Forschung an der Universität Trier
Transformation, Resilienz, Digitalität und Diversität: Diese vier Querschnittsdimensionen sind als transversale Forschungsperspektiven angelegt, die die Forschung in Fächern und Disziplinen miteinander vernetzen. Sie prägen das Profil der Universität, in dessen Mittelpunkt Mensch und Gesellschaft stehen.
Die Querschnittsdimensionen werden durch Brückenthemen miteinander verbunden: Kultur, Medium, Wissen; Kognition, Handeln, Profession; Kommunikation, Variation, Modalität; Nor-men, Systeme, Strukturen; Komplexität, Unsicherheit, Modellierung; Raum, Umwelt, Ressourcen.
Diese Brückenthemen geben den thematischen Rahmen vor, in dem Forschende mit ihren individuellen Interessen und Expertisen interdisziplinäre Forschungsperspektiven entwickeln und Schwerpunkte gemeinsamer Forschung etablieren und fortlaufend weiterentwickeln.
Orte gemeinsamer Forschung sind Forschungseinrichtungen in den Fächern, fachbereichsübergreifende Forschungszentren, drittmittelfinanzierte Forschungsverbünde wie Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und Graduiertenkollegs, EU-Projekte und Verbundvorhaben, die im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz 2024-2028 gefördert werden.
Die Universität fördert Forschungsvorhaben mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Hierzu gehören Förderprogramme zur Anschubförderung von Verbundinitiativen im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz, zur Vorbereitung drittmittelfinanzierter Einzelprojekte, zur Unterstützung von Qualifikationsvorhaben in der Promotions- und Postdoc-Phase und zur Finanzierung wissenschaftlicher Veranstaltungen.
Das Team des Forschungsservice unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Verwirklichung ihrer Forschungsvorhaben. Wir informieren über aktuelle Fördermöglichkeiten von Förderorganisationen (wie Deutsche Forschungsgemeinschaft, Stiftungen), der Europäischen Union, des Bundes, des Landes Rheinland-Pfalz und der Universität Trier und recherchieren passgenaue Förderprogramme. Wir begleiten die Antragstellung und Projektdurchführung und koordinieren dabei die Abstimmungsprozesse mit der Hochschulleitung, weiteren Serviceeinrichtungen an der Universität sowie externen Kooperationspartnern:
Serviceeinrichtungen an der Universität und externe Kooperationspartner:
Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz die Umsetzung vielfältiger Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Forschungsprofils, zur Forschungszusammenarbeit in regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zur Stärkung von Wissenstransfer und Innovation. Im Mittelpunkt steht der Aufbau neuer Verbundvorhaben.
Die Universität möchte die Entwicklung weiterer Verbundvorhaben unterstützen und hat hierzu zwei Förderprogramme vorgesehen:
Strategiefonds I: Anschubförderung für neue Forschungsideen für Verbundforschungsvorhaben (Fördervolumen bis zu 10.000 €)
Antragsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer (einschl. Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren mit tt). Anträge können jederzeit eingereicht werden. Förderentscheidungen erfolgen voraussichtlich vier Mal jährlich (Februar, April, Juni und Oktober).
Strategiefonds II: Anschubförderung für den Aufbau neuer Vorhaben für Verbundanträge im Rahmen inneruniversitären Wettbewerbsverfahrens
Die Auswahl der Forschungsvorhaben erfolgt im Rahmen eines inneruniversitären Wettbewerbsverfahrens. Es wird in Analogie zum Antrags- und Entscheidungsverfahren 2022/2023 organisiert.
Gefördert werden:
- LODinG. Linked Open Data in den Geisteswissenschaften
- Maritime Transfers
- Sicherung nachhaltiger Umwelt-Mensch-Beziehungen durch den Einsatz von Mikrosimulationsmethoden
- Ökonomische Analyse der Geldwäsche
- Digitale Souveränität Europas (DigitS EU)
- Künstliche Intelligenz (KI) und Interventionen für psychische Gesundheit
- Beyond noise: Harnessing variability in cognitive and neural systems. Jenseits des Rauschens: Nutzen von Variabilität in neurokognitiven Systemen
- Der Wert der Natur / Nature’s Values
- CONAR. Contested Narratives und umkämpfte Öffentlichkeiten. Akteurkonstellationen, Techniken und Wirkungen
Die Universität Trier fördert die Vorbereitung von Drittmittelprojekten im Forschungsfonds und die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen. Die Nikolaus-Kochstiftung finanziert Vorhaben für frühe Bildung, Schulbildung, Berufsbildung und Fortbildung in der Region Trier. Sie unterstützt unter anderem Schulen, die Universität Trier und die Hochschule Trier, vergibt Stipendien für besonders begabte und förderungswürdige Studierende und lobt den Nikolaus Koch Preis aus.


