Kunstgeschichte

Die Kunstgeschichte interessiert sich für Kunst in vielerlei Gestalt von der Spätantike bis zur Gegenwart. Das reicht von mittelalterlichen Portalen über frühneuzeitliche Gemälde und Druckgraphiken bis zu modernen Video-Installationen. An der Universität Trier ist das Studium der Kunstgeschichte klar auf Anforderungen der beruflichen Praxis ausgerichtet. Schon in den ersten Semestern lernen die Studierenden an Kunstwerken den Umgang mit Malerei, Druckgraphik, Fotografie, Skulptur und Baukunst. In kleinen Gruppen bereiten sie Ausstellungen und Publikationen vor. Neben die Fachkenntnisse treten damit erste Erfahrungen bei der Projektkoordination.

Gloria Sundermann, Bachelorstudentin

"Das Studienfach Kunstgeschichte bietet weit mehr als das bloße Betrachten von Kunstwerken. Es gibt Einblick in alle möglichen Lebensbereiche der unterschiedlichsten Epochen.

Geschichte, Soziologie, Psychologie, Geographie – die Bandbreite, derer sich die Kunstgeschichte zur Erschließung von Werken und Zusammenhängen bedient, ist groß.

Das führt – fast ganz nebenbei zu einer kulturellen Allgemeinbildung im Spiegel der Kunst."

Christina Weis, Bachelorstudentin

"Ich fühlte mich von Anfang an der Universität sowie in Trier selbst wohl. Gerade in den Einführungsveranstaltungen lernt man schnell Leute kennen. In Seminaren trifft man immer wieder auf neue Gesichter und tauscht sich auch mit älteren Studierenden aus.

Mir gefällt besonders gut, dass Studieninhalte vor allem praktisch vermittelt werden: auf Exkursionen erfahren, was Kunst(-Geschichte) heißt oder bei Projektseminaren Einblicke in Berufsfelder bekommen. Wer Kunstgeschichte studiert, sollte sich für Kunst begeistern und Freude am Schreiben haben."

Nina C. Dusartz de Vigneulle, Masterstudentin

"Die Stadt Trier bietet Studierenden eine umfangreiche, interessante Kulturgeschichte und zudem ein wunderschönes Stadtbild und -leben. Es fällt sehr leicht, sich wohlzufühlen und Kontakte zu knüpfen.

Im Fach Kunstgeschichte besteht eine sehr gute (Lern-)Beziehung zwischen Lehrenden und Studierenden, so dass man eine gute Betreuung erhält und jederzeit Ansprechpartner hat. Mein bisheriges Kunstgeschichtestudium in Trier hat mir sehr große Freude bereitet."

Studieninhalte

Das Studium verschafft Einblick und Überblick über kunsthistorische und kulturwissenschaftliche Methoden, Gattungen und Epochen. Dank der Forschungsgebiete der drei Trierer Professuren - Mittelalter, Neuzeit und Moderne - sind alle bedeutenden Epochen abgedeckt. Die Graphische Sammlung des Fachs berücksichtigt auch medienspezifische Aspekte.

Voraussetzungen

Die beiden Komponenten des Fachs – Kunst und Geschichte - sagen alles über die Neigungen, die für das Studium der Kunstgeschichte wichtig sind: zum einen ein Faible dafür, Kunst zu betrachten, zu analysieren und darüber zu diskutieren. Zum anderen sollte man sich für Geschichte und historische Zusammenhänge interessieren.

Praktika

Ein Praktikum vor dem Studienbeginn ist nicht erforderlich. Die Ausrichtung auf die Berufspraxis wird während des Studiums groß geschrieben.

Auslandsaufenthalt

Bei der Fülle an bedeutenden Bauwerken und Museen im Ausland sollte für Studierende der Kunstgeschichte ein Blick über die Grenzen zum Pflichtprogramm gehören.

Berufsfelder

Kunsthistoriker arbeiten hauptsächlich im Museums- und Ausstellungswesen, in der Denkmalpflege oder in der Forschung und Lehre. Für diese Tätigkeiten sollte man einen guten Studienabschluss, Kenntnisse in einem spezifischen Bereich der Kunstgeschichte und wissenschaftliches Know-how mitbringen. Nach Jobs kann man auch in folgenden Bereichen suchen: Kunsthandel und Kunstvereine, Bildungstourismus und Erwachsenenbildung, in Archiven und wissenschaftlichen Bibliotheken oder im Bereich der Medien.

Studiengänge

Im Bachelorstudiengang kann man Kunstgeschichte als Haupt- oder Nebenfach belegen. Grundsätzlich lassen sich alle Fächer aus dem Studienangebot der Universität Trier mit Kunstgeschichte kombinieren. Das Masterstudium dient dazu, Kenntnisse zu vertiefen und sich auf Sachgebiete zu spezialisieren.