Forschungsgruppen


DFG-Forschungsgruppe 2559 „Sektorenübergreifendes kleinräumiges Mikrosimulationsmodell (MikroSim)“

In der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe FOR 2559 „Sektorenübergreifendes kleinräumiges Mikrosimulationsmodell“ (MikroSim) wird ein Mikrosimulationsmodell der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene von Personen und Haushalten entwickelt. Dieses Projekt wird von Arbeitsgruppen an der Universität Trier und der Universität Duisburg-Essen in enger Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchgeführt.

Ausgangsbasis ist ein anonymer synthetischer Datensatz aus den Vorbereitungsstudien zum Zensus 2011 (Prof. Dr. Münnich). Dieser synthetische Datensatz wird durch zahlreiche Quer- und Längsschnittdatensätze der empirischen Sozialforschung und amtlichen Statistik erweitert. Das Simulationsmodell soll verschiedene sozialpolitische und demographische Entwicklungsszenarien auf kommunaler und regionaler Ebene in ihren Konsequenzen abschätzen.

Sprecher: Prof. Dr. Ralf Münnich, Wirtschafts- und Sozialstatistik

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DFG-Kolleg-Forschungsgruppe FOR 2603 "Russischsprachige Lyrik in Transition: Poetische Formen des Umgangs mit Grenzen der Gattung, Sprache, Kultur und Gesellschaft zwischen Europa, Asien und Amerika"

Lyrik war eine in Europa zunächst eher marginale und elitäre literarische Gattung und ist seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert unerwartet populär und produktiv geworden. Das Trierer Kolleg forscht mit einem Netzwerk von 150 internationalen Forscherinnen und -forschern aus 23 Ländern und mehr als zehn Fachgebieten zu dem ungewöhnlichen Thema. Das Kolleg schafft, ausgehend von der Slavistik, an der Universität Trier ein weltweit sichtbares internationales Zentrum für vergleichende Forschung zur Gegenwartslyrik.

Sprecherin: Prof. Dr. Henrieke Stahl, Slavistik

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DFG-Forschungsgruppe 2539 "Resilienz - Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie"

Die Forschungsgruppe untersucht an gesellschaftlichen Umbrüchen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert, inwiefern sich das Konzept der Resilienz, das auf Bewältigungs-, Anpassungs- und Transformationspotentiale in heutigen Gesellschaften zugeschnitten ist, in einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Lesart auf die Analyse historischer Konstellationen übertragen lässt.

Sprecher: Prof. Dr. Lukas Clemens, Geschichte

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Leibniz-Forschergruppen "Nach dem Boom" und "Vergleichende Zeitgeschichte"

Mit den Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der DFG, der Prof. Dr. Lutz Raphael 2013 zuerkannt wurde, werden zwei Themenfelder bearbeitet. Weitere Informationen finden dazu Sie hier. Im Zentrum der Untersuchungen der Forschergruppe zur Zeitgeschichte „Nach dem Boom“ stehen die Umbrüche in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur Westeuropas in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die DFG-Leibniz-Forschergruppe „Vergleichende Zeitgeschichte der modernen Geschichtswissenschaften“ beschäftigt sich mit dem Wandel der strukturellen Rahmenbedingungen und den intellektuellen Trends der Geschichtswissenschaft seit den 1960er Jahren in globalgeschichtlicher Perspektive.

Sprecher: Prof. Dr. Lutz Raphael, Geschichte


DFG-Forschungsgruppe 2373 „Spoken Morphology: Phonetics and phonology of complex words”

Zur ortsverteilten Forschungsgruppe, die an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angesiedelt ist, gehört das Projekt "PROS: Die prosodischen Eigenschaften komplexer Wörter im Englischen" unter Leitung von Prof. Dr. Sabine Arndt-Lappe, Anglistik.

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DFG-Forschungsgruppe 2734 „Krisengefüge der Künste: Institutionelle Transformationsdynamiken in den darstellenden Künsten der Gegewart”

Zur ortsverteilten Forschungsgruppe, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelt ist, gehört das Projekt "Markt als Krise — Institutioneller Wandel und Krisendiskurse in der Freien Theaterszene" unter Leitung von Prof. Dr. Franziska Schößler, Germanistik, und Prof. Dr. Haunschild (Leibniz-Universität Hannover).

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