Ehemalige Professuren und ProfessorInnen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen verschiedener Art zu den ehemaligen Professuren und Professor*innen der Trierer Medienwissenschaft.
 

Prof. Dr. Hans-Jürgen Bucher

Bis zum 31.03.2019 Inhaber der Professur für Medienwissenschaft an der Universität Trier mit publizistischer und sprachwissenschaftlicher Ausrichtung. Ab dem 01.04.2019 befindet sich Prof. Dr. Hans-Jürgen Bucher im Ruhestand.
Schwerpunkte der Professur waren die Produktforschung zu allen Formen der publizistischen Medienkommunikation und die Forschung zur Rezeption und Usability von Medienangeboten, darüber hinaus die Journalismusforschung, die publizistische Qualitätsforschung, die Internetforschung und die Beschäftigung mit Problemen der Multimodalität sowie der medialen Wissensvermittlung.

 

Ehemalige Professur Loiperdinger

Prof. Dr. Martin Loiperdinger ist seit 1. April 2018 im Ruhestand. Er war seit 1998 Professor für Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten Audiovisuelle Medien und Filmgeschichte an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Frühgeschichte des Kinos, der Frühe Film, Projektionsmedien um 1900 sowie der dokumentarische Film. 
Die Professur Loiperdinger ist als Betriebseinheit aufgelöst. Bis auf Weiteres betreut apl. Prof. Dr. Annette Deeken das Fachgebiet der Professur. Der Forschungsschwerpunkt Screen1900 wird fortgesetzt: in Kooperation mit dem Trier Center for Digital Humanities für das Webportal eLaterna; in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg für das DFG-Projekt "Asta Nielsen - der internationale Filmstar und die Etablierung des Starsystems 1911-1914".

Laufende Projekte: "Audio-Visuelle Wissenschaftsvermittlung im Fernsehen und Internet" (gefördert von der Klaus Tschira-Stiftung)

Prof. Dr. Klaus Arnold 

Prof. Dr. Klaus Arnold ist am 29. Mai 2017 nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. 
Nach seiner Promotion an der Universität München (2001) und seiner Habilitation an der Katholischen Universität Eichstätt (2008) war er 2010 auf eine Ordentliche Professur für Medienwissenschaft an die Universität Trier berufen worden. Er hat die Erweiterung des Faches Medienwissenschaft um den Bereich Öffentliche Kommunikation tatkräftig und innovativ gestaltet und auf seinen journalistischen Forschungsgebieten vielversprechende neue Akzente gesetzt. 
Sein früher Tod beendet unvermittelt seine produktive und vielversprechende wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre.
Wir möchten an dieser Stelle auch auf die Traueranzeigen der Familie, Freunde und Kollegen in der Süddeutschen Zeitung sowie die Traueranzeige der Universität im Trierischen Volksfreund verweisen. Nachrufe für Professor Arnold wurden von Jan Tonnemacher in der Fachzeitschrift Publizistik, von Walter Hömberg im Biografischen Lexikon der Kommunikationswissenschaft und von Michael Harnischmacher in der Zeitschrift Aviso (Interner Informationsdienst der DGPuK) veröffentlicht.