Wissenschaftliche Erkenntnisse über Gründungen in den Markt bringen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat heute an der Universität Trier den Academic Entrepreneurship Hub eröffnet.

Bei der Eröffnung des Academic Entrepreneurship Hub (AcE-Hub) an der Universität Trier präsentierten Gründer Ministerpräsidentin Dreyer ihre Geschäftsideen.
Gruppenfoto exist AcE-Hub Uni Trier Malu Dreyer
Gruppenfoto der Gründer im AcE-Hub mit Malu Dreyer

„Wissenschaft kann in unterschiedlicher Art und Weise öffentlich werden. Hier steht die direkte Umsetzung von Ideen in die Praxis im Mittelpunkt. Zugleich finden hier erneut Institutionen zusammen, die die Wissenschaftsallianz Trier weiterentwickeln möchten. Der Petrisberg, auf dem der Hub zuhause ist, soll ein Sprungbrett in Stadt und Region werden. Die eigentliche Ideenschmiede und das Gründungsumfeld sollen noch besser zueinanderfinden“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel.

Der nun eröffnete AcE-Hub ist ein weiterer Baustein in einem breit gefächerten Förderangebot der beiden Trierer Hochschulen zur Umsetzung von Erkenntnissen aus Forschung und angewandter Wissenschaft in innovative unternehmerische Konzepte. „Gemeinsam mit unseren starken Kooperationspartnern bilden wir ein erfolgreiches Gespann, das den Wissenschaftsstandort Trier am Puls der Zeit stetig weiterentwickelt und so dafür sorgt, dass wir für nahezu alle Branchen sowie den akademischen Nachwuchs attraktiv bleiben“, so Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier.

Inspirierendes Umfeld

Über die gründungsfördernden Strukturen der beiden Hochschulen hinaus ist der AcE-Hub in das Gründungsökosystem Trier eingebunden, das Prof. Dr. Jörn Block bei der Eröffnung vorstellte. „Erfolgreiche innovative Gründungen entstehen selten in Isolation, sondern in einem inspirierenden Umfeld von anderen Gründungen in regionaler Nähe. Zu einem funktionierenden Gründungsökosystem gehören neben den Hochschulen als Wissens- und Ideenpool auch eine gründungsfreundliche regionale Politik und Verwaltung sowie ein guter Zugang zu Gründungsfinanzierung mittels Business Angels, Banken und Venture Capital-Fonds. Ein solches Gründungssystem aufzubauen und weiterzuentwickeln muss das langfristige Ziel sein.“

Einer der regionalen Partner sind die Stadt Trier und ihre Wirtschaftsförderung. „Die über 18.000 Studierenden unserer Trierer Hochschulen sind ein kreativer Schatz, den wir noch stärker heben wollen. Aus Studium und Forschung entstehen neue Ideen, aus Ideen im besten Fall neue Geschäftsmodelle. Wir wollen diese jungen Menschen unterstützen und ihnen hier vor Ort eine Zukunft geben. Das stärkt nicht nur die Profile unserer Hochschulen, sondern auch die Wirtschaftsstadt Trier“, so der Beigeordnete der Stadt Trier, Markus Nöhl.

Kontakt

Prof. Dr. Jörn Block
Betriebswirtschaftslehre
Tel.: +49 651 201-3032
block@uni-trier.de