleihe wurde am 16. März 2020 im HBZ-Verbund eingestellt und läuft am 18. Mai 2020 wieder an. Nach der Wiederaufnahme der Fernleihe für Bücher ist allerdings noch mit Einschränkungen aufgrund der aktuellen Situation zu rechnen. Da einige Bibliotheken derzeit noch nicht erreichbar sind, wird der Anteil an Bestellungen, die nicht erfüllt werden können, leider höher sein als sonst. Außerdem ist mit längeren Lieferzeiten zu rechnen, da in vielen Lieferbibliotheken kein Normalbetrieb herrscht und mit reduziertem Personalstand gearbeitet wird. Die Aufsatzfernleihe funktioniert bereits seit dem 4. Mai 2020. Die internationale Fernleihe ist weiterhin ausgesetzt.

Die Universitätsbibliothek. Informationen finden Sie auf der Seite Notfallversorgung mit Literatur.

Verwiesen sei auch auf die Seite Elektronische Angebote in der Corona-Krise
(schauen sie regelmäßig auf der Seite der Universitätsbibliothek mit den aktuellen Meldungen vorbei!)

Auf der Facebook-Seite der Professur für Internationale Geschichte werden Posts und Links gesammelt, die auf freigeschalte digitale Verlagsangebote verweisen. Dankenswerterweise haben zahlreiche Verlage für begrenzte Zeit den Zugang zu ihren eMedien freigeschaltet, damit die Literaturversorgung trotz geschlossener Bibliotheken aufrecht erhalten werden kann.

Hinweise: Beachten Sie, dass ein Zugriff oft nur über VPN oder eine Authentifizierung über Shibboleth (die Anmeldung über eine Webseite) möglich ist. Teilweise sind angekündigte Verlagsangebote noch nicht für die Universität Trier freigeschaltet.
 

Erstsemester

Für Erstsemester gibt es hier ein erstes Starter-Set an Informationen zur Universitätsbibliothek.

Normalerweise würde sich die Fachschaft FB III (Geschichte und Politik) persönlich in den ersten Politik- oder Geschichtsvorlesung vorstellen. Da dies leider nicht möglich ist, haben sie alle wichtigen Informationen für den Studienstart verlinkt. Bei Rückfragen können sie gerne kontaktiert werden - schließlich sind sie dafür da, bei studentischen Problemen an der Uni zu helfen!

E-Mail Fachschaft: fsfb3uni-trierde
Ersti-Flyer:  www.uni-trier.de/fileadmin/fb3/FSR/FB3/2020/Ersti-Flyer_SS_2020.pdf  
KVV Geschichte:  www.uni-trier.de/fileadmin/fb3/FSR/FB3/2020/KVV_SoSe_2020_Geschichte_2.pdf  
KVV Politikwissenschaft:  www.uni-trier.de/fileadmin/fb3/FSR/FB3/2020/KVV_SoSe_2020_V3_01.pdf   
Ersti-Gruppe Facebook:  www.facebook.com/groups/264727101353865/  
Fachschaft auf Facebook:  www.facebook.com/fsr.geschichte.politik/ 
Fachschaft auf Instagram: www.instagram.com/fb3_uni_trier/ 
Fachschaftswebsite:  www.uni-trier.de/index.php?id=31703  

Bleiben Sie gesund!

 

Profil

Das Fach Geschichte an der Universität Trier ist inhaltlich und methodisch-theoretisch komplementär aufgebaut. Mit zehn Professuren deckt die Geschichtswissenschaft die für eine forschungsorientierte Lehre und eine erfolgreiche Etablierung als forschungsstarkes Fach notwendige zeitliche und methodisch-inhaltliche Breite der historischen Fächer ab.

© Christoph Schäfer

Alte Geschichte

Die Alte Geschichte beschäftigt sich mit dem weiten zeitlichen und räumlichen Horizont der griechischen, hellenistischen und römischen Epochen. Räumlich konzentriert sie sich in sozial- und kulturgeschichtlicher Perspektive auf den griechisch geprägten östlichen Mittelmeerraum und den lateinischen Westen des Imperium Romanum. In methodischer Hinsicht engagiert sich die Alte Geschichte in den Bereichen der experimentellen Archäologie und den Digital Humanities, die einen methodischen Schnittpunkt zwischen Alter Geschichte, Mittelalterlicher und Neuerer und Neuester Geschichte bildet. Die Alte Geschichte ist beteiligt am Zentrum für Altertumswissenschaften Trier (ZAT) sowie dem Forschungszentrum Griechisch-Römisches Ägypten und übernimmt so eine wichtige Funktion bei der Einbindung der „Kleinen Fächer“ der Altertumswissenschaften in den Gesamtzusammenhang der historischen Arbeitsbereiche.

© Lukas Clemens (Ausführung: N. Herber)

Mittelalterliche Geschichte

Die Zeit zwischen 500 und 1500 wird mit Blick auf Europa und den Mittelmeerraum von einer Professur für Mittelalterliche Geschichte (Prof. Dr. Petra Schulte) und einer weiteren für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften (Prof.  Dr.  Lukas Clemens) abgedeckt. Im Fokus von Lehre und Forschung steht die Frage, wie sich nach dem Zusammenbruch des römischen Reichs über die Jahrhunderte neue Kulturräume mit einer je eigenen politischen, ökonomischen, sozialen, religiösen und mentalen Prägung formierten. Ferner wird untersucht, wie der Austausch untereinander funktionierte, ob es zu Verflechtungen kam bzw. wann man sich aus welchem Grund von fremden Einflüssen abzugrenzen versuchte. Besondere Schwerpunkte bilden die Analyse von Leitideen (Petra Schulte) und von interreligiösen Beziehungen (Lukas Clemens).

Geschichte der Frühen Neuzeit

Im Fokus beider Professuren des Fachteils steht der Zeitraum vom späten 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Professur für Neuere Geschichte (Prof. Dr. Helga Schnabel-Schüle) ergänzt das Methodenspektrum der Geschichtswissenschaft um genuin rechtshistorische und geschlechtergeschichtliche Zugänge. Ihr Schwerpunkt liegt auf der vergleichenden europäischen sowie der internationalen Geschichte. Aufgrund des weiten räumlichen Zuschnitts von Forschung und Lehre kommt der Kooperation mit dem Fachteil Internationale Geschichte besondere Bedeutung zu. Für die Geschichtliche Landeskunde (Prof. Dr. Stephan Laux) steht geographisch der Großraum Rhein-Maas-Mosel und die Grenzregion Saar-Lor-Lux im Vordergrund. Das methodische Interesse gilt spezifischen regionalen und lokalen Phänomenen in vergleichender sozialgeschichtlicher Perspektive. Die Professur ist ein wichtiges Bindeglied in der Zusammenarbeit des Fachs Geschichte mit Archiven, Bibliotheken und Museen der Stadt und der Landes.

Neuere und Neueste Geschichte

Die Neuere und Neueste Geschichte ist mit vier Professuren komplementär aufgestellt und umfasst den Zeitraum seit 1800 mit einem Schwerpunkt auf Europa in seinen weltweiten Verflechtungen. Inhaltlich ist sie durch die Einbettung lokaler oder nationaler Themen in ihre internationalen Zusammenhänge und damit durch Multiperspektivität, Komparatistik und Transfergeschichte gekennzeichnet. Die Professur für Neuere Geschichte (Prof. Dr. Christian Jansen) beschäftigt sich vornehmlich mit der Geschichte „Deutschlands“ und Italiens zwischen 1750 und 1950. Die Professuren für Neuere und Neueste Geschichte (PD Dr. Morten Reitmayer) und jüngste Zeitgeschichte (Prof.  Dr.  Lutz Raphael) decken den Bereich der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab. Die Professur für Internationale Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl) beschäftigt sich mit der Geschichte Nordamerikas und Asiens unter kolonialhistorischer, umwelthistorischer und migrationshistorischer Perspektive.