Nachhaltigkeit an der Universität Trier

Logo Fairtrade

Die folgende Übersicht stellt Initiativen und Einrichtungen der Universität Trier sowie deren Beiträge in den Bereichen Nachhaltigkeit und Fairtrade vor. Als erste Hochschule in Rheinland-Pfalz wurde die Universität Trier im Jahr 2018 mit dem Titel „Fairtrade-University“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung konnte sie erfolgreich verteidigen und erhielt sie in den Jahren 2020, 2022 und 2024 jeweils erneut für weitere zwei Jahre.

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Green Office

Logo Green Office (Schriftzug Green Office und Glühbirne mit Pflänzchen)

Mit dem Green Office wurde an der Universität Trier im Sommer 2024 ein Nachhaltigkeitsbüro gegründet werden, das Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur informiert, sondern auch verbindet und dabei unterstützt, gemeinsam am und zum Thema Nachhaltigkeit zu arbeiten. Für alle Belange in Bezug auf nachhaltiges Denken und Handeln soll das Green Office als erste und einzige Anlaufstelle fungieren. Vom Green Office ausgehend erfolgt die Bündelung aller Nachhaltigkeitsaktivitäten sowie deren sichtbare Kommunikation in die Öffentlichkeit.

Kontakt:
greenofficeuni-trierde 

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Einrichtungen und Initiativen

AStA-Referat für Nachhaltigkeit

Das Nachhaltigkeits-Referat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) gestaltet ein vielfältiges Programm zu Nachhaltigkeit. Dazu gehören regelmäßige Veranstaltungen und in Kooperation mit dem cineasta (Uni-Kino) thematische Filmabende. Das Referat betreibt den AStA-Kleingarten und arbeitet sowohl mit universitären als auch mit regionalen Einrichtungen zusammen.

Bee.Ed – das Bienenprojekt

Im bundesweit einmaligen Bienenprojekt Bee.Ed sind Honigbienen didaktische Vermittlungsagenten für Bildungsziele nachhaltiger Entwicklung. Seit 2012 weckt das Modellprojekt Interesse an dem „Superorganismus“ Biene, macht auf dessen Bedrohung aufmerksam und lädt ein, sich aktiv mit den Themen Ökologie, Natur- und Artenschutz sowie Umweltbildung auseinanderzusetzen.

Fair-Trade-University

Im August 2018 wurde der Universität Trier vom TransFair e.V. Köln die Auszeichnung „Fair-Trade-University“ verliehen. Ziel ist es, den fairen Handel in den verschiedenen Bereichen des Campuslebens weiter zu integrieren und zu fördern.

Greenpeace Trier

Greenpeace Trier ist eine von über 100 Gruppen in Deutschland. Die Gruppe arbeitet regional in Trier und Umgebung für die Ziele der international arbeitenden Umweltschutzorganisation Greenpeace Deutschland. Die Mitglieder in der Gruppe verbindet das Interesse am Erhalt der Umwelt und das gemeinsame Ziel, unsere Lebensgrundlage zu retten.

#LecturesForFuture

Die öffentliche Online-Ringvorlesung wird in Zusammenarbeit mit der Hochschulgruppe Scientists For Future organisiert und bietet eine multidisziplinäre Perspektive auf das Thema Klimawandel. Dabei sollen verschiedene Aspekte der Klimakrise kritisch beleuchtet werden, wobei sowohl die naturwissenschaftlichen Grundlagen als auch die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert werden.

Lokale Agenda 21 und Aktionsplan Entwicklungspolitik

Die Universität ist Mitglied im Verein Lokale Agenda 21, der sich seit 1999 für eine nachhaltige Entwicklung in der Region einsetzt, gemeinsam mit der Stadtverwaltung Trier, gesellschaftlichen Gruppierungen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Privatpersonen sowie Akteuren aus der Wirtschaft. Die Universität ist auch Partner des "Trierer Aktionsplans Entwicklungspolitik", der auf Initiative des Vereins und des Stadtrates erstellt wurde.

Studierendenwerk

Das Studierendenwerk Trier hat zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Steigerung von Nachhaltigkeit entwickelt. Dazu gehört das Engagement rund um das Semesterticket zur Attraktivitätssteigerung des ökologisch wirksamen ÖPNV-Angebots. Bei der Neubeschaffung von Umzugswagen wurde auf deren besondere ökologische Qualität Wert gelegt. Zudem erzeugt das Studierendenwerk, wo immer wirtschaftlich möglich, emissionsfrei Strom bzw. Wärme für die Wohnanlagen.
www.semesterticket-trier.de

Mit der neuen Studierenden-Wohnanlage „Enercase“ sind 84 energieeffiziente und nachhaltige Appartements in modularer Holz-Hybrid Bauweise entstanden. Der NABU-Naturschutzbund Rheinland-Pfalz hat dem Studierendenwerk für die Enercase-Fassadenquartiere das landesweite Gütesiegel „Fledermäuse Willkommen!“ verliehen.

Bei der Tagesexkursion „To-the-roots-Tour“ besucht das Studierendenwerk mit interessierten Studierenden regionale Mensa-Lieferanten, um über Themen regionaler und nachhaltiger Produktion zu diskutieren.
www.to-the-roots.info

Ein vegetarisches Angebot ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Mensa-Speiseplans. Die Implementierung einer veganen Linie war die Fortführung der Bemühungen um ein möglichst nachhaltiges Angebot.

Forschung

ArTriSa – Arten entdecken im Raum Trier-Saarburg

Im Raum Trier-Saarburg existieren bereits zahlreiche Angebote zur Naturerfahrung sowie zur Natur- und Biodiversitätsbildung. Diese sind jedoch bislang häufig nur begrenzt sichtbar und für interessierte Zielgruppen nicht immer leicht zugänglich. Das Projekt ArTriSa – Arten entdecken im Raum Trier-Saarburg –  setzt an dieser Stelle an und untersucht, wie regionale Angebote, fachliche Expertise und verschiedene Nutzergruppen besser zusammengeführt werden können.

BIODIVREFORM

Das Projekt BIODIVREFORM widmet sich der im Zentrum der Nachhaltigkeitsforschung stehenden Frage, wie eine optimale rechtliche Ausgestaltung des europäischen Biodiversitätsschutzes aussehen müsste.

Initiative Bodenqualität

Der ehrenamtliche Zusammenschluss von Unternehmern – vornehmlich Landwirte und Verarbeiter – sowie von Wissenschaftlern (Leitung: Prof. Dr. Christoph Emmerling) setzt sich zum Ziel, die Qualität landwirtschaftlich genutzter Böden langfristig zu erhalten und zu verbessern.
Video zum Bodenqualitätstest

Law & Nature

Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Peters (Universität Trier) und Prof. Dr. Nils Schak (Universität Mannheim) erkundet, inwieweit ein neuer Blick auf die Rechtswissenschaft tragfähig ist und welche Elemente der neue Forschungsansatz "law and nature" enthalten könnte. Er stellt den Menschen als Teil der Natur in den Fokus der Befassung mit dem Recht. Ziel ist es, einen Überbau für das Umweltrecht zu entwerfen.

LIVEABLE

Das Forschungsprojekt "Grüne Gebäude und gelebte Nachhaltigkeit in Deutschland und Luxemburg" (LIVEABLE), Leitung Prof. Dr. Julia Affolderbach, untersucht alltägliche Nutzungspraktiken grüner Gebäude. Im Mittelpunkt steht hierbei der Wandel alltäglicher, „gelebter Nachhaltigkeiten“ der Nutzer, aber auch der Widerstand gegen Veränderungen, welche durch Diskurse des grünen Bauens sowie der grünen Gebäude selbst geprägt sind.

Mikrosimulationsmethoden

Im Forschungsverbund "Sicherung nachhaltiger Umwelt-Mensch-Beziehungen durch den Einsatz von Mikrosimulationsmethoden" erarbeiten Forschende aus der Wirtschafts- und Sozialstatistik, der Mathematik, der Volkswirtschaftslehre sowie den Raum- und Umweltwissenschaften mithilfe moderner Mikrosimulationen Lösungen zur Sicherung nachhaltiger Umwelt-Mensch-Beziehungen.

Taiwan als Pionier

Im Rahmen des an der Universität Trier gesteuerten Projekts Taiwan als Pionier wird unter anderem zu Nachhaltigkeit geforscht. Ein Thema ist die Energiewende in China und Taiwan hin zur nachhaltigen Energieversorgung als Bewältigungsstrategie zum Umgang mit den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit zeitgenössischer Umweltliteratur.

UniGR-CIRKLA

Die Wirtschaftswissenschaften der Universität Trier sind am Projekt UniGR-CIRKLA beteiligt. Unter dem Dach der Universität der Großregion (UniGR) soll ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum “Metalle und Materialien in einer Kreislaufwirtschaft“ aufgebaut werden.

Kontakt: cirklauni-greu 

Gebäudemanagement, Energie, Mobilität und Materialwirtschaft

Abfallwirtschaft

Im Rahmen der Abfallwirtschaft setzt sich die Universität für eine umweltgerechte Entsorgung und Wiederzuführung von verwertbaren Materialien in den Kreislauf ein, beispielsweise bei Metallen, EDV-Schrott, Papier, Verpackungsmüll.

Beschaffung

Die Zentrale Beschaffungsabteilung berücksichtigt, wo immer möglich, ökologische Faktoren beispielsweise bei der Auswahl von Büromaterial, Papier, Reinigungsmitteln und EDV-Hardware.

Elektromobilität

Die Universität will mehr Fahrzeuge mit E-Antrieb in ihren Fuhrpark integrieren und zusätzlich im öffentlichen Bereich der Universität Ladesäulen anbieten. Die Umsetzung bedarf jedoch umfangreicher Bauarbeiten und der Genehmigung des Eigentümers der Liegenschaft, dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB).

Energie

Die Universität Trier erzeugt eigenen Strom in drei Photovoltaikanlagen sowie einem Blockheizkraftwerk. Eine vierte Photovoltaikanlage ist derzeit in Bau und wird im zweiten Halbjahr 2024 in Betrieb gehen. Die Nennleistung der Photovoltaikanlagen beträgt dann ca. 150 kWp. 

Infos zu Einzelprojekten

Gebäude- und Flächenmanagement

Die sukzessive Sanierung von Außenfassaden inklusive Wärmedämmung und Austausch von Fenstern trägt zur Reduzierung des Energieverbrauchs ebenso bei wie die Integration eines Energiemanagements. Die Universität unterhält große Park- und Grünflächen mit einer Teichanlage und Bäumen zur Erholung für Studierende, Mitarbeitende und Gäste, aber auch als Raum für Biodiversität und als Naturflächen. Unter der Regie des AStA wurde eine Streuobstwiese und auf Initiative einer Hochschulgruppe ein Hochbeet angelegt. 

Infos zu Einzelprojekten

Lehre

Bachelor- und Masterstudiengänge im Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Bachelor- und Masterausbildung des Fachbereichs Raum- und Umweltwissenschaften und in die Lehramtsausbildung für die Fächer Geographie und Biologie eingebunden. Zu den Themenbereichen gehören beispielsweise Fairtrade und Nachhaltigkeit, nachhaltige Regional- und Standortentwicklung, nachhaltige räumliche Entwicklung & Governance oder nachhaltiges Wirtschaften.

Masterstudiengang „Sustainability Management & Economics"

Der englischsprachige Studiengang Sustainability Management & Economics (Master) Study Program verbindet Nachhaltigkeit sowohl mit Betriebswirtschaftslehre (BWL) als auch Volkswirtschaftslehre (VWL). Er qualifiziert für Tätigkeiten im Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen und als Nachhaltigkeitsanalyst bzw. -analystin bei Banken, Wirtschaftsprüfern oder Beratungen. Das Besondere an dem Studiengang ist, dass er alle Aspekte der Nachhaltigkeit umfasst: ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit.

Austauschprojekt: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Projekt „German-Namibian Exchange of Educators“ der Arbeitsgruppe Geographie und ihre Didaktik möchte deutsche und namibische Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) qualifizieren und ihnen einen Einblick ins jeweils andere Bildungssystem vermitteln. Teil des Austauschprojekts sind Studienreisen, Hospitanzen und gemeinsame Lehrprojekte.

BioGeoLab

Im außerschulischen Lernort BioGeoLab des Fachbereichs Raum- und Umweltwissenschaften können Schülerinnen und Schüler sich selbst davon überzeugen, dass naturwissenschaftliche Forschung Spaß macht. In verschiedenen Modulen werden Aspekte der Nachhaltigkeit vermittelt.

Plast.Ed

In der Plastikrecyclingwerkstatt der Universität Trier, die von der Nikolaus Koch Stiftung gefördert wird, setzen sich Lehramtsstudierende der Geographie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie lokalen Akteurinnen und Akteuren kritisch mit den Auswirkungen von Plastikmüll auf die Umwelt auseinander.

Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entwickeln und gestalten die Studierenden die Lernwerkstatt eigenständig. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden unter anderem Maschinen und Werkzeuge des Kunststoffrecyclings kennen und erarbeiten aktiv den Kreislauf von Kunststoff – von der Sammlung über die Aufbereitung bis hin zur Herstellung neuer Produkte.

Die im Projekt entwickelten Lehr- und Lernkonzepte werden als Open Educational Resources (OER) digital veröffentlicht und stehen damit einer breiten Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung.

Lehr-Projekte: „WissenSchafftZukunft“

Seit 2016 werden in Kooperation mit Trierer Schulen WissenSchafftZukunft-Projekte der Fachdidaktik durchgeführt. Dazu gehören zum Beispiel: „Ernährung 4.0. Interdisziplinär dem Essen auf der Spur“; „Getunte Tortilla-Chips: Chancen und Risiken grüner Gentechnik fächerübergreifend erforschen“; „Die Bestäuberleistung der Honigbiene (Apis mellifera) und ihr Beitrag zur Welternährung“ sowie „Ernährung 2.0 – Globale Ernährung im Zeitalter der Gentechnik biologisch und geographisch erforschen“.

Abgeschlossene Projekte

Diverfarming

Ein Hauptziel des Verbundprojekts Diverfarming (Leitung: Prof. Dr. Sören Thiele-Bruhn) war die Entwicklung und Erprobung diversifizierter Anbausysteme für konventionelle und organische Systeme. So sollen die Flächenproduktivität und die Qualität von Pflanzen gesteigert sowie der Einsatz von Maschinen, Düngemitteln, Pestiziden, Energie und Wasser reduziert werden.

www.diverfarming.eu/index.php/de/

Klimawandel findet Stadt

Die Partner des Projekts Klimawandel findet Stadt (gefördert von 2016 bis 2019), darunter die Arbeitsgruppe Geographie und ihre Didaktik, entwickelten Lernmodule mit unterschiedlicher regionaler, inhaltlicher und methodisch-didaktischer Schwerpunktsetzung. In Trier wurde das Thema „Stadtklima und Stadtplanung“ ausgearbeitet.

Maskwell

Das Projekt Maskwell (gefördert von 2017 bis 2020) forschte zur Erweiterung und Harmonisierung von Indikatoren zu einer über das Bruttoinlandsprodukt hinausgehenden Wohlstandsmessung im europäischen Kontext. Zu den acht Konsortialpartnern gehört die Professur für Wirtschafts- und Sozialstatistik von Prof. Dr. Ralf Münnich.

MOSAiC-Expedition

Das von Prof. Dr. Günther Heinemann geleitete Fach Umweltmeteorologie war bei der größten Polarexpedition MOSAiC (gefördert von 2019 bis 2020) aller Zeiten dabei. Dr. Andreas Preußer hatte unter anderem vor Ort Wind- und Turbulenzmessungen vorgenommen. Die Erforschung von Austauschprozessen zwischen Meereis, Ozean und Atmosphäre stand dabei im Mittelpunkt.

MoselAdapTiV

Das Verbundprojekt MoselAdapTiV der Kommune Traben-Trarbach und der Universität Trier (gefördert von 2020 bis 2023) hat sich mit der Bewältigung von Folgen des Klimawandels in Weinbau und Tourismus befasst. Unter anderem wurde eine Vernetzung der örtlichen Akteure aus Weinbau und Tourismus geschaffen sowie Handlungsempfehlungen für die kommunale Klimaanpassung vorgelegt.

PANtHEOn

Das Projekt PANtHEOn unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Udelhoven (gefördert von 2017 bis 2021) hat erforscht, wie sich Haselnuss-Plantagen mit Hilfe von unbemannten Fahrzeugen automatisiert bewirtschaften lassen. Durch Systeme zur Entscheidungsunterstützung können die Produktivität gesteigert und der Einsatz von Pestiziden und Chemikalien minimiert werden.

Plastic Pop-Up-Cycle

Das durch die VolkswagenStiftung finanzierte Projekt Plastik Pop-Up-Cycle (gefördert von 2025 bis 2026) setzte eine mobile Pop-Up-Werkstatt zum Upcycling von Plastikwerkwertstoffen an verschiedenen Standorten in Rheinland-Pfalz um. Das Pop-Up bot der Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Komplexität der Thematik anhand des Wertstoffstroms selbst nachzuvollziehen und in diesem Zusammenhang Herausforderungen und Möglichkeiten im Sinne einer zirkulären Gesellschaft besser verstehen zu lernen

Smart Light Hub

Dieses Projekt Smart Light Hub (Leitung: Dr. Christel Egner-Duppich, gefördert von 2019 bis 2022) hat neue Strategien zur Verringerung negativer Auswirkungen von Licht auf die Umwelt aufgezeigt. Unter anderem hat sich das Team mit der Entwicklung und Markteinführung von intelligenten Beleuchtungssystemen beschäftigt.

Traubentrester als Rohstoffquelle

Das Kooperationsprojekt von Hochschule Trier und Universität Trier (Leitung: Prof. Dr. Brunhilde Blömeke) erforschte Möglichkeiten, Traubentrester als Rohstoffquelle zu nutzen, beispielsweise für Produkte wie Lichtschutzmittel oder Lebensmittel.

WaterPower

In dem Projekt WaterPower (Leitung: Prof. Dr. Antje Bruns, gefördert von 2015 bis 2019) wurden Wechselbeziehungen zwischen sozio-politischen Faktoren und dem Umweltzustand am Beispiel von Water Security in Accra, der Hauptstadt Ghanas, erforscht. Kern war die Analyse des Zusammenhangs von Umweltwandel und Governance.