Psychologie

Warum verhalten sich Menschen so unterschiedlich? Wie entstehen Gefühle wie Trauer oder Freude? Wer viel über den Menschen und die Psyche weiß, kann solche Fragen beantworten. Das Erleben und Verhalten der Menschen zu erforschen, lernt man in der Psychologie.

Mit 13 Abteilungen ist die Psychologie der Universität Trier eine der größten Deutschlands. Von Pädagogischer Psychologie über Klinische Psychologie und Psychotherapie bis hin zu Sozial- und Wirtschaftspsychologie – die Universität Trier deckt das weite Spektrum der Psychologie ab und eröffnet so viele Berufsperspektiven.

In eigenen Gebäuden befinden sich alle Veranstaltungsräume, Abteilungen und zentralen Einrichtungen, wie Testothek, Labore und Forschungszentren nah beieinander. Das garantiert kurze Wege und die direkte Verbindung von Forschung und Lehre, auf die die Trierer Psychologie großen Wert legt.

Leyla Frig, Bachelorstudentin

"Ich habe mich von Anfang an der Universität Trier sehr wohlgefühlt, denn hier wurde man direkt in der Orientierungswoche an die Hand genommen und bekam gleich die wichtigsten Dinge zum Überleben im Uni-Alltag erklärt."

"Die Studierenden der Psychologie sind in einer Fachschaft organisiert. Sie ist eine der aktivsten der ganzen Universität und plant so tolle Sachen, wie die Orientierungswoche für Erstsemester oder veranstaltet das Sommerfest der Psychologie und Psycho-Partys."

Maximilian A. Friehs, Masterstudent

"Die Trierer Psychologie ist breit aufgestellt und man findet zu nahezu jedem Thema eine Veranstaltung. Du lernst hier auch sehr viel  aus der Methodenlehre. Also, hab keine Angst vor Mathematik. Manche Kommilitonen, wie ich, finden das wahnsinnig spannend und helfen Dir gern weiter."

"Die Innenstadt von Trier ist ziemlich kompakt; alles ist zu Fuß oder mit dem Rad mühelos zu erreichen. Außer du wohnst über der Innenstadt in der Nähe des Uni-Campus. Dann ist es manchmal mühevoll nachts noch nach Hause zu kommen."

Pia Mühlbein, Bachelorstudentin

"Dank einer tollen Orientierungswoche hat man die Uni, die wirklich schöne Stadt Trier und viele nette Leute schon vor Semesterbeginn kennengelernt. Das hat mir den Einstieg ins Studium sehr erleichtert.

Die Universität Trier ist eine Campus Uni, darum sind die Wege kurz und man findet sich schnell zurecht.

Auch die Innenstadt ist nicht sehr groß, bietet aber viele Möglichkeiten für ein super Studentenleben!"

Nora Frings, Bachelorstudentin

"Bei dem Psychologiestudium an der Universität Trier gefällt mir besonders die Vielzahl an Lehrangeboten.

Hier wird einem schon früh die Möglichkeit gegeben verschiedenste Bereiche kennenzulernen. 

Außerdem ist die Atmosphäre, unter anderem durch die Lage auf dem Berg, sehr persönlich und das Mensa-Essen nicht zu verachten!"

Corinna Erken, Masterstudentin

"Unverhofft kommt oft! War es zum Bachelorstudium noch eine NC-Entscheidung, hat sich das für mich zum Master in eine bewusste Entscheidung für Trier gewandelt.

Die überschaubare Stadt mit Charme ermöglicht es, schnell richtige Freunde fürs Leben zu finden.

Ob beim Unisport, langen Lernnächten in der Bib oder beim Trinken von Frozen Shotsim Zapotex ­– Trier kann was!"

Anja Feneberg, Masterstudentin

"An Trier gefallen mir die beeindruckende Geschichte, die imposanten Römerbauten, die wunderschönen Weinberge, das Altstadtfest, Theaterkarten für 1 Euro sowie die Bars und Kneipen.

Mein Fach bietet sehr viele spannende Seminare, die man flexibel kombinieren kann. Besonders bekannt ist Trier für die Psychotherapieforschung und die Stressforschung. Weitere interessante Abteilungen sind die Kinder- und Jugendpsychologie oder auch die Entwicklungspsychologie mit abwechslungsreichen Forschungsprojekten. Ich kann das Studium absolut empfehlen!"

Studieninhalte

Ob psychobiologische Prozesse im Körper oder die Entwicklung psychischer Fähigkeiten im Lebenslauf – im Fach Psychologie studiert man den Menschen umfassend und aus vielen Perspektiven. Die Grundlagen bilden die Allgemeine, Biologische, Entwicklungs-, Sozial-, Differentielle und Persönlichkeitspsychologie. Die Anwendungsfächer Wirtschaftspsychologie, Klinische und Pädagogische Psychologie dienen dazu, Fragen der Praxis auf den Grund zu gehen.

Um alle Studien aus den verschiedenen Forschungsfeldern zu verstehen, liegt ein Schwerpunkt auf dem Erlernen psychologischer Forschungsmethoden in Statistik und Diagnostik. Es wird Wert auf kritisches und eigenverantwortliches Arbeiten gelegt. Zum psychologischen Know-how übt man sich obendrein in der Analyse- und Problemlösungskompetenz sowie der publikumswirksamen Aufbereitung wissenschaftlicher Ergebnisse.

Nach dem Bachelor of Science kann der Master of Science angeschlossen werden. Danach ist an der Universität eine Weiterbildung in der Psychotherapie möglich.

Voraussetzungen

Wie und warum sind Menschen, wie sie sind? Wen diese Fragen reizen, wer als Psychologin oder Psychologe arbeiten und nicht zum Selbstzweck studieren möchte, für den ist Psychologie das richtige Studienfach. Vor dem Jonglieren mit Zahlen und Formeln sollte man keine Scheu oder zumindest die Bereitschaft haben, sie zu überwinden. Denn an der Methodenlehre kommt keiner vorbei. Ebenso hilfreich sind naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten sowie gute Englischkenntnisse für die Lektüre der überwiegend englischsprachigen Fachliteratur.

Der Bachelor- und der Masterstudiengang sind in der Regel zulassungsbeschränkt (NC-Fach). Der Bachelor-Studiengang startet immer zum Wintersemester, der Master auch zum Sommersemester. Genaue Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen gibt es bei den einzelnen Studiengängen.

Praktika

Das Studium der Psychologie ist an der Praxis orientiert. Im Bachelor-Studiengang ist ein zehnwöchiges Berufspraktikum Pflicht. Im Anschluss daran werden die neu gewonnenen Erkenntnisse in einer Lehrveranstaltung reflektiert. Im Master-Studium ist ein sechswöchiges Praktikum vorgesehen.

Studierende der Psychologie gehen nicht nur in Praktika. Sie führen Studienprojekte gemeinsam mit Unternehmen durch, planen eigene Studien und nehmen an Studien anderer teil. Das Sammeln von so genannten Versuchspersonenstunden ist fester Bestandteil des Stundenplans.

Auslandsaufenthalt

Die Psychologie unterhält allein im ERASMUS-Programm zu über 20 Universitäten in 14 Nationen Partnerschaften und ist Teil einer europäischen Plattform zum Austausch von Psychologiestudierenden: EFPSA. Natürlich können die Studierenden auch ein Auslandsstudium oder Praktikum außerhalb Europas, im persönlichen Wunschland verbringen.

Die Psychologie empfiehlt, den Auslandsaufenthalt im Bachelor-Studiengang ab dem vierten Semester ins Auge zu fassen. Im Master-Studiengang bietet sich ein günstiges Zeitfenster im dritten und vierten Fachsemester. Egal ob Bachelor oder Master: Das letzte Studienjahr und sogar Abschlussarbeiten können in enger Abstimmung mit den Betreuern an Gastuniversitäten verwirklicht werden.

Berufsfelder

Das Bachelor-Studium der Psychologie schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufstätigkeit in der Analyse und Optimierung von Kommunikations-, Lehr- und Lernprozessen oder von Arbeits- und Produktionsabläufen, Beiträgen zur psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung, Diagnostik von Persönlichkeitsmerkmalen, Verhaltens- und Entwicklungsstörungen, Maßnahmen der Personalauswahl und Personalentwicklung sowie der Vermittlung psychologischen Wissens in der Praxis.

Die meisten Studierenden setzen das Studium im Master fort. Der Abschluss qualifiziert für einen Job im Bereich Klinische/Rehabilitationspsychologie, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie, Markt- und Meinungsforschung, Kommunikations- und Medienpsychologie, Forensische Psychologie sowie in Forschung und Lehre.

Manche Berufszweige erfordern nach dem Studium eine Weiterbildung, zum Beispiel die Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten. Deshalb sollte man sich bei der Wahl des Wunschberufes über Dauer und Finanzierung gut informieren.

Studiengänge

Sowohl der Bachelor- als auch der Master-Studiengang sind an der Universität Trier ein Kernfach-Studiengang. Der Fokus liegt ganz auf dem Studium der Psychologie, ohne ein weiteres Nebenfach hinzunehmen zu müssen. Trotzdem bleibt die Interdisziplinarität nicht auf der Strecke: Im Bachelor- und Masterstudium wählen die Studierenden in einem Modul ein nicht-psychologisches Wahlpflichtfach. Dafür stehen eine Reihe von Studienfächern der Universität Trier zur Verfügung. Wer sich an die Regelstudienzeit hält, schließt nach sechs Semestern mit dem Hochschulgrad Bachelor of Science ab und erreicht nach weiteren vier Semestern den Master of Science.

Persönliche Beratung

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Karoline Weiland-Heil
0651 / 201 - 2069

Warum das Fach in Trier?

Warum das Fach in Trier?

+ Vielfältiges Lehrangebot

+ Breite Ausbildung

+ Persönliche Atmosphäre

+ Viele Psychologie-Bereiche

+ Gute Betreuung

+ Hoher Praxisbezug

Bewerbung & Einschreibung

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Start im Sommersemester

Studiengänge mit NC &
Internationale Studierende:

bis 15. Januar 2017

Studiengänge ohne NC:
bis 15. März 2017