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Finanzielle Leistungen und Unterstützung

Auf den nachfolgenden Seiten haben wir für Sie erste Informationen über finanziellen Leistungen für Familien zusammengestellt:


Mutterschaftsgeld

Kindergeld

Kinderzuschlag


Elterngeld


Unterhaltsvorschuss
 


Forschungsförderung/

Stipendien


Kinderpflege-
krankengeld

Informationen zur Unterstützung z.B. in Form von ärztlicher Betreuung und Hebammenhilfe oder einer Haushaltshilfe finden Sie unter dem Punkt "Rechtliche Regelungen".
Weitere Informationen zu finanziellen Leistungen, die eventuell auch für Sie von Interesse sein können, finden Sie auf der Seite "Studierende mit Kindern" .

 

Mutterschaftsgeld

Mutterschaftsgeld ist eine Lohnersatzleistung und wird für die Mutterschutzfristen (i.d.R. 6 Wochen vor der Geburt und 8 bzw. 12 Wochen nach der Geburt) und für den Entbindungstag geleistet. Der Anspruch auf Mutterschaftsgeld ist u.a. geregelt im Mutterschutzgesetz.

Hinweis für Beamtinnen:
Sie erhalten auch während den Mutterschutzfristen (§ 5a MuSchVO) Ihre Bezüge.

Mutterschaftsgeld für Arbeitnehmerinnen, die selbst Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung sind:

  • Die Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes richtet sich nach Ihrem durchschnittlichen Netto-Lohn der letzten drei Monate, beträgt aber maximal 13 Euro (Stand: 08/2022) pro Tag. Der Durchschnitt wird aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten vor Beginn Ihrer Mutterschutzfristen berechnet. War Ihr Netto-Lohn in dieser Zeit höher als 13 Euro pro Tag, zahlt Ihre Arbeitgeberin/Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld i. H. des Differenzbetrages, so dass auch während des Mutterschutzes das bisherige Nettogehalt erreicht wird.
  • Wenn Sie während der 6 Wochen vor der Geburt weiterarbeiten, wird daneben kein Mutterschaftsgeld gezahlt.
  • Wenn Sie während der 6 Wochen vor der Geburt anteilig oder stundenweise weiterarbeiten, wird das 'Teilarbeitsgeld' auf das Mutterschaftsgeld angerechnet.
  • Den Antrag auf Zahlung des Mutterschaftsgeldes stellen Sie bei Ihrer Krankenkasse.

 

Mutterschaftsgeld des Bundesamtes für Soziale Sicherung für Arbeitnehmerinnen, die privat krankenversichert oder bei einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert sind:

  • Der Anspruch besteht, für die Zeiten der Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt und für den Entbindungstag.
  • Das Mutterschaftsgeld des Bundesamtes für Soziale Sicherung beträgt insgesamt höchstens 210 Euro. (Stand: 08/2022)
  • Ihr Arbeitgeber/Ihre Arbeitgeberin zahlt einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, wenn Ihr durchschnittlicher Nettolohn höher als 13 Euro/Tag ist.
  • Den Antrag stellen Sie direkt beim Bundesamt für Soziale Sicherung.
  • Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und die für den Antrag benötigten Dokumente finden Sie unter  Bundesamtsozialesicherung.de.

weiterführende Informationen und Beratung

Kindergeld

Das Kindergeld soll die grundlegende Versorgung aller Kinder ab der Geburt bis mindestens zur Vollendung des 18. Lebensjahres sicherstellen.Es wird unabhängig von der Höhe des Einkommens gezahlt und ist nach der Anzahl der Kinder gestaffelt.

Der Antrag auf Kindergeld muss nach der Geburt bei der regional zuständigen Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Die für die Beantragung zuständige Familienkasse ist diejenige, in deren Bezirk Sie wohnen oder Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Kindergeld wird gezahlt für ...

  • alle Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,

darüber hinaus unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu unterschiedlichen Altersgrenzen für

  • Kinder in Ausbildung (Schul- oder Berufsausbildung, Studium),
  • Kinder, die einen Freiwilligendienst leisten,
  • Kinder, die einen Ausbildungsplatz suchen oder arbeitsuchend gemeldet sind.
  • Für Kinder mit Behinderung gelten gesonderte Bestimmungen.

weiterführende Informationen und Beratung

Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag wird Eltern gewährt, die zwar ihren eigenen Bedarf grundsätzlich bestreiten können, aber nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken. Den Kinderzuschlag können Sie ausschließlich bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit beantragen. Dies gilt auch für Angehörige des öffentlichen Dienstes.

Bei Fragen zur Antragstellung und zu Ihrem konkreten Einzelfall wenden Sie sich am besten an die für Ihren Wohnort zuständige Familienkasse.

Vereinfachte Beantragung bis zum 31.12.2022 (Stand: 05/2022)

Um die Beantragung zu vereinfachen, wurde die Vermögensprüfung vorübergehend erleichtert. Eltern müssen demnach keine Angaben mehr zu ihrem Vermögen machen, wenn sie kein erhebliches Vermögen haben. Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2022. 

Zur Erleichterung der Antragsstellung und Antragsbearbeitung wurde ein Kurzantrag auf Kinderzuschlag eingeführt. Dieser Kurzantrag kann immer im Wechsel zu einem vollständigen Antrag gestellt werden, wenn sich an den Verhältnissen nichts wesentlich geändert hat. Beim Kurzantrag wird der Kinderzuschlag anhand der bereits vorliegenden Angaben berechnet. Weitere Nachweise sind nicht erforderlich.

Informationen über finanzielle Hilfen und Unterstützung für Familien in der Corona-Zeit finden Sie

weiterführende Informationen und Beratung

Elterngeld

Mit dem Elterngeld unterstützt der Staat Mütter und Väter, die ihre Erwerbstätigkeit nach der Geburt ihres Kindes unterbrechen oder vorübergehend einschränken, um Zeit für ihr Kind zu haben. Das Elterngeld fängt einen Teil des entfallenden Einkommens auf und hilft dadurch die Lebensgrundlage der Familie zu sichern. Auch Eltern, die vor der Geburt des Kindes kein Einkommen hatten, können Elterngeld in Höhe eines Mindestbetrages erhalten.

Elterngeld gibt es in drei Varianten, die Sie miteinander kombinieren können:

  • Basiselterngeld
  • ElterngeldPlus
  • Partnerschaftsbonus

Elterngeld für Auszubildende

Auch Auszubildende und Studierende können Elterngeld erhalten. Die Ausbildung oder das Studium müssen dafür nicht unterbrochen werden. Die Zahl der Wochenstunden, die für die Ausbildung oder das Studium aufgewendet werden, ist dabei nicht relevant. Wird eine Ausbildung in vollem Umfang fortgesetzt und die Ausbildungsvergütung unverändert fortgezahlt, erhält der Elternteil den Mindestbetrag an Elterngeld.

Krankenversicherung während der Elternzeit und des Bezugs von Elterngeld

Bevor Sie Elternzeit beantrage, sollten Sie sich in jedem Fall von Ihrer Krankenkasse beraten lassen.

Pflichtmitgliedschaft in der geseztlichen Krankenversicherung

Die Pflichtmitgliedschaft besteht fort, solange Elterngeld bezogen oder Elternzeit in Anspruch genommen wird. Aus dem Elterngeld sind weder Beiträge zu leisten noch wirkt es sich erhöhend auf aus anderen Gründen bestehende Beitragspflichten aus. Die Beitragsfreiheit gilt jedoch nur für das Elterngeld selbst, nicht für mögliche andere Einnahmen. Pflichtmitglieder, die außer dem Elterngeld keine weiteren beitragspflichtigen Einnahmen beziehen, sind dementsprechend für die Dauer der Elternzeit beitragsfrei versichert.

Für diejenigen, die vor der Geburt des Kindes durch den Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert waren, ändert sich nichts.

Freiwillig versichert in der gesetzlichen Krankenversicherung

Für bisher freiwillig Versicherte führt der Bezug von Elterngeld oder die Inanspruchnahme von Elternzeit nicht zu einer Veränderung der freiwilligen Mitgliedschaft. Freiwillige Mitglieder müssen  weiterhin (Mindest-)Beiträge zahlen, es sei denn der Ehepartner ist Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung, sodass darüber "dem Grunde nach" ein Anspruch auf Familienversicherung bestehen würde.

Privat krankenversichert

Privat Krankenversicherte bleiben für die Dauer der Mutterschutzfristen sowie der Elternzeit weiterhin privat krankenversichert; sie können nicht in die beitragsfreie Familienversicherung des Ehegatten aufgenommen werden. Angestellte, die privat versichert sind, müssen ihre Versicherungsprämien weiter selbst tragen, und zwar auch den bisher von der Arbeitgeberseite übernommenen Anteil.

 

Elterngeld beantragen

Das Elterngeld muss schriftlich beantragt werden. In Rheinland-Pfalz sind die Elterngeldstellen der Kreis- und Stadtverwaltungen mit der Entgegennahme und Bewilligung von Anträgen und mit der Auszahlung des Elterngelds beauftragt. Mit dem neuen Angebot ElterngeldDigital können Sie Elterngeld u.a. auch in Rheinland-Pfalz mit elektronischer Unterstützung beantragen.

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