Corona Experten Uni Trier
Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Trier bleiben zu Hause.

Corona: Experten der Universität Trier

Trierer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ordnen die aktuelle Situation unter anderem aus Perspektive der Rechtswissenschaft, VWL, Psychologie und Politikwissenschaft ein.

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf unser persönliches Leben wie auch beispielsweise auf Wirtschaft und Politik. Expertinnen und Experten der Universität Trier helfen Medien für uns Bürgerinnen und Bürger, die Folgen des Coronavirus einzuschätzen und zu bewerten.

 

Statistik: Verlauf der Corona-Pandemie

Wie wird sich die Zahl der Fälle der Corona-Infektionen entwickeln? Dr. Jan Pablo Burgard (Wirtschafts- und Sozialstatistik) hat gemeinsam mit anderen Forschenden den Verlauf der Corona-Pandemie berechnet. Ein Ergebnis: Nur durch die Reduzierung der sozialen Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts könne der Anstieg der Neuinfektionen verlangsamt werden.

► Zum Artikel im Trierischen Volksfreund


Wirtschaft: Corona-Hilfspaket der Bundesregierung

Das Hilfspaket ist gut, beurteilt Prof. Dr. Xenia Matschke (Internationale Wirtschaftspolitik) den Maßnahmenkatalog zur wirtschaftlichen Unterstützung von Unternehmen durch die Regierung. Allerdings müsse nachjustiert werden, sagt sie im Radio-Interview mit dem SWR.

► Zum Beitrag des SWR


Rechtswissenschaft: Ärzte müssen entscheiden, wen sie sterben lassen

Prof. Dr. Till Zimmermann (Strafrecht und Strafprozessrecht) diskutiert in seinem Gastbeitrag im Rechtsmagazin "Legal Tribune Online" Kriterien, die rechtlich angelegt werden können, wenn Ärzte aufgrund einer Überlastung der Behandlungskapazitäten entscheiden müssen, welche Menschen sie an einer Coronavirus-Infektion sterben lassen müssen. Auch in Deutschland könnte diese Situation, wie sie bereits in Italien herrscht, Realität werden. Wie ist die rechtliche Lage?

► Zum Artikel in LTO

► Zum Interview im Deutschlandfunk Kultur


Psychologie: Arbeiten im Homeoffice

Hat Homeoffice auch negative Folgen? Und wie wirkt sich Homeoffice auf die Produktivität aus? Auf diese Fragen antwortet Prof. Dr. Conny Antoni (Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie) in den Lokalzeitungen Südkurier und Trierischer Volksfreund

► Zum Artikel im Südkurier

► Zum Artikel im Trierischen Volksfreund


Rechtswissenschaft: Recht auf Freizügigkeit und Grenzschließung innerhalb der EU

Wenn Luxemburger, die ihre Familie in Deutschland besuchen wollen, in der aktuellen Situation an der Grenze zurückgewiesen würden, würde dies EU-Ausländer diskriminieren, sagt Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg (Deutsches und ausländisches öffentliches Recht) in der Lokalzeitung Trierischer Volksfreund. Denn in der EU herrscht Freizügigkeit und in Deutschland ist der Besuch von Familienangehörigen weiter erlaubt.

► Zum Artikel im Trierischen Volksfreund


Politikwissenschaft: Coronavirus überlagert Wahlkampf

Im Moment laufe der beginnende Wahlkampf in Rheinland-Pfalz wegen des Coronavirus unter dem Radar der Aufmerksamkeit, sagt Prof. Dr. Uwe Jun (Politisches System der Bundesrepublik) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Im Moment liege der personale Vorteil bei der SPD, weil die Ministerpräsidentin nach wie vor recht hohe Ansehenswerte habe.

► Zur dpa-Meldung bei RTL.de


Informatik: Künstliche Intelligenz hilft bei Pandemie-Plänen

Prof. Dr. Ingo Timm und Prof. Dr. Ralph Bergmann (Wirtschaftsinformatik) forschen an der Universität Trier zu künstlicher Intelligenz (KI). Gerne würden sie auch untersuchen, inwieweit sich ihr Simulationsansatz für die Entwicklung und Prüfung von zukünftigen Pandemie-Plänen einsetzen lässt, sagten sie der Lokalzeitung Trierischer Volksfreund.

► Zum Artikel im Trierischen Volksfreund


Politikwissenschaft: China präsentiert sich als Sieger im Kampf gegen das Coronavirus

Der chinesische Staatschef Xi Jinping könne an Autorität und Zustimmung gewinnen, wenn er Virus und Kommunikation unter Kontrolle halten könne, sagt Prof. Dr. Sebastian Heilmann (Politisches System Volksrepublik China) im Interview mit dem Nachrichtenportal watson. Laut Heilmann in der Nachrichtensendung "heute journal" ist das jetzt erklärte Ende der Epidemie ein Beschluss des Politikbüros, das Virus sei natürlich noch nicht tot.

► Zum Artikel in watson

► Zum Beitrag im heute journal


Betriebswirtschaftslehre: Punktabzug für Covid-19-Lügner in China

Wer in China über seinen medizinischen Zustand bezüglich einer Corona lügt oder eine Infektion mit dem Virus vertuschen will, der wird mit Strafpunkten im Sozialkreditsystem belegt. Prof. Dr. Marc Oliver Rieger (Bank- und Finanzwirtschaft) hat mit Kollegen zur Akzeptanz des Sozialkreditsystems unter chinesischen Studierenden geforscht.

► Zum Artikel im Tagesspiegel