Das Evaluationsverfahren umfasst sowohl den Bereich Studium und Lehre als auch den der Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Betrachtung und Beurteilung der angebotenen Studiengänge liegt. Insbesondere wird überprüft, ob die Studiengänge den nationalen und internationalen Standards entsprechen und damit den Kriterien der Programmakkreditierung genügen. Insgesamt soll im Rahmen des Verfahrens eine Bestandsaufnahme sowie eine Stärken- und Schwächenanalyse der aktuellen Situation durchgeführt werden, aus der sich Entwicklungsperspektiven und Zielsetzungen ableiten lassen.

Dabei gilt der Grundsatz, dass bei universitären Qualitätsbewertungen Gleiche über Gleiche urteilen sollen (peer review). Der Ablauf orientiert sich an den im universitären Bereich gängigen mehrstufigen Evaluationsverfahren:

  1. Interne Evaluation einschließlich der Erstellung eines Selbstberichts,
  2. externe Evaluation durch peers auf Basis des Selbstberichts und Gespräche mit relevanten Fachbereichsvertretern und Studierenden im Rahmen einer Begehung und
  3. Reflexions- und Strategiegespräche mit der Formulierung eines Ziel- und Maßnahmenkatalogs auf der Basis der Gutachterempfehlungen.