Eisiger Saisonauftakt im Uni-Weinberg

Trotz kühler Temperaturen eröffneten die Weinbergfreunde die Saison 2018. Bei 2 Grad schnitten 15 Helferinnen und Helfer die Reben zurück. Zum Lohn wärmte sie eine Kostprobe des neuen Jahrgangs des Uni-Weins auf.

In etwas mehr als zwei Stunden haben Studierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, Emeriti und Freunde die Reben des Uni-Weinbergs verschnitten. Das ist eine tolle Leistung, denn so konnten sie das Gut Avelsbach in der Pflege der beiden Uni-Parzellen maximal unterstützen. Das hatte die alten Äste schon vorgeschnitten und die Weinbergsfreunde gebeten, das zurückgebliebene Holz aus der Drahtanlage zu entfernen. Damit wächst der Uni-Wein nicht wild und der Ertrag an Weintrauben kann möglichst hoch ausfallen.

Die Fotostrecke zum Rebschnitt im Uni-Weinberg.

In den Weinkeller kehrten die Weinbergsfreunde auch noch ein. Der Kellermeister des Gut Avelsbachs zapfte ihnen eine Fassprobe des neuen Jahrgangs. Der Saft der Trauben ist noch mitten im Reifeprozess. Für den ungeübten Gaumen fühlt sich eine solche Weinprobe daher ungewöhnlich an. Der Uni-Wein schmeckt momentan frisch, säuerlich und sieht trüb aus. Bis zum Herbst braucht der Jahrgang 2017 natürlich, um sein Aroma zu entfalten. Jede weitere Weinprobe wird ein interessanterer Vorgeschmack.

Der nächste Arbeitsschritt wird das Biegen der Weinruten sein und noch vor Ostern stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Jeder ist herzlich willkommen und Vorkenntnisse sind nicht nötig. Auf dem aller neuesten Stand ist immer, wer den Newsletter des Uni-Weinbergs abonniert hat.

Was sagt der Experte zum neuen Jahrgang?

Karsten Schwaab ist Außenbetriebsleiter des Gut Avelsbach. Der Uni-Weinberg ist ein Kooperationsprojekt des Bio-Betriebs und der Uni Trier. Nach Schwaabs Geschmacksurteil hat der Uni-Wein 2017 alle Chancen ein edles Töpfchen zu werden:

"Es ist ein filigraner Riesling, der sich schon sehr schön mit einer feinen Säure präsentiert. Gerade ist er noch verhalten im Aroma. Er braucht noch ein paar Monate Zeit."

weinberg.uni-trier.de