Diversity Tag 2026

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19. Mai 2026 

- Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle. #DDT2026 -

Anlässlich des Deutschen Diversity-Tags am 19. Mai 2026 organisiert die Universität Trier eine Reihe spannender Angebote zu den Themen Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion. Wir laden Sie herzlich ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für eine offene Hochschulkultur zu setzen.

 

Flyer downloaden

 


Programm 2026:

Einführungs-Workshop in Vielfalt, unbewusste Vorurteile und Zugehörigkeit – mit Impulsen für einen respektvollen und inklusiven Studien- und Arbeitsalltag

19.05 l 09:00 – 10:00 Uhr l online 

Anika Breuer (gailus.ORG) 

Organisiert durch Christina Wagner, dem Betriebliche Gesundheitsmanagement der Universität Trier

Universitäten leben von Vielfalt: Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe bereichern Lehre, Forschung, Studium und Zusammenarbeit gleichermaßen.

In dieser interaktiven, einstündigen Veranstaltung werfen wir gemeinsam einen Blick auf zentrale Aspekte von Diversität und deren Bedeutung für unseren Hochschulalltag. Wir beschäftigen uns mit Fragen wie:

  • Wie prägen unsere individuellen Hintergründe unsere Wahrnehmung und unser Miteinander?
  • Welche Rolle spielen unbewusste Voreingenommenheiten (Unconscious Bias) in Kommunikation und Entscheidungen?
  • Was bedeutet Zugehörigkeit – und warum ist sie so entscheidend für ein respektvolles und produktives Umfeld?

Neben einer kompakten Einführung in diese Themen lädt die Veranstaltung dazu ein, die eigenen Perspektiven zu reflektieren und Impulse für den Studien- und Arbeitsalltag mitzunehmen.

Kontakt:  Wagner, Christina

Informationen zur Anmeldung: 

Anmeldung über PORTA Nr. 6163

Anmeldeschluss: 14.05.2026 Anmeldung hier

Inklusion durch Begegnung – Unterstützung und Autonomie

19.05 l 10:00 – 12:00 Uhr l  online (Zoom)

Diversität und Inklusion sind in aller Munde. Inklusion beschreibt das selbstverständliche Miteinander von Menschen, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Diversität zeigt sich dabei in verschiedenen Bedürfnissen, Potentialen, aber auch Beeinträchtigungen. Für Menschen mit Behinderung ergeben sich im Alltag besondere Herausforderungen, physisch wie psychisch, die anderen oft nicht bewusst sind. Der Austausch, das Miteinander-Reden hierüber geschieht zu selten. Die Veranstaltungsreihe „Inklusion durch Begegnung“ hat das Ziel, diesen Austausch zu fördern, indem sie Menschen mit und ohne Behinderung zu Wort kommen und damit in Beziehung treten lässt. Hierzu haben wir diesmal folgende Menschen eingeladen:

Daniel Bischur (56) ist promovierter wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Soziologie der Universität Trier und seit einem Freizeitunfall im Alter von 13 Jahren querschnittsgelähmt.

Sarah Wilbert (27) ist ausgebildete Erzieherin, Studentin der Soziologie an der Universität Trier und seit neun Jahren in einem integrativen Kindergarten tätig. 

Mit Hilfe der Erfahrungen, die unsere Gäste mit Inklusion und Behinderung machen, soll u.a. das auf den ersten Blick als Widerspruch erscheinende Verhältnis von Unterstützung und Autonomie beleuchtet werden. 

Ins Gespräch gehen wie immer auch: Stefanie Alberding (Promovendin Geschichte), Eva-Kristina Franz (Professur Grundschulforschung), Lothar Müller (Kontaktstelle Inklusion), Laura Oswald (Studentin Lehramt) sowie Michael Schön (Bildungswissenschaften).

Informationen zur Anmeldung: 

Der Link zur Veranstaltung wird rechtzeitig auf der Homepage der Kontaktstelle Inklusion veröffentlicht.

Wer beteiligt sich wie? Zur Rolle von Diversität in der Forschung zu politischer Partizipation

19.05.2026 l 10:00 - 12:00 Uhr l P2, Campus 1 

Seminarsitzung im Rahmen des Seminars „Politischen Partizipation in Deutschland: Zwischen Erwartungen und Realität“

Dr. Lasse Cronqvist

Die Frage, wie möglichst weite Teile der Gesellschaft am demokratischen Geschehen Teil haben können, wird breit diskutiert. Dabei ist festzustellen, dass die Nutzung von Möglichkeiten der politischen Partizipation sehr unterschiedlich ist, und dass u.a. der soziale Hintergrund einer Person große Auswirkungen auf die Wahrnehmung verschiedener Formen der Partizipation hat.

Das Seminar „Politische Partizipation in Deutschland: Zwischen Erwartungen und Realität“ am Fach Politikwissenschaft beschäftigt sich in diesem Semester mit diesen Fragen und möchte im Rahmen des Diversity-Tags 2026 in das Gespräch mit Gästen kommen, um zu diskutieren, welche Hemmschwellen allgemein existieren, die den Zugang zu verschiedenen Formen der politischen Partizipation erschweren. Insbesondere soll die Frage gestellt werden, wie Faktoren wie Alter, Behinderung, Geschlecht oder soziale Herkunft besondere Herausforderungen mit sich bringen, und welche Möglichkeiten es gibt, diese im Sinne einer modernen Demokratie zu begegnen.

Informationen zur Anmeldung: 

Um eine kurze Anmeldung per Mail an cronqvisuni-trierde wird gebeten.

Angefeindet, aber selbstbewusst?! Austausch zu Geschlechterforschung und Gleichstellung zwischen Bedrohungen, Herausforderungen und Strategien

19.05.2026 l 14:00 c.t. – 16:00 Uhr l C 10, Campus I

Prof. Dr. Andrea Geier (Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Genderforschung im FB II) und Dr. Claudia Seeling, zentrale Gleichstellungsbeauftragte, laden alle Interessierten herzlich ein.

Im März brachte die AfD den Gesetzesentwurf „Thüringer Gesetz zur Beendigung gleichstellungspolitischer Maßnahmen“ in den Thüringer Landtag ein, im April veröffentlichte die AfD ihr „Regierungsprogramm“ genanntes Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt, in dem nachzulesen ist, dass Gleichstellung und Geschlechterforschung abgeschafft werden sollen. Dies sind nur zwei Beispiele jüngeren Datums aus einer Vielzahl von programmatischen Ankündigungen dieser Partei, und gleichzeitig wird Druck auf mehr als nur diese beiden Felder von weiteren, durchaus unterschiedlichen Akteur*innen ausgeübt.

Die Veranstaltung soll Gelegenheit geben, sich über aktuelle Entwicklungen und das gesammelte Erfahrungswissen auszutauschen, z.B. im kommunikativen Umgang mit Angriffen und erhöhtem Legitimationsdruck. Gerade angesichts eines zunehmend aggressiveren Umfelds, das z.T. viele Ressourcen in Anspruch nimmt, wollen wir gleichzeitig dazu einladen, selbstbewusst und auch (selbst-)kritisch-produktiv über die Zukunft beider Felder nachzudenken. Der Rahmen des Diversity-Tages bildet hierfür eine zentrale Klammer. 

Es ist eine Einladung, gemeinsam über inhaltliche und strukturelle Entwicklungsperspektiven sowie zukünftige Strategien individueller und institutioneller Resilienz und Herausforderungen nachzudenken: Welche Partnerschaften und Koalitionen können wir bilden? Wie lässt sich gegenseitige Unterstützung realisieren? 

Zu diesen und anderen Fragen laden Prof. Dr. Andrea Geier, Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Genderforschung, und Dr. Claudia Seeling, zentrale Gleichstellungsbeauftragte, anlässlich des Deutschen Diversity-Tags 2026 an der Universität Trier ein.

Die Bedeutung von Diversität in Schule und Lehrkräftebildung

19.05.2026 l 16:15 – 17:45 Uhr l  C2, Campus 1 

TriDivers: Diversität im Lehramt der Universität Trier auf drei Ebenen fördern in Kooperation mit dem ZfL

Das Thema Diversität ist aus dem Bildungsgeschehen nicht mehr wegzudenken und gewinnt – trotz konträrer politischer Tendenzen – immer mehr an Bedeutung. Diese Veranstaltung im Rahmen des Projektes TriDivers des ZfL nimmt den Kontext Schule und Lehrkräftebildung als Schauorte der Aushandlung von Diversität in den Blick und richtet sich vor allem an Lehramtsstudierende der Universität Trier. 

Gemeinsam mit einer Gruppe von Lehramtsstudierenden, die sich dieser Thematik im Rahmen des Projekts intensiv angenommen haben, beleuchten wir verschiedene Dimensionen von Diversität, deren Intersektionen und geben erste Impulse zum kompetenten und potenzialorientierten Umgang mit diesen. 


Diversity-Tag 2025

Rückblick

Anlässlich des Deutschen Diversity-Tags am 27. Mai 2025 hat die Universität Trier vom 19. bis 30. Mai eine umfassende, hochschulweite Veranstaltungsreihe rund um die Themen Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion organisiert. Mit insgesamt 14 Aktionen, die von unseren Universitätsmitgliedern geplant wurden, waren Studierende, Mitarbeitende und weitere Interessierte dazu eingeladen, sich aktiv in Workshops, Vortägen, Diskussionsrunden sowie an Info-Ständen mit verschiedenen Facetten von Diversität auseinanderzusetzen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass viele Besucher*innen den Weg zu unseren Veranstaltungen gefunden und sich engagiert eingebracht haben. Die Austauschformate boten Raum, sich zu vernetzen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und in einem offenen Austausch von- und miteinander zu lernen. Dabei konnten wir auch wichtige Impulse für unsere Diversitätsstrategie mitnehmen, die wir derzeit für unsere Universität entwickeln.

Der Erfolg des ersten, derart umfangreich gestalteten Diversity-Tages bestärkt uns darin, diese Initiative künftig fest im Veranstaltungskalender zu verankern und uns weiterhin für die Sichtbarmachung und Verankerung dieser Themen an unserer Universität zu engagieren. Wir danken allen Teilnehmenden, Mitwirkenden und Unterstützenden für ihr Engagement und freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr ein ebenso inspirierendes Programm umsetzen zu können!

Urkunde für die Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag 2025

Urkunde

Vergangene Veranstaltungen

Montagsvorträge

Von Strebern zu Störenfrieden

19.05.2025 I 14:15-15:45 Uhr

Gebäude A I Hörsaal 1

Zur Bearbeitung von Diskriminierungserfahrungen in berufsbiografischen professionalisierungsprozessen

Prof. Dr. Sabine Klomfaß

mehr Informationen: hier

Diversität in der postmigrantischen Gesellschaft

26.05.2025 | 14:15-15:45 Uhr

Gebäude A | Hörsaal 1

Jprof. Dr. Gerhild Perl, Dr. Karim Zafe

mehr Informationen: hier

Vorträge und Diskussionen

Inklusion durch Begegnung - Zwischen Potenzial und Grenze

26.05.2025 | 10:00-12:00 Uhr

Online

Kontaktstelle Inklusion

Stefanie Alberding, Prof. Dr. Eva Franz, Dr. Lothar Müller, Laura Oswald

und

Seminarkonzept zur inklusionsspezifischen Lehrkräftebildung

Dr. Lothar Müller, Dr. Michael Schön

mehr Informationen: hier

Vielfalt der Diversitätsforschung an der Universität Trier

27.05.2025 | 16:00-17:30 Uhr 

Raum C3

Austausch zu (trans)disziplinären Perspektiven und Herausforderungen

Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG)

mehr Informationen: hier

Diskussion zur Bedeutung von Behindertensport im Rahmen des Seminars Sport, Gesellschaft und Politik

27.05.2025 | 12:15-13:45 Uhr

Gebäude A I Raum A7

Dr. Lasse Cronqvist

mehr Informationen: hier

Workshops

Kultursensible Didaktik - Wie geht das? Erfahrungen aus dem Weiterbildungsprogramm Lehre International (LINT)

27.05.2025 | 10:00-11:00 Uhr 

Gebäude B I Raum BZ11a

Dr. Ansgar Berger, Stefanie Morgen

mehr Informationen: hier

Ableimus, mentale Gesundheit und Machtgefälle - Ein kritischer Blick auf Leistung im Hochschulwesen

26.05.2025 I 16:00-18:00 Uhr

Online

Andrea Schöne 

mehr Informationen: hier 

Informationsstände

Schwerhörigkeitssimulator

Phonetik Universität Trier

mehr Informationen: hier

Studieren mit Beeinträchtigung

Natalie Beßler, Dr. Frank Meyer und Studierende

Lehre International (LINT)

LINT-Mitarbeiter*innen

mehr Informationen: hier

Geschlechtervielfalt

Mitarbeiter*innen Gleichstellung, Prof. Dr. Jennifer Turner

mehr Informationen: hier

Events

"Wheel-Mapping-Event"

27.05.2025 | 09.00-14:00 Uhr

Sozialheld*innen

mehr Informationen: hier

Workshop für Schülerinnen

Digitale Selbstverteidigung für Mädchen - sicher Surfen im Netz!

30.05.2025 l 14:00-19:00 Uhr 

Ada-Lovelace-Projekt