Medienwissenschaft

Gibt es noch Tage, an denen man keine Medien nutzt? Wer sich nicht nur für die Medientechnik interessiert, sondern wissen will, welche Rolle Medien in der Gesellschaft spielen, wie Medieninhalte produziert und konsumiert werden und wie sie auf die Nutzer wirken – dann ist Medienwissenschaft das richtige Fach. Diese wissenschaftlichen Aspekte werden im Studium durch medienpraktische Übungen ergänzt. Hier lernen Studierende, wie journalistische Texte geschrieben oder wie Beiträge für Fernsehen, Hörfunk und Onlinemedien produziert werden. Die Dozenten dieser Übungen kommen meist aus der Berufspraxis.

Lukas Waschbüsch, Bachelorstudent

"Die Uni liegt erhaben auf dem Berg und ist trotzdem super an die Innenstadt angebunden. Dort vermischt sich das Flair der historischen Sehenswürdigkeiten mit dem der gemütlichen, unangepassten Studentenkneipen.

Mir macht es Spaß, mehr über journalistisches Arbeiten und die Erforschung medialer Phänomene zu erfahren.

Außerdem lässt sich das Studium durch interessante Seminare in Politik oder Wirtschaft ergänzen."

Katharina Christ, Bachelorstudentin

"Das Studium der Medienwissenschaft vermittelt grundlegendes Fachwissen und Kenntnisse im Bereich Medien, Kommunikation und Gesellschaft.

Gleichzeitig kann ich durch Wahlmodule und Seminare das Studium nach eigenen Interessen erweitern und vertiefen.

Dieses freie System hat mich seit dem ersten Semester motiviert. So kann ich selbst entscheiden, in welche Richtung ich später gehen will."

Benedikt Rupp, Masterstudent

"Stadt und Uni haben viel zu bieten: jede Menge Kultur und Sport, urige Kneipen, Grillen im Palastgarten. Die zentralen Orte liegen nah beieinander und lassen sich per Bus oder zu Fuß gut erreichen.

Das Fach bietet ein breites Spektrum an Themen. Kleine Gruppen und viel Projektarbeit fördern Teamarbeit und Flexibilität.

Trierer Mewis haben gute Chancen im Beruf: Ich sehe mich in der Unternehmenskommunikation oder im Journalismus."

Prof. Dr. Amelie Duckwitz, Absolventin
Professorin für Medien- und Webwissenschaft, TH Köln

Das Fach hat einen hohen Praxisbezug und verknüpft gleichzeitig Theorieklassiker mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten kann man verschiedene Blickwinkel einnehmen und interdisziplinär denken.

In medienpraktischen Übungen bearbeitet man zusammen mit Dozenten aus der Praxis konkrete Projekte - fast wie im echten Berufsleben. Zudem bieten Usability und Eye-Tracking Labor die Chance, auch selbst Forschung zu betreiben."

Nathalie Hartl, Bachelorstudentin

"Ich mag Trier mit seinem Campus inmitten der Weinberge. In der gerade-so-Großstadt knüpft man schnell Kontakte, hat eine große Auswahl an Kultur und lebt quasi im Freilichtmuseum. Die Nähe zu Luxemburg hat mir ein spannendes Auslandspraktikum beschert.

Unser relativ kleiner Studiengang bietet eine intensive Betreuung jenseits der Massenabfertigung. Zahlreiche Kooperationen mit anderen Fächern wie Politik, BWL oder Wirtschaftsinformatik bringen zusätzliche Qualifikationen."

Studieninhalte

Die Bezeichnung des Studiengangs „Medien-Kommunikation-Gesellschaft“ soll darauf hinweisen, dass moderne Gesellschaften ohne Medien gar nicht funktionieren könnten. Im Verlauf des Studiums werden angehende Bachelor Bekanntschaft machen mit Themen wie Theorien und Methoden der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Medienstrukturen und Mediengeschichte, Medien und Gesellschaft, Methoden der Medienanalyse und der Mediennutzungsforschung, angewandte Medien- und Kommunikationsforschung, Medienproduktion, interdisziplinäre Medienforschung und medienpraktische Schlüsselqualifikationen. Sie werden Mediengattungen, Online-, Print, Audio- und visuelle Medien, ihr Verhältnis zueinander sowie ihre gegenseitige Beeinflussung und Entwicklung untersuchen.

Voraussetzungen

Ein Studium der Medienwissenschaft ist zwar keine Journalistenschule, praktische Übungen im journalistischen Texten, in Pressearbeit oder in der Produktion eines Fernsehbeitrags sind dennoch Bestandteile des Studiums. Insofern ist es ratsam, vor dem Studium Erfahrungen in einem Medienbereich zu sammeln.

Auf jeden Fall sollten Sudienanfänger über eine gewisse Medienkompetenz verfügen und Basiskenntnisse in neueren Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogrammen sowie gängigen internetbasierten Kommunikationstechnologien mitbringen.

Da ein Teil der Fachliteratur auf Englisch verfasst ist, sind darüber hinaus ausreichende aktive und passive Sprachkenntnisse grundlegend.

Darüber hinaus stehen wissenschaftliche Methoden und Arbeitsweisen im Blickpunkt.

Sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudiengang sind in der Trierer Medienwissenschaft in der Regel zulassungsbeschränkt (NC). Genaue Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen (z.B. zum Notendurchschnitt) sind bei den einzelnen Studiengängen aufgelistet.

Der Bachelor-Studiengang startet jeweils zum Wintersemester, in den Master-Studiengang kann man auch zum Sommersemester einsteigen.

Praktika & Zusatzqualifikationen

Ein Praktikum vor Studienbeginn ist für die Zulassung nicht erforderlich, aber hilfreich. Es vermittelt Eindrücke vom Berufsleben und erleichtert den Überblick über mögliche Berufssparten. Bachelor durchlaufen im Studium ein mehrwöchiges Medienpraktikum, das sie außerhalb der Universität - in einer Redaktion oder in der Öffentlichkeitsarbeit - absolvieren. Auch an der Universität können Studierende der Medienwissenschaft praktische Erfahrungen sammeln, zum Beispiel bei den studentischen Medien wie der Neuen Universal oder dem Campusradio. Bei uni.tv. kann man ein Zertifikat in Videoproduktion erwerben.

Auslandsaufenthalt

Ein Abstecher ins Ausland ist während des Studiums kein „Muss“, aber ein „Soll“. Erfahrungen aus anderen Ländern und Kulturkreisen erweitern den eigenen Horizont und bieten die Möglichkeit, Medienlandschaften, Mediennutzung und Kommunikation international zu vergleichen.

Berufsfelder

Medienwissenschaftler sind überwiegend in folgenden Bereichen tätig: Fernsehen und Hörfunk, Zeitung, Zeitschriften und Buchverlage, Werbe-, Medien- und PR-Agenturen, in der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Organisationen, im Social-Media-Management, in Markt- und Meinungsforschungsinstituten, in der Filmwirtschaft, in der Medienbildung oder in der Wissenschaft.

Studiengänge

Studienanfänger belegen den Bachelor-Studiengang „Medien-Kommunikation-Gesellschaft“. Dem kann sich der darauf aufbauende Masterstudiengang „Medienwissenschaft" anschließen. „Medien-Kommunikation-Gesellschaft“ kann als Hauptfach plus Nebenfach, als Nebenfach plus Hauptfach oder als Kernfach studiert werden. Die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Studiengängen sind sehr vielfältig und in der Übersicht der Studienberatung verzeichnet.