Sitzgruppe (ohne Titel)

Vor dem Haupteingang des A/B-Gebäudes erheben sich mehrere unterschiedlich hohe Zylinder zu einem als Sitzgruppe dienenden Rondell. Über die äußersten, niedrig gehaltenen Podeste erreicht man die zur Mitte hin an Höhe gewinnenden Tonnen, die als Sitzfläche genutzt werden können oder zuweilen als Blumenkübel fungieren. Von der Architektengruppe um Konrad Müller 1974 entworfen, erfolgte vier Jahre später die künstlerische Farbgestaltung durch Diether F. Domes. Die geschwungenen Farbbahnen verlaufen in abgestuften Nuancierungen und betonen in ihrem vertikalen Verlauf die Höhen der Formation.

Während die ocker- und orangefarbenen Töne auf die ebenfalls von Domes stammende Wandbemalung im Foyer des A/B-Gebäudes verweisen, sind die blauen und grünen Farbtöne am Umfeld des Außenraumes orientiert. Das Grün harmonisiert mit der Natur, wohingegen das Blau die Fassadengestaltung aufgreift. Auf diese Weise wird wirkungsvoll eine farbliche Verknüpfung von Innen- und Außenraum beziehungsweise Architektur und Landschaft erzielt.

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