Abgeschlossene Verbünde
Die Nennung der einzelnen Einrichtungen erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.
Arbeitsstelle "Forschungen zur Antiken Sklaverei"
Arbeitsstelle "Forschungen zur antiken Sklaverei" an der Universität Trier (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz)
Das 1950 begründete Forschungsprojekt hat es sich zum Ziel gesetzt, das Phänomen der Sklaverei in all seinen Erscheinungsformen und mit allen in Frage kommenden Methoden zu untersuchen. Damit sollen die Grundlagen für eine objektive Beurteilung der Sklaverei als eines zentralen und kontrovers diskutierten Aspektes der Antike geschaffen werden.

DFG Forschungsgruppe 2373 „Spoken Morphology: Phonetics and phonology of complex words”
Zur ortsverteilten Forschungsgruppe, die an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angesiedelt ist, gehört das Projekt "PROS: Die prosodischen Eigenschaften komplexer Wörter im Englischen" unter Leitung von Prof. Dr. Sabine Arndt-Lappe, Anglistik.

DFG Forschungsgruppe 2734 „Krisengefüge der Künste: Institutionelle Transformationsdynamiken in den darstellenden Künsten der Gegewart”
Zur ortsverteilten Forschungsgruppe, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelt ist, gehört das Projekt "Markt als Krise — Institutioneller Wandel und Krisendiskurse in der Freien Theaterszene" unter Leitung von Prof. Dr. Franziska Schößler, Germanistik, und Prof. Dr. Haunschild (Leibniz-Universität Hannover).

DFG Forschungsgruppe 2539 "Resilienz - Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie"
Die Forschungsgruppe untersucht an gesellschaftlichen Umbrüchen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert, inwiefern sich das Konzept der Resilienz, das auf Bewältigungs-, Anpassungs- und Transformationspotentiale in heutigen Gesellschaften zugeschnitten ist, in einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Lesart auf die Analyse historischer Konstellationen übertragen lässt.
Sprecher: Prof. Dr. Martin Endreß, Soziologie

DFG Leibniz-Forschergruppen "Nach dem Boom" und "Vergleichende Zeitgeschichte"
Mit den Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der DFG, der Prof. Dr. Lutz Raphael 2013 zuerkannt wurde, werden zwei Themenfelder bearbeitet. Weitere Informationen finden dazu Sie hier. Im Zentrum der Untersuchungen der Forschergruppe zur Zeitgeschichte „Nach dem Boom“ stehen die Umbrüche in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur Westeuropas in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die DFG-Leibniz-Forschergruppe „Vergleichende Zeitgeschichte der modernen Geschichtswissenschaften“ beschäftigt sich mit dem Wandel der strukturellen Rahmenbedingungen und den intellektuellen Trends der Geschichtswissenschaft seit den 1960er Jahren in globalgeschichtlicher Perspektive.
Sprecher: Prof. Dr. Lutz Raphael, Geschichte

DFG Graduiertenkolleg 2126 "Algorithmische Optimierung (ALOP)"
Algorithmic Optimization - Mathematische Optimierung ist in vielen Bereichen - Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie, Politikunterstützung und Verwaltung - von hoher Relevanz. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Experten auf dem Gebiet der Algorithmischen Optimierung (ALOP) in Forschung und Entwicklung. Das Graduiertenkolleg bietet bei Doktorandenausbildung und Forschung, mit einer ganzheitlichen Sicht auf die mathematische Optimierung, ein großes Synergiepotential mit besonderem Augenmerk auf die Anwendungsgebiete large and big data und volkswirtschaftliche Gleichgewichtsmodelle.

DFG Graduiertenkolleg 33
Westeuropa in vergleichender historischer Perspektive (1991-1999)

DFG Graduiertenkolleg 557
Idenität und Differenz. Geschlechterkonstruktion und Interkulturalität (18. - 20. Jahrhundert) (2001-2006)

DFG Graduiertenkolleg 846
Sklaverei - Knechtschaft und Frondienst - Zwangsarbeit. Unfreie Arbeits- und Lebensformen von der Antike bis um 20. Jahrhundert (2003-2010)

DFG Graduiertenkolleg 1319
Verbesserung von Normsetzung und Normanwendung im integrierten Umweltschutz durch rechts- und naturwissenschaftliche Kooperation - Strategien zur Wahrnehmung von Chancen und zur Bewältigung von Risiken.

DFG Graduiertenkolleg 2021 „Europäische Traumkulturen“
Am Graduiertenkolleg, das an der Universität des Saarlandes angesiedelt ist, ist Prof. Dr. Henrieke Stahl als Prinicipal Investigator beteiligt.

DFG Internationales Graduiertenkolleg 1389 in der Psychobiologie
Die Psychoneuroendikrinologie des Stresses: Vom Molekül und Gen zu Affekt und Kognition (Trier/Leiden).

DFG Internationales Graduiertenkolleg 1864 "IRTG - Diversity"
International Research Training Group 1864 "Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces"

DFG MGK / Integriertes Graduiertenkolleg am SFB 600
Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart.

DFG SFB 235 Zwischen Maas und Rhein
SFB 235 Zwischen Maas und Rhein: Beziehungen, Begegnungen und Konflikte in einem europäischen Kernraum von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert (1987-2002)

DFG SFB 522 Umwelt und Region
SFB 522 Umwelt und Region: Umweltanalyse und Umweltmanagementstrategien für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum (1999-2002)

DFG SFB 600 Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart
Der Sonderforschungsbereich 600 wurde von 2002 bis 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Trier gefördert.
Am Verbund, der dem Forschungszentrum Europa zugeordnet war, waren die Fächer Ethnologie, Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtsgeschichte, Soziologie und Katholische Theologie beteiligt.
Die Forschungsarbeit war in 27 Teilprojekten organisiert, die die Themenbereiche A: Fremdheit, B: Armut und Armenfürsorge und C: Kollektive Repräsentation und die historische Semantik von Fremdheit und Armut behandelten.

DFG-Schwerpunktprogramm 1158 „Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten“
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms, das an der Universität Rostock koordiniert wird, werden folgende Projekte gefördert:
Förderphase 1
"Zirkum-Antarktische Auftrittsfrequenz von Meereis-Rinnen und regionale Verteilung aus Satellitendaten", Leitung: Prof. Dr. Günther Heinemann (Umweltmeteorologie)
Förderphase 2
"Regionales hochauflösendes Downscaling des Klimawandels in der Antarktis (REDOCCA)", Leitung: Prof. Dr. Günther Heinemann (Umweltmeteorologie) in Verbindung mit Dr. Tido Semmler und Dr. Ralph Timmermann
DFG-Schwerpunktprogramm 1374: Biodiversitäts-Exploratorien
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms, das von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung koordiniert wird, wird folgendes Projekt gefördert:
Förderphase 6
"SPIDERFUN: Die Auswirkung von Landnutzungseffekten auf die funktionelle Rolle von Spinnen in Grünland Nahrungsnetzen", Leitung: Prof. Dr. Henrik Krehenwinkel (Biogeographie) in Verbindung mit Prof. Dr. Klaus Birkhofer, Brandenburgische Technische Universität Cottbus und Dr. Danilo Harms, Ph.D., Universität Hamburg.

DFG-Schwerpunktprogramm 1921„Intentional Forgetting in Organisationen. Mechanismen des Vergessens als Anpassungsleistungen von Organisationen an eine Umwelt stetig wachsender Informationsmengen“
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms, das an der Ruhr-Universität Bochum koordiniert wird, werden folgende Projekte gefördert:
Förderphase 1
"Adaptive Prozess- und Rollengestaltung in Organisationen: Spezialisierung, Systemresistenz und Informationskapazität", Leitung: Prof. Dr. Thomas Ellwart, Prof. Dr. Conni H., Antoni, Prof. Dr.-Ing. Ingo Timm
"Sustaining Grass-roots Organizational Memories: Foundations and Methods of Managed Forgetting for Knowledge Workers", Leitung: Prof. Dr. Christian Frings in Verbindung mit Dr. Claudia Niederée, Leibniz Universität Hannover, Forschungszentrum L3S, und Prof. Dr. Andreas Dengel, DFKI, Kaiserslauten
Förderphase 2
"Adaptives Vergessen durch emergente Wissensstrukturen in sozio-technischen Systemen",Leitung: Prof. Dr. Conny Antoni (Wirtschaftspsychologie), Prof. Dr. Thomas Ellwart (Wirtschaftspsychologie), Prof. Dr. Ingo Timm (Wirtschaftsinformatik)
"Nachhaltige evolutionäre Unternehmensgedächtnisse: Methoden und Effekte von Managed Forgetting für die administrative Wissensarbeit", Leitung: Prof. Dr. Christian Frings (Psychologie) in Verbindung mit Dr. Claudia Niederée, Leibniz Universität Hannover, Forschungszentrum L3S, Prof. Dr. Andreas Dengel, DFKI, Kaiserslauten, und PD Dr. Tobias Tempel, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
"Internationales Vergessen von Arbeitsverhalten im Alltag - Erfassung, Formalisierung und Integration in interaktive Systeme", Leitung: JProf. Dr. Benjamin Weyers (Human Computer Interaction) in Verbindung mit Prof. Dr. Sabine Sonnentag, Universität Mannheim

DFG-Schwerpunktprogramm 1962 „Nichtglatte Systeme und Komplementaritätsprobleme mit verteilten Parametern: Simulation und mehrstufige Optimierung“
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms, das an der Humboldt-Universität zu Berlin koordiniert wird, werden folgende Projekte gefördert:
Förderphase 1
"Optimizing Variational Inequalities on Shape Manifolds", Leitung: Prof. Dr. Volker Schulz (Mathematik)
Förderphase 2
"Semi-Smooth Newton-Verfahren in Formenräumen", Leitung: Prof. Dr. Volker Schulz (Mathematik) in Verbindung mit Prof. Dr. Kathrin Welker, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
"Formoptimierung zur Reduktion von Küstenerosion", Leitung: Prof. Dr. Volker Schulz (Mathematik) in Verbindung mit Prof. Dr. Diaraf Seck, Cheikh Anta Diop University, Dakar, Dakar (UCAD)

DFG-Schwerpunktprogramm 1991 "Taxon-OMICS: Neuer Herangehensweise zur Entdeckung und Benennung von Arten und Biodiversität"
Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1991 "Taxon-OMICS: Neuer Herangehensweise zur Entdeckung und Benennung von Arten und Biodiversität", das von der Ruhr-Universität Bochum koordiniert wird, wird folgendes Projekt gefördert:
"Vom Feld ins Museum - Etablierung einer einfachen und kostengünstigen multiplex Methode für Spinnen Taxonomie und Verwendung von Third Generation Sequencing Technologie", Leitung: Dr. Susan Kennedy (Biogeographie) in Verbindung mit Dr. Stefan Probst, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

DFG-Schwerpunktprogramm 1999 „Robust Argumentation Machines (RATIO)“
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms, das an der Universität Bielefeld koordiniert wird, wird das Projekt ReCAP – Information Retrieval und Case-Based Reasoning für die robuste Deliberation und Synthese von Argumenten im politischen Diskurs" unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Bergmann und Prof. Dr. Schenkel gefördert.
Weitere Informationen (GEPRIS) | Homepage

Forschungscluster der Universitäten Trier und Mainz "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke"
Historische Forschungen und Gegenwartsanalysen zu Chancen und Risiken einer sozialen Beziehungsform - Im Exzellenzcluster beschäftigen wir uns mit der Genese und Dynamik sozialer Bindungen und Netzwerke in Phasen gesellschaftlicher Transformation/Strukturwandels in den drei Dimensionen: Ausweitung ökonomischer Interdependenzen, Wandel kultureller Identitäten und Prozesse sozialer Exklusion bzw. Marginalisierung.

Graduiertenzentrum der Exzellenz am IAAEG (Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft)
Improving the Design of Labour Market Institutions and Practice.
Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens - HiFoS
Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Das Projekt widmet sich der epochenübergreifenden Untersuchung der Herausbildung von formelhaften Wortverbindungen im Deutschen in ihrer Dynamik und soziokulturellen Vielfalt und will diese Forschungslücke korpusbasiert mit Hilfe moderner Technologien zur metasprachlichen Auszeichnung von Daten schließen.

Historisch-Kulturwissenschaftliches Forschungszentrum Trier - HKFZ
Das Historisch-Kulturwissenschaftliches Forschungszentrum (HKFZ) Trier bündelt in interdisziplinärem Zusammehang Forschungsaktivitäten mit einer historischen Ausrichtung aus verschiedenen kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Das Forschungsinteresse geht hierbei von der Überlegung aus, dass Beiträge zum Verständnis und zur Gestaltung aktueller gesellschaftlicher Strukturen nur auf der Grundlage systematischer Untersuchungen ihrer historischen Wurzeln geleistet werden können.

Innovative Training Network (ITN) "CARMEN - Communal Art – Reconceptualising Metrical Epigraphy Network"
Prof. Dr. Stephan Busch, Klassische Philologie
Koordination: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Förderer: Europäische Kommission, Horizon 2020, Programm MSCA-ITN
Laufzeit: 1. Oktober 2020 - 30. September 2024

Internationales Graduiertenkolleg "Integrated Neuroscience" am Zentrum für Neuropsychologische Forschung (ZNF)
Das Internationale Graduiertenkolleg "Integrated Neuroscience" wurde im November 2004 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald eröffnet. Es geht zurück auf eine gemeinsame Initiative von Carl Heinz Jacob (früherer Kanzler der Universität Greifswald), Prof. Kenneth Hugdahl (Norwegen) und Prof. Werner Wittling (Trier). Die primäre Aufgabe des Graduiertenkollegs ist die Förderung von Promotionsvorhaben hoch qualifizierter Nachwuchswissenschaftler durch die Bereitstellung von Promotionsstipendien.

RLP Forschungskolleg "AI-based Self-Adaptive Cyber-Physical Process Systems (AI-CPPS)"
Prof. Dr. Ralph Bergmann, Prof. Dr. Ingo Timm und JProf. Dr. Benjamin Weyers, Informatikwissenschaften
Kooperationsprojekt mit der Hochschule Trier
Förderer: Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz (im Programm "Forschungskollegs Rheinland-Pfalz" zur Förderung kooperativer Promotionen)
Laufzeit: 1. Juli 2020 - 31. Juni 2023

RLP Forschungskolleg "Immersive Extended Reality for Physical ActiviTy and Health (XR-PATH)"
Prof. Dr. Heike Spaderna, Prof. Dr. Ana Nanette Tibubos, beide Pflegewissenschaften, und JProf. Dr. Benjamin Weyers, Informatikwissenschaften
Kooperationsprojekt mit der Hochschule Trier
Förderer: Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz (im Programm "Forschungskollegs Rheinland-Pfalz" zur Förderung kooperativer Promotionen)
Laufzeit: 1. Juli 2021 - 30. Juni 2025




