Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Erfolgsgeschichte der Trierer Informatik, sondern auch ihr Blick in die Zukunft. Mit dem neuen Bachelorstudiengang „Menschenzentrierte KI“, der zum kommenden Wintersemester startet, präsentierte die Universität Trier ein Studienangebot, das deutschlandweit Maßstäbe setzt. Die einzigartige Kombination aus Künstlicher Intelligenz, Psychologie, Recht und Linguistik zeigt, wie moderne Informatik heute gedacht wird: technisch exzellent, interdisziplinär und konsequent am Menschen orientiert.
Während im Landesfinale des Informatik-Bibers die Köpfe rauchten, erkundeten Familien, Studieninteressierte und Technikbegeisterte das vielfältige Rahmenprogramm.
Informatik-Bieber erstmals an der Uni
Erstmals fand das rheinland-pfälzische Finale des renommierten Wettbewerbs an einer Universität statt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 12 stellten sich kniffligen Informatik-Aufgaben, bevor Workshops und die Preisverleihung der besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wettbewerb abrundeten.
Auf dem gesamten Campus gab es Informatik zum Anfassen. Studierende präsentierten Projekte, die eindrucksvoll zeigten, wie praxisnah das Studium in Trier ist. Besucherinnen und Besucher konnten eine Smart Factory der Zukunft entdecken, eine Eisenbahn selbst programmieren, intelligente Energiemanagement-Systeme ausprobieren oder erleben, wie KI-gestützte Notrufabfragen in Leitstellen funktionieren.
Abenteuer Informatik
Besonders beliebt waren die Virtual-Reality-Angebote: Bei der „Virtual-against-Real Challenge“, virtuellen Memory-Spielen oder digitalen Rätselwelten verschwammen die Grenzen zwischen Realität und Simulation.
Auch die jüngsten Gäste kamen auf ihre Kosten. Mit einem Lasercutter gefertigte kleine Häuser konnten kreativ gestaltet und individuell bemalt werden. So wurde aus Informatik spielerisch ein Erlebnis für die ganze Familie.
Großen Zuspruch fanden zudem die Kurzvorträge zu aktuellen Zukunftsthemen. Expertinnen und Experten beleuchteten unter anderem die gesellschaftliche Bedeutung von Blackout-Szenarien, den Einfluss von KI auf die Energieversorgung sowie die Entwicklung der Informatik an der Universität Trier in den vergangenen 35 Jahren. Die Vorträge machten deutlich, wie eng digitale Technologien inzwischen mit zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden sind.



































