In der Summer School Socia Network Analysis der Universität Trier lernen Forschende und Studierende in einem einwöchigen Intensivkurs, wie sie Soziale Netzwerke am besten analysieren.

Erfolgreich in der Netzwerkanalyse

Seit 13 Jahren organisiert der Lehrstuhl der Ethnologie an der Universität Trier eine Summer School für die Soziale Netzwerkanalyse – Ein Erfolgsmodell

Der Ethnologe Prof. Dr. Michael Schönhuth hat mit der Summer School on Social Network Analysis ein Programm geschaffen, das inzwischen alle in dem Bereich aktiven Forschenden Deutschlands anzieht. Ein Team aus zehn Dozierenden von verschieden Universitäten aus Deutschland hat in diesem Jahr 30 Teilnehmende in die Soziale Netzwerkanalyse eingeführt. Gekommen waren zur 13. Summer School Forschende aus Deutschland und Österreich von der geowissenschaftlichen, über die sozialwissenschaftliche bis zur erziehungswissenschaftlichen Forschung.

Die Interdisziplinarität macht den Charakter des Intensivprogramms aus. Das Angebot richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Durch die Bekanntheit des Einführungsangebots kommen in einer Woche Forschende unterschiedlichster Disziplinen zusammen. Sie lernen theoretische Konzepte, Methoden und Anwendungsbereiche der Sozialen Netzwerkanalyse von Beginn an, von der Visualisierung sozialer Netzwerke bis zur Programmiersprache.

Soziale Netzwerkanalyse für Einsteiger

Der Workshop selbst bietet nicht nur ein umfangreiches Einstiegsprogramm in die Netzwerksanalyse, sondern auch selbst optimale Voraussetzungen zum Netzwerken, freut sich Projektleiterin Dr. Anett Schmitz: „Die Trierer Summer School ist zu einem wichtigen Netzwerktreffen für Forscherinnen und Forscher herangewachsen. Viele Bekanntschaften wurden hier geschlossen und sogar gemeinsam, neue Projekte ins Leben gerufen“.

Direkt während des Programms wenden die Teilnehmenden das Gelernte auf ihre Untersuchungsbereiche an und können sich zu ihren Forschungsprojekten austauschen.
In 13 Jahren Summer School on Social Network Analysis an der Universität Trier ist aus dem Intensivkurs ein eigenes Netzwerk gewachsen.

Direkt während des Programms wenden die Teilnehmenden das Gelernte auf ihre Untersuchungsbereiche an. Dieses Jahr waren Themen wir Kommunikation von Rechtspopulismus in sozialen Medien, Schlüsseltechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsräumen oder auch soziale Netzwerke und ihre Rolle in der Offenlegung von Suizidalität dabei. Ziel ist es, die Forschenden in die Lage zu versetzen, eigenständige netzwerkanalytische Forschungsdesigns zu entwickeln, Netzwerkdaten zu erheben und sie zu analysieren.

Optimale Bedingungen

Die Teilnehmenden und Dozierenden der 13. Summer School waren mit der an der Universität Trier sehr zufrieden. „Wir konnten im Rahmen der Summer School nicht nur Netzwerke erforschen, sondern selbst welche knüpfen. Dies wird uns sowohl in unserer fachlichen als auch unserer beruflichen Entwicklung weiterbringen“, so ein Teilnehmer von der Universität Konstanz.

Von Anfang an ist Dr. Markus Gamper Teil des Dozierendenteams. Der Mitbegründer der Summer School und Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters „Global Studies Center Cologne“ an der Universität zu Köln sieht in ihr ein Erfolgsmodell: „Es freut uns immer sehr, nach Trier zu kommen. Unsere Trierer Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind sehr erfahren und wir Dozentinnen und Dozenten sind bereits ein eingespieltes Team. Die Wege sind kurz und die Ausstattung vor Ort optimal“.

► Website Summer School on Social Network Analysis

Kontakt

Dr. Anett Schmitz
Ethnologie
Mail: schmitzanuni-trierde
Tel. +49 651 201-2695