Sonderantrag Härtefall bei zulassungsbeschränkten Fächern

Ausschließlich möglich bei Bewerbungen auf das 1. Fachsemester in einem zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengang.

  1. Antrag auf sofortige Zulassung in der Quote für Fälle außergewöhnliche Härte
    Sie können diesen Sonderantrag stellen, wenn es für Sie eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde, für einen zulassungsbeschränkten Studiengang keine Zulassung zu erhalten. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums oder einen sofortigen Studienortwechsel zwingend erfordern. Notwendig ist daher der Nachweis dieser besonders schwerwiegenden Ausnahmesituation. Eine solche Situation wäre z.B. eine Erkrankung mit der Tendenz zur Verschlimmerung, die es bei einem verzögerten Studienbeginn nicht mehr möglich machen würde, das Studium abzuschließen. Wird dem Antrag stattgegeben, so erfolgt, unabhängig von Note und Wartezeit, eine Zulassung in das erste Fachsemester.

    Viele Bewerber*innen setzen in diesen Sonderantrag sehr große Hoffnungen. Aber nicht jede Beeinträchtigung, mag sie auch von den Betroffenen als hart empfunden werden, rechtfertigt eine Zulassung über die Härtefallquote. Eine Schwerbehinderung allein rechtfertigt, in der Regel, keine sofortige Zulassung im Rahmen der Härtefallregelung.
     
  2. Antrag auf Nachteilsausgleich (Verbesserung der Durchschnittsnote)
    Sie können diesen Antrag stellen, wenn besondere, unverschuldete, Umstände Sie gehindert haben, eine volle schulische Leistung zu erbringen und einen besseren Notendurchschnitt zu erreichen. Härtegründe müssen durch geeignete Belege nachgewiesen werden. Wird dem Antrag stattgegeben, nehmen Sie mit einer entsprechend verbesserten Note am Bewerbungsverfahren teil. Dies ist nur bei der Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Studiengang nötig.
     
  3. Antrag auf Nachteilsausgleich (Verbesserung der Wartezeit)
    Sie können diesen Antrag stellen, wenn besondere Umstände Sie daran gehindert haben, eine bessere Wartezeit zu erreichen, also früher die Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben. Der Antrag ist nur bei der Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Studiengang nötig. Härtegründe müssen durch geeignete Belege nachgewiesen werden. Wird dem Antrag stattgegeben, so werden entsprechende Wartezeiten beim Bewerbungsverfahren berücksichtigt.

Die Beantragung ist erst nach erfolgter Registrierung im Bewerberportal möglich.
Sie haben Fragen zum Bewerbungsverfahren? Einfach per E-Mail an: bewerbunguni-trierde

Siehe auch: Nachteilausgleich im Studium.
Sie haben Fragen zum Studium mit Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankung an der Universität Trier?
Kontaktdaten unter: barrierefrei.uni-trier.de


Sonderantrag Härtefall bei Prüfungen

Wurde eine Prüfung endgültig nicht bestanden, besteht kein Anrecht auf eine weitere Wiederholung der Prüfung, oft als „Härtefallantrag“ bezeichnet. Eine solche Regelung existiert nicht. Zulässig ist der Widerspruch gegen den Bescheid, über den dann der Prüfungsausschuss entscheidet.

Einige Fächer bieten die in der Prüfungsordnung verankerte  Möglichkeit einer weiteren Prüfung, wenn man zum Zeitpunkt des endgültigen Nichts-Bestehens bestimmte LP-Grenzen überschritten hat und damit bewiesen hat, das man ansonsten erfolgreich studiert. Nur wenn eine solche Regelung in der Fachprüfungsordnung besteht kann diese angewendet werden. Dies wird aber automatisch vom HPA umgesetzt, es bedarf keines gesonderten Antrags.

Weitere Informationen dazu beim ►Hochschulprüfungsamt.