Von der Programm- zur Systemakkreditierung

Programmakkreditierung

Bislang wurden an der Universität Trier die einzelnen Studiengänge im Rahmen von Programmakkreditierungen durch externe Akkreditierungsagenturen auf die Einhaltung vorgegebener Qualitätskriterien überprüft. Diese Notwendigkeit entfällt mit dem Übergang zur Systemakkreditierung, die voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein wird.

Systemakkreditierung

Im Juli 2013 hat der Senat der Universität Trier beschlossen, die Systemakkreditierung anzustreben. Nach erfolgreicher Systemakkreditierung muss die Qualität der Studiengänge und die Einhaltung formaler Vorgaben nicht mehr durch eine externe Überprüfung der Studiengänge sichergestellt werden.

Stattdessen wird ein universitätsweites Verfahren zur internen Qualitätssicherung in Studium und Lehre etabliert, welches im Verfahren der Systemakkreditierung geprüft wird. Fällt diese Prüfung positiv aus, wird der Hochschule bescheinigt, dass ihre Steuerungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen die Einhaltung nationaler und europäischer Standards in Studium und Lehre garantieren. Gleichzeitig gelten damit alle Studiengänge als akkreditiert, welche die internen Verfahren der Qualitätssicherung durchlaufen haben. Die von der Universität selbst entwickelten internen Verfahren ersetzen also die Akkreditierung der Studiengänge durch externe Agenturen.

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Ziele und Vorteile der Systemakkreditierung

Die Systemakkreditierung bietet der Universität die Chance, innerhalb ihrer Gestaltungsspielräume eigene Qualitätsstandards zu setzen und so ein Qualitätssicherungssystem aufzubauen, welches den Besonderheiten der Universität Rechnung trägt. Die Hochschule erhält ein höheres Maß an Autonomie und Selbstverantwortung und stärkt ihre Steuerungsfähigkeit. Nicht zuletzt bleibt das Wissen über Qualität und Qualitätsentwicklung innerhalb der Hochschule und kann so zu einer kontinuierlichen Verbesserung genutzt werden.