Phonetik

Wir sprechen zwar täglich, machen uns aber wenig Gedanken darüber, wie Sprachlaute gebildet, übertragen und verstanden werden. Genau das interessiert Phonetiker, denn sie betreiben die Wissenschaft von der mündlichen Kommunikation. Dabei interessieren sie sich sowohl für die „richtige" Aussprache als auch für regionale, soziale und pathologische Aussprache-Merkmale. Eine Besonderheit an der Universität Trier ist die forensische Analyse von Stimme und Sprache, also die Erstellung von Gutachten zu Fragen der Sprecheridentität für Polizei und Gerichte.

Die Phonetik zählt zu den kleinen Fächern. Entsprechend hoch ist der „Wohlfühlfaktor" für die Studierenden. Die Seminarräume sind nie überfüllt, die Dozenten betreuen ihre Studierenden persönlich und sind auch außerhalb der Sprechstunden ansprechbar.

Dr. Timo Becker, Absolvent
Bundeskriminalamt, Wiesbaden

„Ich habe an der Universität Trier studiert, weil mir das Lehrangebot sehr gut gefallen hat.

Außerdem wurden hier meine Kompetenzen optimal gefördert.

Sehr gut gefallen hat mir auch die persönliche Betreuung.“

 

 

Studieninhalte

An der Universität Trier wird Phonetik als experimentelle Wissenschaft mit hohem Anwendungsbezug betrieben, das heißt die Studierenden führen eigene kleine Untersuchungen durch. Das sehr gut ausgestattete Labor bietet Möglichkeiten für die Analyse von Sprechbewegungen, aber auch für digitale Schallanalyse und Signalverarbeitung.

Voraussetzungen

Was macht eine Stimme attraktiv? Warum „knacken" die Ohren beim Fliegen? Wie funktioniert Bauchreden? Wie schaffen es Stimmenimitatoren, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen? Warum gilt der sächsische Dialekt laut Umfragen als unbeliebt? Warum benutzt Opa sein Hörgerät bei Familienfeiern nicht? Was ist eigentlich ein Tinnitus? Wer sich Fragen wie diese schon mal gestellt hat, ist in der Phonetik genau richtig. Kurzum – Neugierde auf alles, was mit Sprechen und Hören zu tun hat, bildet eine ideale Basis für die Beschäftigung mit Phonetik.

Praktika

Vor Aufnahme des Studiums sind Praktika nicht erforderlich. Sie sind in das Studium integriert. Praktische Tätigkeiten während des Studiums eröffnen Einblicke in spätere Berufsfelder und bieten Kontakte zu möglichen Arbeitgebern.

Auslandsaufenthalt

Ein Aufenthalt in einem anderen Land ist nicht erforderlich, aber bei einer entsprechenden Schwerpunktsetzung sinnvoll. Informationen über Programme und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es beim Akademischen Auslandsamt.

Berufsfelder

Phonetiker arbeiten unter anderem in der Mensch-Maschine-Kommunikation, also in der Entwicklung von Technologien zur automatischen Spracherkennung und Text-to-Speech-Systemen. Auch in der Klinik und im forensischen Bereich, etwa als Sachverständige für Sprach- und Signalverarbeitung, finden Phonetiker spannende Berufsfelder.

Studiengänge

Im Bachelor-Studiengang kann Phonetik nur als Nebenfach studiert, aber mit allen anderen Bachelor-Studiengängen kombiniert werden. Besonders empfehlenswert ist eine Kombination mit Computerlinguistik oder einer (Fremd-)Sprache. Einen Master-Abschluss kann man dagegen sowohl im Kernfach als auch im Haupt- oder im Nebenfach erwerben.

Persönliche Beratung

Persönliche Beratung
Herbert Masthoff
0651 / 201 - 2274

Warum Phonetik in Trier?

Warum Phonetik in Trier?

+ Sprechen analysieren

+ Stimmen erkennen im Labor

+ Kriminalistisch arbeiten

+ Kleine Studiengruppen

+ Kurzer Draht zu Dozenten

+ Spannende Berufsfelder

Bewerbung & Einschreibung

Bewerbung & Einschreibung

Start im Wintersemester

Studiengänge mit NC &
Studierende aus der EU:
bis 15. Juli 2017

Studiengänge ohne NC:
bis 15. September 2017