Der Arbeitsbereich „Internationale Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“ beschäftigt sich mit der globalen Vernetzung und Verflechtung von Akteuren, Ideen und Handlungszusammenhängen und der damit verbundenen Entstehung transnationaler und translokaler Interaktionsfelder.

Die Schwerpunkte von Forschung und Lehre liegen dabei im Bereich der Migrationsgeschichte, der Kolonialgeschichte, der Umweltgeschichte und der Geschichte der Internationalen Beziehungen. Entsprechend breit gefasst sind die methodisch-theoretischen Ansätze, auf die je nach historischem Untersuchungsgegenstand zurückgegriffen wird. Diese reichen von transfer- und verflechtungsgeschichtlichen Ansätzen, über migrationshistorische Methoden, Perspektiven der postcolonial studies, bis hin zu politik- und diplomatiehistorisch geprägten Herangehensweisen. Dabei werden historische Prozesse vom späten 18. Jahrhundert (Zeitalter der Atlantischen Revolutionen) bis in die jüngste Gegenwart (Internationaler Terrorismus) auf der Mikro-, Meso- und Makroebene in den Blick genommen.

Geographische Schwerpunkte von Forschung und Lehre in Trier sind:

  • der atlantische Raum unter besonderer Berücksichtigung Nordamerikas (USA und Kanada: Kolonialgeschichte, Besiedlungsgeschichte, Umweltgeschichte, Geschichte der transatlantischen Beziehungen und der amerikanischen Außenpolitik),
  • der asiatisch-pazifische Raum (Süd- und Südostasien, Ozeanien, Australien und Neuseeland: Kolonialgeschichte des Britischen Empires, amerikanisch-asiatische Beziehungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts)