Campus II - Gebäude H

Im Hochtrakt (Gebäude H) auf Campus II gab es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über zunächst Geruchsbelästigungen, dann auch in gesundheitlicher Hinsicht (Atembeschwerden, Hautreizungen, allgemeines Unwohlsein). Eine Experten-Arbeitsgruppe hat anhand von Untersuchungsergebnissen ein neues Lüftungskonzept für den Hochtrakt entwickelt und ein Provisorium installiert. Trotz intensiver Suche konnten die Ursachen der Luftproblematik im Hochtrakt aber nicht zweifelsfrei ermittelt werden.

Seit Beginn des Jahres 2015 arbeiten Universitätsleitung, Personalrat und die zuständige Behörde, der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) konzentriert und konzertiert daran, die Probleme zu beheben. Es wird davon ausgegangen, dass von den Baumaterialien, beispielsweise dem Dachaufbau oder Raumausstattungsmaterialien, keine relevanten Beeinträchtigungen ausgehen. Mit Hilfe von Rauchversuchen und Messungen deckten die Verantwortlichen aber problematische Konstellationen im Lüftungssystem auf. Die Verantwortlichen wollen dem mit einer Doppelstrategie begegnen.

In einem Zeitraum von etwa zwei Jahren soll als große Lösung das Lüftungsnetz erneuert werden. Kurzfristig soll eine "kleine" Übergangslösung für Verbesserungen sorgen. Das Lüftungsnetz bringt dann Frischluft von außen in die Räume statt wie bisher verbrauchte Luft abzuführen. Der dadurch aufgebaute Überdruck erschwert zudem, dass über einen Ansaug-Effekt belastete Luft in die Räume gelangt. Dieses Provisorium ist im August 2017 fertiggestellt worden.

Informieren Sie sich tiefergehend unter "Hintergrund" oder finden Sie unter "Beschwerden?" nützliche Informationen, wenn Sie im Hochtrakt arbeiten und körperliche Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz verspüren.

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