Veranstaltungen im Vorfeld der Bundestagswahl

In Vorbereitung auf die anstehenden Bundestagswahlen wollen wir in zwei Veranstaltungen über die Perspektiven der Bekämpfung des Antisemitismus, die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland und die besondere Verantwortung Deutschlands als größter Geldgeber des Palästinenserhilfswerkes UNRWA sprechen.

Die Veranstaltungsreihe wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.

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Deutschlands besondere Verantwortung als größter UNRWA-Geldgeber

Vortrag der NGO UNRWA Monitor | 09. September 2021 um 18 Uhr

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Ankündigungstext

In Vorbereitung auf die Bundestagswahlen wollen wir einen Einblick in die Politik des Palästinenserhilfswerkes UNRWA geben. Deutschland zahlte im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit 180 Mio. Euro allein im vergangenen Jahr an UNRWA und ist damit größtes Geberland. UNRWA ist in den letzten Jahren immer wieder in die öffentliche Kritik geraten, nicht zuletzt aufgrund von Vorwürfen des Missmanagements, antisemitischer Bildungsinhalte und der Beschäftigung von Mitgliedern EU-gelisteter Terrororganisationen. Kurz vor den Bundestagswahlen halten wir es für wichtig, die deutschen Wählerinnen und Wähler darüber in Kenntnis zu setzen, dass Deutschlands humanitäre Hilfen die Aktivitäten von Terrororganisationen finanzieren, deren Ziel es ist, Israels Sicherheit zu gefährden. Wahlen stellen einen Zeitpunkt dar, Resümee zur Politik der vergangenen Jahre zu ziehen, sowie Hoffnungen und Forderungen an die Bundesregierung der neuen Legislaturperiode zu richten. Wir werden erläutern, weshalb eine bedingungslose UNRWA-Unterstützung problematisch ist und weshalb die Forderung nach Transparenz über die Verwendung der Hilfsgelder unbedingt erfolgen sollte – ganz besonders, um die Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel und dem jüdischen Volk sicherzustellen.

Organisation

UNRWA Monitor ist eine Initiative des Bedein Center für Nahostpolitik-Forschung, das seit 1987 News-Tracking durchgeführt und den Medien Hintergrundinformationen mittels Filmen, Studien, Briefings und jetzt auch in Form von Online-Konferenzen zur Verfügung stellt. UNRWA Monitor befürwortet eine Änderung der UNRWA-Politik, durch gesetzgebende Körperschaften der UNRWA-Geberländer, die von den Vereinten Nationen zur Überwachung der UNRWA-Politik delegiert werden.


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Neue Regierung, neue Chancen? Was bringt die Bundestagswahl 2021 für die Bekämpfung von Antisemitismus und die Situation von Jüdinnen:Juden in Deutschland?

Gespräch mit Monty Aviel Ott | 14. September 2021 um 19 Uhr

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Ankündigungstext

In Vorbereitung auf die Bundestagswahlen sprechen wir mit dem Publizisten und Religions- und Politikwissenschaftler Monty Aviel Ott über die Perspektiven der Bekämpfung des Antisemitismus und die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland.

Referent

Monty Aviel Ott ist Publizist, Politik- und Religionswissenschaftler. In seiner Dissertation erforscht er queeres jüdisches Leben in Deutschland.