Patrick Klein, Prof. Dr. Axel Kalenborn, Lukas Malburg und Prof. Dr. Georg Müller-Fürstenberger (von links), Vizepräsident der Universität Trier, informieren Staatssekretärin Heike Raab am Beispiel eines Fischertechnik-Modells.

Eine Argumentationsmaschine und Simulationen für die Pflege

Auf ihrer Rundreise hat die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Heike Raab an der Universität Trier inspirierende Digital-Ideen aufgenommen.

Für Heike Raab hat sich der Besuch beim CIRT offenkundig gelohnt. Das Center for Informatics Research and Technology der Universität Trier war heute eine der Stationen auf Heike Raabs „Digitaler Sommer“- Rundreise. Die Staatssekretärin ist Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz unter anderem für den Bereich Digitales zuständig. „Ich habe einige beeindruckende Projekte kennengelernt und interessante Eindrücke gesammelt, die ich in weitere Gespräche mitnehme“, fasste sie ihren Besuch zusammen.

Das CIRT bündelt Forschungsprojekte und -themen innerhalb des IT-Bereichs an der Universität Trier. In fünf Laboren und Themenfeldern arbeiten Wissenschaftler an Forschungsfragen mit oft hoher Alltagsrelevanz und vielen Anwendungsbezügen.

Geschäftsabläufe optimieren

In den von Geschäftsführer Prof. Dr. Axel Kalenborn und CIRT-Mitarbeitern vorgestellten Projekten geht es unter anderem darum, mit digitalen Instrumenten und künstlicher Intelligenz Geschäfts- und Arbeitsabläufe in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu optimieren. Andere Wissenschaftler versuchen, mit digitaler Hilfe den Pflegebedarf zu prognostizieren. Wieder eine andere Forschergruppe arbeitet an Algorithmen, die relevante Pro- und Contra-Argumente zu beliebigen Diskussionen beispielsweise als Entscheidungshilfe filtern und zusammenstellen.

Personenströme abzubilden und zugleich Modelle für deren Evakuierung im Gefahrenfall bereitzustellen, ist ein weiteres Projekt unter dem Dach des CIRT. Aus einem Kooperationsprojekt mit Handwerksbetrieben der Region entsteht gerade ein Forschungsantrag, um aus Fotos abgeschlossener Arbeiten die erbrachten Leistungen digital ableiten und für die Abrechnung verwenden zu können.

Für Staatssekretärin Heike Raab ist die Vernetzung von Akteuren und Ideen ein wichtiger Aspekt, der bei den CIRT-Verantwortlichen auf offene Ohren stieß. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Universität Trier im Land wahrgenommen werden und stehen als Kooperationspartner sowohl für die Landesregierung als auch für die Unternehmen der Region gerne zur Verfügung“, so Axel Kalenborn.

► Mehr Infos: www.cirt.uni-trier.de

Kontakt

Center for Informatics Research and Technology
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