Blog der Studienbrücke: Erfahrungen und Erlebnisse auf dem Weg ins Studium

Menschen mit Fluchthintergrund, die in Deutschland studieren wollen, bietet die Uni Trier Studien-Vorbereitungskurse an, wie die "Studienbrücke". Sie bereitet nicht nur sprachlich auf die DSH-Prüfung vor, sondern vermittelt auch wichtige Schlüsselqualifikationen für ein späteres Studium. Dadurch konnten schon zahlreiche Geflüchtete in ein Studium an der Uni Trier und anderen Hochschulen starten.

Hier erscheinen unregelmäßig Beiträge von Programm-Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die ihre Erlebnisse und Erkenntnisse auf dem Weg ins Studium schildern. Viel Spaß beim Lesen!

Im Sommersemester 2020 beschäftigt sich das Projektseminar mit dem Thema "Migration und Einwanderung in Deutschland". Grund für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienbrücke, über ihre eigenen Erfahrungen nachzudenken und über diese hier im Blog zu schreiben.

Mein neues Leben und meine Erfahrungen in Deutschland

"...ich habe das Gefühl, dass ich einen Teil der Mentalität schon selbst angenommen und einige Gewohnheiten der Deutschen übernommen habe."

Shalo Hoshimova erzählt in ihrem Beitrag, wie sie sich langsam an ihr Leben in Deutschland gewöhnt hat - und mittlerweile schon selbst die deutsche Vorliebe fürs Planen im Voraus übernommen hat...


Antike Städte

"Ich komme aus einer Stadt, die als älteste Hauptstadt der Geschichte gilt, und lebe jetzt in der ältesten Stadt Deutschlands."

Malak Alhalabi ist in Damaskus aufgewachsen. Sie freut sich, dass sie auch in Deutschland wieder in einer antiken Stadt lebt.


Lebensherausforderungen im Westen

"Bei dem Verlust all meiner Hoffnungen in meinem Heimatland habe ich nicht weiter darüber nachgedacht, welche Herausforderungen und Hindernisse mir in der Zukunft begegnen könnten."

Fatema Darwishs Beitrag beschreibt schöne, aber auch weniger schöne Erfahrungen ihres Lebens in Deutschland; ganz besonders schmerzt sie der Verlust ihrer Heimat. Optimistisch bleibt sie trotzdem!

Ein großartiger Tag

"[Der] Tag meiner Ankunft in Deutschland war ein großartiger Tag [...] deshalb möchte ich darüber schreiben und ein paar Tipps auf Grundlage meiner eigenen Erfahrungen geben." 

Mit seinem Beitrag möchte Hani Abo Kheir auch anderen helfen, sich in einem neuen Land schnell zurechtzufinden und zu integrieren.


Aufbrechen und Ankommen

"Es ist der letzte Schritt auf dem Boden des Heimatlandes und der letzte Schlag des Herzens."

In ihrem sehr berührenden Text beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Fatema Alshbib ihren Abschied aus Syrien und ihre Ankunft in Deutschland.

Im Wintersemester 2019/20 haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekt-Seminars mit dem Thema "Medien in Deutschland" beschäftigt. Dabei haben sie sich nicht nur in der Theorie damit auseinandergesetzt, sondern auch ganz praktische Erfahrungen gesammelt: So haben sie Medienmacher getroffen, einen Expertenvortrag zur globalen Mediennutzung besucht und eine Studienfahrt ins Deutsche Zeitungsmuseum unternommen. Über ihre Erkenntnisse und Erlebnisse schreiben die zukünftigen Studentinnen und Studenten der Universität Trier in Blogbeiträgen.

Zeitung - Warum eigentlich?

"Der Zeitung geht es gut. Von einem Ende der Zeitung kann jedenfalls keine Rede sein." 

- findet Anastasia Mironova in ihrem Beitrag zum Besuch im Deutschen Zeitungsmuseum (Wadgassen).


Ein Besuch beim SWR-Studio Trier: Eine professionelle Zusammenarbeit.

"Es war ein wunderschöner und interessanter Besuch, bei dem ich herausfinden konnte, wie man auf diesem erstaunlichen Gebiet arbeitet."

- so beschreibt Tasneem Aladawi die gewonnen Erkenntnisse nach einem Besuch im SWR-Studio Trier. 


Das Radio der Universität Trier

Was macht das Campusradio der Universität Trier so besonders?

Das erklärt Ahmad Mshallah sehr ausführlich in seinem Beitrag zum Uni-Radio. Zwei Studierende des Campusradios haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projekt-Seminars erzählt, wie das Radio für Studis gemacht wird.


Stimmen hinter den Kulissen

"Ein wichtiger Teil auf meiner Reise des Deutschlernens ist natürlich das Hören der gesprochenen Sprache."

- Chiyar Bejan erklärt, weshalb das Radio zwar beim Deutschlernen hilft, es mit den Nachrichten aber nicht immer ganz so einfach ist.

Deutsches Zeitungsmuseum

"Es ist wirklich interessant, neue Dinge kennenzulernen, besonders wenn sie aus der Geschichte sind."

- fasst Rawan Hassan Agha die Studienfahrt des Projekt-Seminars nach Wadgassen zusammen.


Bis jetzt weckt das Radio eure Neugier!

Omar Suleiman vergleicht in seinem Beitrag den SWR mit dem Campus Radio der Universität Trier und stellt fest, dass nicht nur RadioHÖREN Spaß macht:

"Ich persönlich habe aber wahrgenommen, dass sie nicht froh nur sind, dass sie im Radio sind, sondern auch, dass sie sich im Radio treffen können."


Interessante zwei Stunden beim SWR

"Ich finde diesen Beruf interessant, obwohl er schwierig ist und viel Nacharbeit braucht, um die richtigen Informationen zu bekommen."

- Wafaa Aroub hat sich beim Besuch im SWR-Studio über den Beruf der Hörfunk-Journalistin informiert.